Unterzeichnen Sie bitte die Petition an den rumänischen Präsidenten und den Bürgermeister von Bukarest und sprechen Sie sich gegen die Legalisierung der Massentötungen von Straßenhunden aus:

https://e-activist.com/ea-action/action?ea.client.id=104&ea.campaign.id=22665

Ausgelöst durch den tragischen Tod eines 4-jährigen Buben in Bukarest am 2. September 2013, der von Hunden durch Bisse getötet worden ist, steht in Rumänien die Forderung, die Straßenhunde zu töten, wieder einmal lautstark als einzige Lösungsmöglichkeit der Streunerproblematik im Vordergrund.
Andere - schon seit vielen Jahren diskutierte und auch beschlossene - Lösungsmöglichkeiten, wie etwa ein nachhaltiges, flächendeckendes Kastrationsprogramm – wurden von der rumänischen Politik nie gezielt in Angriff genommen, geschweige denn umgesetzt. Allein internationale Tierschutzorganisationen haben sich um die Kastration und ärztliche Versorgung der Straßentiere gekümmert. Nun besteht die Gefahr, dass auch diese Arbeit zunichte gemacht wird.

Am 10. September 2013 hat das rumänische Parlament einem Gesetz zugestimmt, dass die Tötung der Hunde in Tierheimen nach 14 Tagen Aufenthalt erlaubt, wenn sie von niemandem in private Obsorge übernommen werden.

Doch 30 Parlamentarier haben dem nicht zugestimmt und den Antrag gestellt, dass das rumänische Verfassungsgericht das Gesetz überprüfen solle.

Am 25. September 2013 befand das Verfassungsgericht, dass das Gesetz verfassungskonform sei.
Doch laut VGH-Präsidenten soll die Euthanasie der Tiere die letzte Lösungsmöglichkeit sein. Auch kann der Tierheimaufenthalt über die 14 Tage hinaus verlängert werden.
Der Bürgermeister von Bukarest soll den Ausbau von öffentlichen Tierheimplätzen – von den bestehenden 800 auf 3.300 – beabsichtigen, um so 80 Prozent der Tiere aus den Straßen zu verbannen. Durch diese Maßnahmen sollen die Bisse durch Straßenhunde um 90 Prozent reduziert werden; in Bukarest allein sollen rund 65.000 Hunde leben.
140 Hunde sollen täglich zur Adoption freigegeben werden.

(Anbei eine kurze Darstellung des geschichtlichen Hintergrundes von „Ärzte für Tiere“.)