07.05.2012: Obwohl im November 2011 die ukrainische Regierung - wohl aufgrund der massiven, internationalen Proteste - erklärte, die Massentötungen von Straßenhunden einzustellen, gehen diese weiter. Lediglich in der Hauptstadt Kiew soll sich die Situation für die heimatlosen, frei lebenden Hunde entspannt haben.

Im Vorfeld der im Sommer 2012 in der Ukraine stattfindenden Fußball-Europameisterschaft findet ein Massaker ungehörigen Ausmaßes statt:

Eine Viertelmillion frei lebender Hunde sollen aus dem Straßenbild verschwinden. Staatliche Hundefänger sind unterwegs um die Hunde zu vergiften, zu erschießen, einzufangen, zu betäuben, zu sammeln und in mobilen Krematorien zu verbrennen. Oft werden die zum Teil schon wieder erwachten Tiere bei vollem Bewusstsein verbrannt. (Mittlerweile soll letzteres aufgrund der massiven internationalen Proteste eingestellt worden sein, bzw. nicht mehr öffentlich sichtbar durchgeführt werden.)

Siehe ARD-Bericht auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=gwBN69-esPs.
Siehe grauenhafte Aufnahmen auf YouTube http://www.youtube.com/verify_age?next_url=http%3A//www.youtube.com/watch%3Fv%3DJexdJi8Pq08 und
http://www.youtube.com/watch?v=rdxohuZWZ_w)
Siehe auch Medienbericht unter:
http://www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13707457/Gezielte-Toetung-von-Strassenhunden-in-der-Ukraine.html


Diesem Massaker muss ein Ende gesetzt werden!

Unterstützen Sie die Petitionen, mailen Sie an die Botschafter, sammeln Sie Unterschriften!

  • Appellieren Sie auch an den ukrainischen und österreichischen Botschafter, sich vehement für den sofortigen Stopp der grauenhaften Massentötung und für eine humane, gewaltfreie populationsreduzierende Geburtenkontrolle (Neuter & Release - Kastrieren und Wiederaussetzen der Tiere an ihrem Ursprungsort) der heimatlosen Hunde einzusetzen.

    Sie können auch folgenden Musterbrief verwenden (einfach kopieren und als Mail abschicken):

    Sehr geehrter Herr Botschafter (Namen einfügen),
    Medien, Tierschutzorganisationen und Internetforen berichten über grauenhafte Hundemassaker in der Ukraine. Ich bin entsetzt und möchte an Sie appellieren, Ihren Einfluss geltend zu machen, damit diesem einen zivilisierten Land unwürdigen Treiben ein Ende gesetzt wird.
    Ich bitte Sie, sich für einen sofortigen Stopp der grauenhaften Massentötung und - zur Bekämpfung der Überpopulation – sich für eine humane, gewaltfreie populationsreduzierende Geburtenkotrolle (Neuter & Release - Kastrieren und Wiederaussetzen der Tiere an ihrem Ursprungsort) der heimatlosen Hunde in der Ukraine einzusetzen.
    Mit freundlichen Grüßen
    (Ihren Namen einfügen)


  • Ukrainische Botschafter in Österreich:
    Botschafter BEREZNYI Andrii Viktorowytsch
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Österreichische Botschafter in der Ukraine:
    Botschafter Mag. Wolf Dietrich Heim
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Sammeln Sie Unterschriften und senden Sie uns die ausgefüllte Liste bitte postalisch zu, die wir dann an die verantwortlichen Stellen weiterleiten werden. Unterschriften-Liste hier runterladen.


Nachtrag vom 29.11.2011:
Am 22. November 2011 hat der Premierminister der Ukraine Mykola Azarov ein Verbot über die Tötungen der streunenden Tiere verhängt. Es ist noch offen, inwieweit dieses Verbot auch sofort und ausnahmslos durchgesetzt wird. (Im Juli 2011 ist die Ukraine der Europäischen Konvention zum Schutze von Haustieren beigetreten.)

Nachtrag vom 14.12.2011:
Im österreichischen Nationalratsplenum wurde ein Fünf-Parteien-Antrag gegen Quälerei und Massentötungen von Hunden in der Ukraine einstimmig angenommen. Hierbei werden die Bundesregierung und insbesondere der Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten aufgefordert, sich gegenüber offiziellen VertreterInnen der Ukraine gegen Quälerei und Massentötungen von Hunden auszusprechen und sich darüber hinaus auf europäischer Ebene für eine gemeinsame ablehnende Haltung aller Mitgliedstaaten in dieser Frage einzusetzen.
Mehr dazu unter: http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2011/PK1227/index.shtml

Nachtrag vom 21.12.2011:
Reichl und Partner - www.reichlundpartner.at - setzt ein deutliches Zeichen gegen die grausame Tötung von streunenden Hunden und Katzen in der Ukraine im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft 2012. Mit einer multimedialen Kampagne, die dem Tiermord die rote Karte zeigt, werden prominente Unterstützer und ein weltweites Agenturnetzwerk zum Mitmachen aufgefordert. Auf der eigens ins Leben gerufenen Website www.redcardforkillings.com mit Link zu einer Online-Petition kann jeder gegen den Tiermord aktiv werden.
Die Reichl und Partner Communications Group ist Mitglied eines weltweiten Agenturnetzwerkes und wir nutzen diese Kontakte, um unserer Aktion eine möglichst große Plattform zu bieten. Fußball ist die populärste Sportart der Welt. Bei Tierquälerei als Randerscheinung im Vorfeld einer derartigen Großveranstaltung, die eigentlich die Massen begeistern sollte, ist die Empörung verständlich“, bekräftigt Rainer Reichl.

Nachtrag vom 01.04.2012:
Am 31.03.2012 fand in Wien eine Demo gegen das Hundemassaker in der Ukraine statt.