Am 24. April wird weltweit der „Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche“ begangen.
Allein in der EU müssen über 11 Millionen Labortiere jährlich ihr Leben lassen.

Der „Internationale Bund der Tierversuchsgegner“ (IBT) fordert gemeinsam mit seinen europäischen Partnervereinen eine gravierende Reduzierung der Anzahl der Versuchstiere.

„Um dies zu erreichen, verlangen wir von der EU-Politik die Umsetzung ganz konkreter Maßnahmen innerhalb der kommenden Legislaturperiode“, so Gerda Matias, Präsidentin des IBT, „weil wir genug von pauschalen Tierschutz-Lippenbekenntnissen haben.“

So ist – nachdem endlich die Tierversuche für Kosmetika verboten worden sind – auch die Testung von Haushaltsprodukten und ihrer Inhaltsstoffe an Tieren zu verbieten. Des weiteren sollen Versuche, die schweres Leid verursachen, wie z.B. Elektroschocks, nicht mehr erlaubt sein. Und um die Etablierung tierversuchsfreier Methoden voranzutreiben, ist der Förderetat für tierversuchsfreie Forschung auf 80 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen.

Der IBT befragte alle österreichischen KandidatInnen, die sich der EU-Parlamentswahl stellen, zu den Forderungen der TierversuchsgegnerInnen. Europawahl 2014: Eine Chance für den Tierschutz? - die Antworten sind hier einsehbar.

Rückfragehinweis:
Mag. Romana Rathmanner
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)
Tel.: +43/1/713 08 23-11, Fax: +43/1/713 08 23-10
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