Hier geht es zur Online-Petition

„Stop dem langen und grausamen Sterben tausender Tiere für kosmetische Produkte die Nestlé vertreibt“



Die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), eine Allianz führender europäischer Tierversuchsgegnerorganisationen, der auch wir, der Internationale Bund der Tierversuchsgegner, angehören, führt jährlich eine Aktionswoche gegen Botox-Tierversuche durch und die heuer vom 25. bis 30. Juni statt findet.
Im Zentrum der Kritik steht diesmal der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlè, da dieser Botox-Produkte zur Faltenglättung vertreibt, die von der britischen Firma Ipsen hergestellt und noch immer in grausamen Tierversuchen getestet werden.

Wir bitten Sie, unsere Forderungen an Nestlé und Ipsen zu unterstützen.

  • Hier geht es zur Online-Petition „Stop dem langen und grausamen Sterben tausender Tiere für kosmetische Produkte die Nestlé vertreibt“, mit der Nestlé aufgefordert wird, eine alternative Testmethode zu den grausamen Vergiftungstests zu entwickeln. Diese Petition wurde von dem schweizerischen Partnerverein der ECEAE initiiert.

  • Hier geht es zur Unterschriftenliste, mit der Nestlé aufgefordert wird, auf die Herstellerfirma Ipsen einzuwirken, damit diese endlich auch einen tierversuchsfreien Test für ihre Botox-Produkte zur Anwendung bringt.

  • Hier geht es zu einer Unterschriftenliste, mit der Ipsen aufgefordert wird, sofort die Tierversuche für die Testung ihrer Produkte einzustellen.

 

Weitere Informationen:

* Nestlé: Für grausame Botox-Tierversuche mitverantwortlich (PI vom 21. Juni 2018)
* Tierversuche für Botox-Faltenbehandlung

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Am 1. Juni hat die niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft Ingrid van Engelshoven eine Erklärung ausgesandt, wonach das „Biomedical Primate Research Center“ (BPRC), das sich im niederländischen Rijswijk befindet und das größte Affenforschungszentrum Europas ist, seine Experimente um 40% zu verringern hat. Ebenso muss die Zucht von Affen mittels Geburtenkontrolle eingeschränkt werden. Das BPRC hat bis 1. Jänner 2019 Zeit, einen diesbezüglichen Reduktionsplan vorzulegen.

Ab dem 1. Januar 2019 dürfen in Europa keine Tiere mehr zur Prüfung auf anomale Toxizität (ATT) verwendet werden.

Bei dem ATT handelt es sich um einen der ältesten gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuche, der vor über 100 Jahren eingeführt und als Sicherheitstest bei der Arzneimittelprüfung vorgeschrieben wurde. Den Mäusen und Meerschweinchen wurde hierbei die zu prüfende Substanz injiziert und dann beobachtet, ob und wie viele Tiere in einem festgelegten Zeitraum sterben. Zur Chargenprüfung wurde der Test schon seit 20 Jahren nicht mehr verlangt, sehr wohl jedoch noch bei der Entwicklung von Arzneimitteln.

Hier geht es zur elektronischen Zustimmungserklärung

 

Ab sofort können alle österreichischen BürgerInnen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, ihre elektronische Zustimmungserklärung für unsere im Parlament rechtsgültig eingebrachte parlamentarische Bürgerinitiativemit der Nummer 43/BI - betreffend die „Ausarbeitung eines verbindlichen Fahrplans zum Umstieg auf tierversuchsfreie Forschung, Testung und Ausbildung, der innerhalb konkreter Zeitziele umzusetzen ist“ abgeben.
Die Stimmabgabe ist einfach, bequem und rasch möglich.


Hier geht es zur elektronischen Zustimmungserklärung
(einfach darauf klicken)

 

Alle Felder ausfüllen - den vorgegebenen 6stelligen Sicherheitscode eingeben - den Button "Zustimmen" klicken.
Abschließend erhalten Sie noch einen Link auf Ihre E-Mail-Adresse zugesandt (was etwas Zeit brauchen kann). Bitte auch diesen bestätigen. Fertig.
Herzlichen Dank! Bitte den Link zur Zustimmung weiter verteilen!

Vor dreieinhalb Jahren haben TierversuchsgegnerInnen Anzeige wegen des grausamen Umganges mit Affen am Max-Plank-Institut für biologische Kybernetik erstattet. Die Affen wurden in der Hirnforschung eingesetzt. (Mehr dazu finden Sie hier.) Nun hat die Staatsanwaltschaft gegen drei hauptverantwortliche Mitarbeiter, den 67jährigen Bereichsleiter des Max-Planck-Instituts Prof. Dr. Nikos Logothetis, den 49jährigen Versuchsleiter und den 55jährigen stellvertretenden Tierhalter, einen Strafbefehl (= Geldbuße) beantragt.
"Die Männer sollen von 2013 bis 2015 bei drei Affen Versuche zu spät beendet und dadurch den Tieren länger andauernde Leiden zugefügt zu haben, teilte die Behörde mit. Sie beantragte demnach bereits im Januar beim Amtsgericht Tübingen den Erlass von Strafbefehlen. Inzwischen haben die Beschuldigten dem Gericht zufolge Einspruch eingelegt. Sollten sie den Einspruch auch nach ihrer Akteneinsicht aufrechterhalten, komme es zu einer Gerichtsverhandlung, hieß es." (Zitat: SpiegelOnline, 20.02.2018, 13:41)

Gegen weitere Personen, die an dem Hirnforschungsprojekt beteiligt waren, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt, da diese ihrer Meinung nach nicht befugt waren, die Versuche abzubrechen.

Hier geht es zur Vorgeschichte: Grausame Hirnforschung an Affen am Max-Planck-Institut (MPI) in Tübingen. Verdeckte Filmaufnahmen eines Tierpflegers dokumentieren die entsetzlichen Leiden und Qualen der Versuchstiere für fragwürdige Forschungserkenntnisse.