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Europäische TierversuchsgegnerInnen begrüßen die ablehnende Haltung der österreichischen Regierung zur an Tieren getesteten Kosmetik Drucken
PRESSE - Pressemeldungen
Geschrieben von: Mag. Romana Rathmanner   
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. November 2011 um 09:33 Uhr

Die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (European Coalition to End Animal Experiments - ECEAE), eine Vereinigung wichtiger TierversuchsgegnerInnen in der EU, begrüßt die Haltung der österreichischen Regierung, die an dem Vermarktungsverbot von tierversuchsgetesteten Kosmetika festhält, das ab dem 12.03.2013 in Kraft treten soll. ECEAE Geschäftsführerin Michelle Thew: “Die ECEAE ist über die Unterstützung der österreichischen Regierung für das Verbot im Jahre 2013 sehr erfreut. Die Verwendung von Tieren zur Testung von Kosmetika ist EU-weit ein Thema von großem öffentlichen Interesse.”

 

Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT), die österreichische ECEAE Partnerorganisation, kritisiert heftig, dass die EU-Kommission am letzten Stufenplan, mit dem das endgültige „Aus“ aller Tierversuche für Kosmetika ab dem 12. März 2013 in Kraft treten soll, rüttelt. „Umso mehr freut mich, dass Österreich in seiner Funktion als EU-Mitgliedstaat einer Terminverschiebung nicht zugestimmt hat. Tierversuche sind grausam und die europäischen KonsumentInnen möchten sich endlich darauf verlassen können, Kosmetikprodukte zu erwerben, die gänzlich ohne Tierleid und Tiertod entwickelt und hergestellt worden sind“, so Gerda Matias, Präsidentin des IBT.

Seit 2009 gibt es in der EU ein Durchführungsverbot für Tierversuche in der Kosmetik. Trotzdem können Kosmetika, die außerhalb der EU an Tieren getestet wurden, verkauft werden. Ein Verkaufsverbot, das dies unterbindet, soll 2013 in Kraft treten, kann aber auf bis zu 10 Jahre hinausgeschoben werden. Falls das passiert, werden zehntausende Tiere weiterhin in grausamen Kosmetiktests für Schönheitsprodukte, die in der EU verkauft werden, sterben.

Das schwedische und belgische Parlament gaben unlängst ebenfalls eine Stellungnahme gegen eine Aufschiebung des Vermarktungsverbotes ab.

Die ECEAE hat die No Cruel Cosmetics – Kampagne (http://www.nocruelcosmetics.org/) gestartet, um das Verkaufsverbot von an Tieren getesteten Kosmetika zu unterstützen und bereitet sich auf die Entscheidung der EU-Kommission zur Änderung der geplanten Frist 2013 vor.

Zitat aus der österreichischen Stellungnahme an die Europäische Kommission:
„Eine Terminverschiebung kommt für Österreich als Option nicht in Frage. Sie ist politisch nicht zu vertreten und würde ein gänzlich falsches Signal an die Industrie und die Forschung aussenden. Desweiteren wäre für viele Verbraucher das Fortsetzen von Tierversuchen für Kosmetika ethisch nicht akzeptabel.
Eine Aufrechterhaltung der derzeitigen Vorgangsweise (schrittweises Verbot von Tierversuchen geknüpft an die Entwicklung von Alternativmethoden) würde indirekt ebenfalls einer Aufhebung der Frist gleichkommen. Durch den Verzicht auf eine Deadline würde der Druck, alternative Methoden zu entwickeln und zu validieren, entfallen."

Rückfragehinweis:
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT), Gerda Matias
Tel.: +43 (1) 713 08 23-11 bzw. 0676/600 30 47, Fax: +43 (1) 713 08 23-10
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Für weitere Informationen, Bilder und Zitate kontaktieren Sie bitte das ECEAE Pressebüro:
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Tel.: +44 (0) 7850 510 955 bzw. +44 (0) 207 619 6978
www.eceae.org/en/about-us


Siehe auch unter Mach mit: Petition "NEIN" zu Tierqual-Kosmetik. Europaweite Kampagne gegen Tierversuche für Kosmetika
Siehe auch unter IBT als Partnerorganisation des größten Dachverbandes gegen Tierversuche

Erstellt am Montag, den 18. Juli 2011 um 14:41 Uhr
 
 
 
 
     
 

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