Hunde und Katzen werden nicht nur gegessen, sondern ihnen werden – vor allem für den europäischen Markt – die Häute und die Felle abgezogen.

Hunde und Katzen als menschliche Nahrung

Ein Hund wird mit einem Knüppelschlag betäubt, sein Hals durchschnitten, aufgehängt, ausgeweidet, abgezogen und zerteilt - wie bei uns ein Kaninchen. Das Hundefleisch kommt in Thailand illegal, in Süd-Korea und China (insbesondere Bernhardiner) offiziell in den Handel und auf den Mittagsteller.

Für uns sind Hunde und Katzen Haustiere und es schockiert uns, wenn diese wie Nutztiere behandelt und gegessen werden. Wir empfinden dies als einen Verstoß gegen unsere sittliche Kultur. Und dies auch zurecht. Doch ebenso müssen wir uns fragen, was einen Hund von einem Schwein unterscheidet, und warum wir den Verzehr eines Hundes so abstoßend finden und uns beim Gedanken an ein Schweinsschnitzel das Wasser im Mund zusammenläuft.

Bis die Tiere - ob Hunde oder Schweine - auf dem Teller liegen, erleiden sie unvorstellbare Qualen. Es ist müßig, darüber zu urteilen, welche Qualen und Leiden nun furchtbarer sind: der tagelange Transport eines Rindes quer durch Europa, damit die Exportvergütungen kassiert werden können, oder das absichtliche Schlagen eines Hundes vor dem Schlachten, weil aufgrund des freigesetzten Adrenalins das Hundefleisch zarter werden soll.
Das individuelle Leiden jedes fühlenden Wesens, auch das eines Insektes, ist schwer zu bewerten und zu messen, und somit nicht vergleichbar. Es sollte unsere Pflicht sein, gegen jegliches Leiden eines Tieres einzutreten. Aus diesem Grund treten wir auch gegen das Töten und die furchtbar brutale Behandlung von Hunden und Katzen in Asien ein.

Die grausame und brutale Tötung von Hunden und Katzen

Nordchina: Ein Hund wird an einem Drahtseil aufgehängt, mit einem Messer in die Leiste gestochen. Ein minutenlanger Todeskampf beginnt. Das Fell wird schon abgezogen bevor das Tier tot ist.
Er wird eigens für den Pelzexport – auch nach Österreich – getötet! Deutschland ist eines der Hauptimportländer!

Philippinen: Katzen werden in einem Käfig gehalten. Mit einer Drahtschlinge wird eine Katze herausgeangelt und stranguliert. Ihr Todeskampf dauert - vor den Augen der anderen Tiere - etwa 5 Minuten.

Schon 1998 schockte uns der Filmemacher Manfred Karremann mit seinem Bericht über die Katzen- und Hundevermarktung in Fernost aufs Äußerste (z.B. im Stern Nr. 51/98, RTL am 13.12.98 "Die große Reportage"). Denn die Hunde und Katzen werden nicht nur für den menschlichen Verzehr getötet, sondern speziell auch zur Gewinnung ihrer Häute und Pelze, wobei vor allem die Pelze für den europäischen Markt bestimmt sind. Jährlich sollen in Asien (China, Korea, Thailand, Philippinen, Taiwan) über 2 Millionen Hunde und Katzen wegen ihres Felles getötet und exportiert werden!

Hunde und Katzen werden vor allem wegen ihres Felles getötet

Hunde:
Hundefelle kommen hauptsächlich aus Nordchina. In den Hundefarmen werden bevorzugt Schäferhunde gehalten - ausschließlich zur Fellgewinnung. Bei minus 20 Grad, damit das Fell schön dicht wird. Sie werden sehr oft noch lebend gehäutet.
Das Hundeleder kommt aus China und Thailand. In Thailand werden, trotz Verbots, jährlich etwa 300.000 bis 400.0000 Hunde für Leder und Fleisch verwertet.

Katzen:
Katzenfelle kommen aus China und den Philippinen. Das Fell wird zu Rheumadecken und Kragenbesätze verarbeitet.
Aus Katzenhaut werden Trommelbespannungen hergestellt.
Auf den Philippinen werden die Katzen auch gegessen. Sie werden in einen Sack gesteckt, geprügelt und lebendig ins kochende Wasser gegeben und gekocht.

Produkte von Hunde und Katzen werden nicht gekennzeichnet

Da die Käufer in Europa mit größter Wahrscheinlichkeit keine Hunde- und Katzenfelle, kein Hunde- und Katzenleder sowie keine davon hergestellten Produkte kaufen würden, werden diese überhaupt nicht bzw. nicht eindeutig gekennzeichnet.
Es werden verschleiernde Namen, Phantasienamen oder allgemeine Bezeichnungen verwendet, wie etwa Wolf von Asien oder Echtpelz. Der Konsument wird bewusst in die Irre geführt oder überhaupt nicht informiert.
Selbst Fachleute können bei den Produkten nicht immer genau feststellen, um welche Tierart es sich hier dabei handele.

Folgende Produkte können aus dem Fell bzw. aus der Haut von Hunden und Katzen hergestellt sein:
Pelz- und Ledermäntel und -jacken, Innenfutter für Jacken, (Golf-) Handschuhe, Gürtel, Autopolsterungen, Schuhe, Stiefel, Schischuhe, Katzenfelle, Decken aus Katzenfell, Schlüsselanhänger mit Verzierungen aus Katzenschwanz, mit Pelz verziertes Spielzeug und Souvenirs, Ledermöbel, Hundekauspielzeuge, Kragenbesätze, Verbrämungen.

Hundeleder bzw. Hundefell kann, wenn überhaupt, folgendermaßen deklariert sein:
Orthopädisches Leder, Lammleder bzw. Lam Skin, Spezialleder bzw. Special Skin, asiatischer Waschbär, Gae-Wolf, Wolf von Asien bzw. Fox of Asia bzw. Asian Wolf bzw. Loup d'Asia, Corsac Fox, Echtpelz, (Asian) Finnracoon, Seefuchs, Dogue of china, Sobaki, Asian Jackal, Kou pi, Asiatic Racoonwolf, Pemmern wolf, Gubi, Sakhon, Nakhon.

Katzenleder bzw. Katzenfell kann, wenn überhaupt, folgendermaßen bezeichnet sein:
Genotte, Lipi, Wild Cat, Mountain Cat, Housecat, Goyangi.

Aber:
Bedenken Sie, dass hinter jedem Leder und Fell unsägliches Tierleid steckt und überhaupt keine Leder- und Fellprodukte gekauft werden sollten!

Die USA haben im November 2000 den Handel mit Hunde- und Katzenfellen untersagt. Italien hat im Dezember 2001, Dänemark, Frankreich und Griechenland seit 2003 und Belgien seit 2004 nationale Import- und Handelsverbote von Katzen- und Hundepelzen erlassen.
Doch in den übrigen europäischen Ländern ist die Zucht und die Verwertung und der Handel mit Produkten aus Katzen- und Hundefellen und -leder erlaubt. Die Schweiz deckt ihren Bedarf größtenteils aus eigener Produktion und soll seit Anfang der neunziger Jahre Bernhardinerhunde als Schlachttiere nach China exportieren.

Unterstützen sie unsere Forderung nach einem Importverbot von Hunde- und Katzenfellen.
Richten Sie ein Schreiben an den hierfür zuständigen:

Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
Dr. Martin Bartenstein
Stubenring 1
A-1010 Wien
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Textvorschlag:
Sehr geehrter Herr Bundesminister Bartenstein,
es ist ethisch nicht vertretbar und verstößt gegen unsere sittliche Kultur, dass Hunde und Katzen wegen ihres Felles oder ihrer Haut eingefangen, gezüchtet, gestohlen und getötet werden - egal, ob es sich um Tiere bei uns oder in Asien handelt.
Deshalb ersuche ich Sie,
ab sofort die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen, von Hunde- und Katzenleder sowie von den daraus hergestellen Produkten zu verbieten,
Ihren Einfluss geltend zu machen, dass ab sofort auch der Handel und Besitz von Hunde- und Katzenfellen, von Hunde- und Katzenleder sowie von den daraus hergestellten Produkten in Österreich untersagt werden,
Ihren Einfluss innerhalb der Europäischen Union geltend zu machen, um auch hier ein Import-, Handels-, Besitz- und Produktionsverbot zu erwirken.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)

Weitere Informationen und Fotos zu diesem Thema finden Sie unter:
http://www.koreananimals.org/
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">http://www.animalnetwork.de/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Siehe dazu auch Importverbot von Hunde- und Katzenfellen