Utl.: Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein Verbot von
      gewerblichen Haustiertransporten =

   Wien (OTS) - Künftig werden schlaue Tierhändler sich einfach an
der österreichischen Grenze erwischen lassen, die Österreicher
wickeln den Verkauf ab und der ausländische Züchter kassiert. Hier
scheint eine massive Gesetzeslücke vorhanden zu sein, denn die
Tiertransporte sind so gut wie nie in Ordnung, dafür noch Geld
zurückzuzahlen ist ein glatter Schlag ins Gesicht für den Tierschutz.

 

Immer noch floriert der Handel mit Welpen, die entweder nach
Österreich importiert oder lediglich durchgeschleust werden.
Leider viel zu selten wird ein Transport gestoppt und kontrolliert
und fast immer stellt sich heraus - die Tiere sind zu jung und krank.
So auch beim letzen Transport mit 137 Welpen, der in Rudersdorf
angehalten wurde auf dem Weg von der Slowakei nach Spanien - das
Unfassbare: Die Hunde wurden von der zuständigen Behörde über einen
Tierschutzverein verkauft und der Erlös abzüglich aller Kosten
entfällt an den Züchter in der Slowakei.

   Das Gleiche Spiel bei einem Hundetransport aus Ungarn -
Bestimmungsland Italien, hier behielt die Bezirkshauptmannschaft
Jennersdorf den Erlös abzüglich Behandlungskosten etc. als
Sicherheitsleistung für die noch zu verhängenden Strafen ein.

   Der Österreichische Tierschutzverein hat eine diesbezügliche
Anfrage an das Ministerium gestellt und fordert gleichzeitig ein
Verbot von Haustiertransporten für gewerbliche Zwecke.

Rückfragehinweis:
   Österreichischer Tierschutzverein
   Marion Löcker
   01/8973346
   www.tierschutzverein.at

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