Hier geht es zur elektronischen Zustimmungserklärung

 

Ab sofort können alle österreichischen BürgerInnen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, ihre elektronische Zustimmungserklärung für unsere im Parlament rechtsgültig eingebrachte parlamentarische Bürgerinitiativemit der Nummer 43/BI - betreffend die „Ausarbeitung eines verbindlichen Fahrplans zum Umstieg auf tierversuchsfreie Forschung, Testung und Ausbildung, der innerhalb konkreter Zeitziele umzusetzen ist“ abgeben.
Die Stimmabgabe ist einfach, bequem und rasch möglich.


Hier geht es zur elektronischen Zustimmungserklärung
(einfach darauf klicken)

 

Alle Felder ausfüllen - den vorgegebenen 6stelligen Sicherheitscode eingeben - den Button "Zustimmen" klicken.
Abschließend erhalten Sie noch einen Link auf Ihre E-Mail-Adresse zugesandt (was etwas Zeit brauchen kann). Bitte auch diesen bestätigen. Fertig.
Herzlichen Dank! Bitte den Link zur Zustimmung weiter verteilen!

 ... zu dem Artikel von Jochen Stadler „Warum wir Tierversuche brauchen, falls wir nicht auf Antibiotika, Impfstoffe, Insulin, Implantate verzichten wollen. Eine Geschichte gegen die Scheinmoral.“ Erschienen im „Profil“, Nr. 9/2018 vom 26.02.2018.

Bei seinen Recherchen zum Thema Tierversuche hat sich Jochen Stadler als Verfasser des Artikels „Warum wir Tierversuche brauchen …“ einige Bären aufbinden lassen. Die kommen vielleicht aus China, jenem Land, in das Tierexperimentatoren ausweichen, wenn ihnen unser erkämpftes Rechts- und Wertesystem nicht passt: in China möchten sie laut Jochen Stadler offenbar das machen, was in westlichen Demokratien aus guten Gründen verpönt, verboten und strafbar ist. Welcher verqueren Denkhaltung und Ethik spricht Jochen Stadler das Wort?

Erster Bär: „Auch darf niemand mehr Fieber bei Kaninchen auslösen …“, schreibt Stadler.
Tatsache ist, dass der Pyrogentest (= Test zur Qualitätskontrolle von injizierbaren Arzneimitteln auf das Vorhandensein von pyrogenen (= fieberauslösenden) Stoffen), zu dem es seit dem Jahr 2010 eine anerkannte, vollwertige Ersatzmethode gibt, nach wie vor in Österreich durchgeführt wird. Ein Blick in die auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums publizierten Tierversuchsstatistiken offenbart, dass z.B. im Jahre 2016 noch 13.157 Kaninchen, im Jahre 2015 noch 14.794 Kaninchen und im Jahre 2014 noch 6.897 Kaninchen diesem Tierversuch unterzogen wurden. Unter Berufung auf die „gesetzliche Verschwiegenheitspflicht“ erachtet es die Genehmigungsbehörde aber nicht für notwendig, zu erklären, warum hierfür seit Jahren nicht der vollwertige Ersatztest verwendet wurde und wird. So viel zur Intransparenz der in Österreich genehmigten Tierversuche sowie der Nicht-Anwendung behördlich anerkannter, vollwertiger Ersatzmethoden. Dies ist tagtägliche Praxis – und zwar ohne jegliche Konsequenzen.

In der Europäischen Union sind Tierversuche für Kosmetika seit 2013 verboten. Auch dürfen seither Produkte, die in Tierversuchen getestet worden sind, nicht mehr innerhalb der EU verkauft und auch nicht mehr in die EU importiert werden.
Doch in 80 % der Länder weltweit sind weiterhin Tierversuche für Kosmetika zulässig.

Nun haben die EU-Abgeordneten des Umweltausschusses mehrheitlich, mit einer Enthaltung, einen Entschließungsantrag (hier unter Top 14 abrufbar) zu einem  w e l t w e i t e n  Verbot von Tierversuchen für kosmetische Mittel verabschiedet. Auch soll der weltweite Verkauf tiergetesteter Kosmetika unterbunden werden. (Siehe Presseaussendung des Umweltausschusses vom 20.02.2018)

Laut der Entschließung sollen sich die Präsidenten der EU-Organe bei ihren Treffen mit ihren Amtskollegen, insbesondere mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, für das weltweite Verbot einsetzen. Weiters sollen die Kommission, der Rat und die Mitgliedstaaten ihre diplomatischen Netzwerke nutzen und Allianzen für ein weltweites Verbot bilden und bis 2022 im Rahmen der Vereinten Nationen eine internationale Konvention gegen Tierversuche für Kosmetika in die Wege leiten.
Über diesen Entschließungsantrag wird im März im Plenum in Straßburg abgestimmt werden.

Vor dreieinhalb Jahren haben TierversuchsgegnerInnen Anzeige wegen des grausamen Umganges mit Affen am Max-Plank-Institut für biologische Kybernetik erstattet. Die Affen wurden in der Hirnforschung eingesetzt. (Mehr dazu finden Sie hier.) Nun hat die Staatsanwaltschaft gegen drei hauptverantwortliche Mitarbeiter, den 67jährigen Bereichsleiter des Max-Planck-Instituts Prof. Dr. Nikos Logothetis, den 49jährigen Versuchsleiter und den 55jährigen stellvertretenden Tierhalter, einen Strafbefehl (= Geldbuße) beantragt.
"Die Männer sollen von 2013 bis 2015 bei drei Affen Versuche zu spät beendet und dadurch den Tieren länger andauernde Leiden zugefügt zu haben, teilte die Behörde mit. Sie beantragte demnach bereits im Januar beim Amtsgericht Tübingen den Erlass von Strafbefehlen. Inzwischen haben die Beschuldigten dem Gericht zufolge Einspruch eingelegt. Sollten sie den Einspruch auch nach ihrer Akteneinsicht aufrechterhalten, komme es zu einer Gerichtsverhandlung, hieß es." (Zitat: SpiegelOnline, 20.02.2018, 13:41)

Gegen weitere Personen, die an dem Hirnforschungsprojekt beteiligt waren, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt, da diese ihrer Meinung nach nicht befugt waren, die Versuche abzubrechen.

Hier geht es zur Vorgeschichte: Grausame Hirnforschung an Affen am Max-Planck-Institut (MPI) in Tübingen. Verdeckte Filmaufnahmen eines Tierpflegers dokumentieren die entsetzlichen Leiden und Qualen der Versuchstiere für fragwürdige Forschungserkenntnisse.

 

Wir bitten um Unterstützung von folgenden Europäischen Bürgerinitiativen (EBI):