"Abschied nehmen" heißt es im aktuellen Folder Was tun, wenn mein Haustier stirbt?, den der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) herausgibt. Denn dieser gemeinnützige Verein setzt sich nicht nur für die Abschaffung der Tierversuche ein, sondern stellt sich auch allen anderen Tierschutzfragen.

Diesmal informiert der IBT den Tierfreund rund um den Tod eines geliebten Haustieres. "Immer wieder haben wir die Erfahrung gemacht, dass Tierbesitzer, die mit dem plötzlichen Tod ihres Haustieres konfrontiert sind, Handlungen setzen, die sie später bereuen. So wissen nur wenige Tierfreunde, dass gemäß den gesetzlichen Bestimmungen das beim Tierarzt eingeschläferte Tier der Tierkörperverwertungsanstalt zugeführt und etwa zu Schmieröl verarbeitet wird. Aus diesem Grund haben wir eine Informationsschrift verfasst, die anregt, sich rechtzeitig auf den Tod seines Tieres vorzubereiten", so Gerda Matias, Präsidentin des IBT und Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens.

Der Folder bietet viele praktische Hilfestellungen, etwa den Hinweis auf die Verabreichung von Bachblüten, die dem Tier den Übergang erleichtern. Es wird erörtert, ob man den Hund oder die Katze im eigenen Garten begraben darf und last but not least werden alle österreichischen Tierkörperverwertungsanstalten, Tierkrematorien und Tierfriedhöfe mit Adresse und Telefonnummer angeführt.

Doch der IBT behandelt auch den umgekehrten Fall und damit die Frage: Was tun, wenn ich Haustiere hinterlasse?
Damit das Tier nicht einfach im überfüllten Tierheim endet, bietet der IBT Tierbesitzern vertraglich an, im Todesfall die verwaisten Tiere zu übernehmen und liebevoll zu betreuen.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Romana Rathmanner
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)
Tel.: +43/1/713 08 23-10, Fax: +43/1/713 08 24,
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