Übergangsfrist für Tätowierung läuft aus -
Ab 3. Juli 2011 besser mit Chip über die Grenze

 

Wer ab dem 3. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen ein EU-Land besuchen will, muss nicht nur für vorgeschriebene Impfungen gesorgt haben und den EU-Heimtierausweis mit sich führen; das Tier sollte dann auch gechipt sein.

2003 hatte das Europäische Parlament mit der Verordnung 998/2003 die eindeutige Kennzeichnung von Haustieren beim Grenzübertritt verlangt. Die bisher gültige, achtjährige Übergangsfrist für die Tätowierung als Alternative zum Chip bei Reisen in die Länder der EU läuft am 3. Juli 2011 ab. Ab diesem Zeitpunkt muss jedes nach diesem Zeitpunkt geborene Tier beim Grenzübertritt gechippt sein. Für Tiere, die bereits tätowiert sind, gilt keine nachträgliche Chippflicht.

TASSO e.V. empfiehlt allerdings dringend, sich nicht auf die neuen Bestimmungen zu verlassen, sondern das Tier zu chippen. Den wenigsten Beamten dürften die Feinheiten der Bestimmung geläufig sein.


© Copyright TASSO e.V.



Quelle: www.Tasso.de

06.04.2011

 

An alle Tierschützer und Privatpersonen die herrenlose Katzen im Raum WIEN und Wien-Umgebung versorgen:

 

 

Wir kooperieren mit einigen österreichischen Tierärzten die herrenlose Katzen für uns kastrieren und medizinisch versorgen. Tierschutzorganisationen und Privatpersonen die sich um streunende Tiere kümmern können... mit uns Kontakt aufnehmen, Lebendfallen von uns ausborgen, die Tiere einfangen und zu unseren Tierärzten zur tiermedizinischen Behandlung und Kastration bringen, danach müssen die Tiere von Ihnen wieder zu ihren Plätzen zurückgebracht.
Kontakt unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Tierhilfe Kos
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon 0043/660/254 01 09
Paschinggasse 8/4/b3
1170 Wien
Austria

 

Beim neuen Tierfriedhof Wien und dem erneuerten Wiener Tierkrematorium können Tierfreundinnen und -freunde ab Ende 2011 ihrer verstorbener Haustiere gedenken.

 

Das neue Tierkrematorium löst die bestehende Einrichtung an der Alberner Hafenzufahrtsstraße ab. Als weiteres Angebot wird am Zehngrafweg der erste Tierfriedhof in Wien errichtet. Er nimmt ebenfalls Ende 2011 den Betrieb auf.

Für die trauernden Tierfreundinnen und -freunde wird es eine gemeinsame Anlaufstelle geben. Unter der Telefonnummer 01 523 46 79 erfahren die Tierhalterinnen und Tierhalter dann alle Details zu Abholservice, Kremierung, Urnen- und Körperbestattung.

Einzelkremierung garantiert
Im Wiener Tierkrematorium werden verstorbene Haustiere ausschließlich einzeln kremiert. Bei einer Temperatur von rund 750 Grad Celsius zerfällt der Körper zu Asche. Diese können die Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer dann, auf Wunsch in speziellen Urnen, mit nach Hause nehmen. Jährlich nutzen mehr als 1.000 Wiener Tierbesitzerinnen und -besitzer diese würdevolle Alternative zur herkömmlichen Tierkörperbeseitigung. Die Kosten für die Kremierung sind von mehreren Faktoren abhängig, vom Gewicht des Tieres bis hin zur ausgewählten Urne. Für eine Katze (Durchschnittsgewicht vier bis fünf Kilogramm) betragen die Kremierungskosten 130,50 Euro. Die Urnenpreise starten bei 36 Euro.

Tiergräber in Parklandschaft
Auf dem Wiener Tierfriedhof werden Tierfreundinnen und -freunde die Urnen in einer parkähnlichen Landschaft beisetzen lassen können. Daneben besteht auch die Möglichkeit, verstorbene Haustiere ohne Kremierung bestatten zu lassen. Auf zunächst 2.500 Quadratmetern sind in kreisförmigen Gräberfeldern insgesamt mehrere hundert Erdgräber in verschiedenen Größen und Urnengräber sowie Verabschiedungsräumlichkeiten vorgesehen. Abhängig von der Größe des Tieres und der Größe des Grabes wird der Preis für ein Komplettpaket ab rund 180 Euro betragen. Die detaillierten Kosten werden rechtzeitig vor Eröffnung des Tierfriedhofes bekanntgegeben.

Gratisservice der Stadt Wien bleibt aufrecht
Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer, die ihr totes Haustier weder kremieren noch begraben lassen wollen, können auch in Zukunft weiter das bestehende Angebot nutzen. Aus Gründen der Hygiene und Seuchenprävention werden tote Tiere abgeholt. Dieses Service bleibt kostenlos.

Quelle: http://www.wien.gv.at/umwelt-klimaschutz/tierfriedhof.html

16.02.2011

 

Eröffnung und Tag der offenen Tür, 16.9.2010, 10.00 Uhr

Wien (OTS) - Der Verein neunerHAUS und die Österreichische
Tierärztekammer haben in den Räumlichkeiten des neunerHAUSes
Hagenmüllergasse eine tierärztliche Versorgungsstelle eingerichtet,
an die sich alle obdach- und wohnungslosen Menschen in Wien wenden
können, wenn ihre Tiere krank sind, geimpft oder gechipt werden
müssen. Ehrenamtliche TierärztInnen und SozialbetreuerInnen bieten
mehrmals wöchentlich tierärztliche Versorgung an. Alle Behandlungen
sind kostenlos.

 

Die Eröffnung erfolgt am Donnerstag, 16. September 2010 um 10.00
Uhr, durch Stadträtin Mag.a. Sandra Frauenberger, ÖTK-Präsident Dr.
Walter Holzhacker und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger.

Mag. Markus Reiter, Geschäftsführer  des Vereins neunerHAUS, und
Dr. Maurizio Colcuc, Präsident der ÖTK-Landesstelle Wien, sowie die
ehrenamtlichen TierärztInnen stellen die neue Einrichtung für obdach-
und wohnungslose Menschen vor.

Die VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen! Für Film-
und Fotogelegenheit ist gesorgt.

 

Quelle: www.ots.at

14.09.2010

 

Wir sind zu Gast in einer Tierarztpraxis in Maintal, das knapp 37.000 Einwohner zählt und östlich von Frankfurt am Main liegt. Hier wird Schulmedizin betrieben, auf Wunsch das Haustier aber auch alternativ therapiert und zum Beispiel mit Physiotherapie oder Phytomedizin behandelt. Die Entwurmung und Impfung von Hund und Katze gehören zum Standardprogramm, in puncto Flöhe und Co. kommt es dagegen auf den Einzelfall an. "Ich kläre mit dem Tierhalter das eigentliche Risiko. Tollt der Hund öfter mit anderen Artgenossen im Hundeauslauf? Stromert er in Ställen herum? Oder betreut der Tierhalter auch Tiere im Tierheim und nimmt seinen Hund dorthin mit? Überall wo ein Infektionsdruck da ist, empfehle ich vorzubeugen", erklärt Tierärztin Dr. Esther Seyfried. Auch seien die Tiere sehr unterschiedlich, mancher Hund nimmt jeden Floh mit, andere Artgenossen werden überhaupt nicht gestochen. Und manche Tiere reagieren mit Pusteln und Ausschlag auf den Flohspeichel - sie haben eine Flohspeicheldermatitis entwickelt.

"Natürlich kann man abwarten, bis der Floh da ist - das machen manche Hundehalter. Aber wenn ich bei einer Untersuchung den Floh bereits durchs Fell flitzen sehe, ist das schon die Spitze des Eisbergs", erzählt Seyfried. Denn zu diesem Zeitpunkt hockt bereits der Rest der Meute inklusive Nachwuchs - immerhin rund 90 Prozent der Flohbevölkerung - unbekümmert in Ritzen, Teppichen und Möbeln.

Daher ist eine gründliche Flohbekämpfung langwierig und dauert mehrere Monate, was auch an der rasend schnellen Vermehrung der Flöhe liegt. Aus einem Floh können innerhalb von vier Wochen 2.000 Flöhe werden und binnen acht Wochen mehr als 100.000. Bereits 24 Stunden nach der Befruchtung legen die Flohfrauen rund 30 Eier täglich, sie fallen aus dem Fellkleid und verteilen sich in der Wohnung und im Hunde- oder Katzenkörbchen. Aus dem Ei schlüpfen genügsame Larven, die mit dem Vertilgen von Flohkot und anderen organischen Abfällen wie Hautschüppchen über die Runden kommen. Letztendlich spinnen sich die Larven einen Kokon, in dem geschickt Schmutzpartikel, die der Flohpuppe ein schickes Tarnkleid verleihen, eingearbeitet werden. Wenn alles stimmt, die Zimmertemperatur angenehm ist, wird aus dem Ei binnen drei Wochen ein erwachsener Floh. Der Floh kann aber auch gut geschützt in seinem Kokon mehrere Monate ausharren.

 

Quelle:

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=95841;bernr=23

31.08.2010