Da wir immer wieder mit dem Problem einer entlaufenen Wohnungskatze konfrontiert werden, möchten wir Ihnen einige Suchtipps – aufgrund unserer Erfahrungen – weitergeben:

Falls Ihnen Ihre Wohnungskatze entkommen ist,

  • suchen Sie z u e r s t und s e h r g e n a u die nähere Umgebung ab. In den meisten Fällen ist davon auszugehen, dass sich die Katze gleich in der Nähe versteckt hält oder unbemerkt in einer anderen Wohnung, in anderen Räumlichkeiten eingesperrt wurde oder dort gar verletzt liegt.
  • Suchen Sie im Stiegenhaus, in den Kellern, auf den Dachböden, Waschküchen u.a. Räumlichkeiten des Hauses. Nützen Sie auch die ruhige und stille Zeit des Abends/der Nacht, in der sich die Katze aus dem Versteck traut bzw. Sie auch ihr Maunzen hören können.
  • Legen Sie eventuell ihr Lieblingsfutter aus und schauen Sie, ob am nächsten Tag etwas davon fehlt.
  • Hängen Sie überall die Suchmeldungen – unbedingt mit Foto - auf und bitten die Leute, in ihren Kellern etc. – am besten gleich mit Ihnen selbst - nachzusehen.
  • Seien Sie freundlich, aber bestimmt und hartnäckig! Es geht um Leben!

 

  • Im zweiten Schritt erweitern Sie die Suche auf den Außenbereich. Versetzen Sie sich in der Lage der flüchtenden Katze. Ist sie in das nächste Haus gelaufen, in ein offenes Kellerfenster gesprungen, unter parkenden Autos versteckt? Plakatieren Sie auch hier die Suchmeldungen.
  • Geben Sie die Suche nicht allzu schnell auf!

 

Brief eines Angestellten einer Perrera/Tötung

 

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Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest
einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen,
verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung
ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade
diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht
mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr
wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr
aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die
hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.

 

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Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht
mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich
nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?


"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie
große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier". Wirklich? Ich arbeite 10 oder
12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im
Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass
Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn
adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“ Das Traurige daran
ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig
es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein
wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund
bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom
lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie
warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend
Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn
nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen
von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird
und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge
...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick
in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der
Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" er ist.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera
voll ist wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist,
kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für
lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv
zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen,
wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht
verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse
Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er
unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um
Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die,
die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht
wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt,
sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon
überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort
sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem
wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung
oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in
ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert.
Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten
wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben
und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und
Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach
Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf
die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu
warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es
eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst
es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja
jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen
getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe
sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich
hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch
nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den
Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um
jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag
gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun
mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen
erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich
habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte
sich alles gelohnt.

 

Eine sehr natürliche Art, einer Krankheit zu begegnen, ist die
homöopathische Heilkunst. Nicht nur für Menschen, sondern gleichermaßen
für unsere Begleiter aus dem Tierreich bietet sie Heilchancen und
Problemlösung, wenn das gesunde Gleichgewicht gestört ist.

Die Kunst liegt im Erkennen der krankmachenden Ursache, der Name der Krankheit ist
von untergeordneter Bedeutung, und im Auffinden des ähnlichen
Arzneimittels, das den Anstoß zur Heilung geben kann.

Mag. Michaela Morbitzer 
Klassische Homöopathie und Tiermedizin
 
  

Stoesslgasse 2/5, A - 1130 Wien
Mobil: 0664 - 26 188 26  
Telefon: 01 - 879 26 29  
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
Homepage: http://www.similis.at/

 

 

Was Schokolade, Bonbons und Knoblauch bei Hunden, Katzen oder anderen Haustieren anrichten können, ist den wenigsten Tierhaltern bekannt. Eine mittelgroße Zwiebel kann beispielsweise einen Yorkshire-Terrier vergiften. Manche Tiere sterben aber einfach deshalb, weil sie jahrelang gemästet werden.

Bonbons, Schoko, Zwiebelgericht taugt für Miez und Bello nicht. Diesen Merkspruch sollten Eltern, die Haustiere halten, ihrem Nachwuchs ans Herz legen – und natürlich auch selbst berücksichtigen. Der Zuckeraustauschstoff Xylit, häufig in Bonbons verwendet, kann bei den Tieren zum Beispiel einen tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels auslösen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber". 100 Gramm Bonbons reichen dazu aus.

Schokolade enthält den für Menschen ungefährlichen Wirkstoff Theobromin, der kleine Tiere aber töten kann. Zum Glück müssten Hunde die Schokolade allerdings in größerer Menge fressen. Vier bis fünf Tafeln können einen Dackel töten. Süßigkeiten sollten Hunde außerdem schon aus Rücksicht auf ihre Zahngesundheit nicht

Gefahr steckt auch in Speiseresten von der Familientafel: Wirkstoffe aus Zwiebeln und Knoblauch zerstören bei Hund und Katze die roten Blutkörperchen. Eine mittelgroße Zwiebel kann einen Yorkshire-Terrier vergiften. Also: Kein Zwiebelkuchen für Fiffy – auch wenn ihm der Speck darin noch so gut schmeckt.

http://www.welt.de/wissenschaft/article1795085/Suessigkeiten_und_andere_Haustier-Killer.html

13.03.2008

 

Bevor Sie sich für ein Tier entscheiden

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Die Entscheidung ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte nie voreilig getroffen werden. Tiere sind kein Spielzeug, die man sich aus einer Laune heraus anschaffen kann. Tiere sind wunderbare Lebewesen, mit denen man sein Leben teilen kann. Haustiere haben Bedürfnisse und sie brauchen uns Menschen dazu sie zu befriedigen.

 

Gerade für ein Tier mit einer traurigen Vorgeschichte ist es besonders wichtig nicht noch einmal das Zuhause zu verlieren. Bevor Sie sich also für ein Tier entscheiden, sollten sie sich in Ruhe Gedanken zu folgenden Fragen machen.

      • Warum möchten Sie mit einem Tier zusammenleben?

      • Was erwarten Sie sich von einem Tier?

      • Welches Tier passt am besten zu Ihnen und zu Ihren Lebensumständen (z.b. wenn sie ganztags berufstätig sind)?

      • Können Sie diesem Tier eine abwechslungsreiche Umgebung und den Kontakt zu Sozialpartnern geben?

      • Sind Sie sich darüber im Klaren, dass sie sich bis zum Tod des Tieres täglich für seine Pflege Zeit nehmen müssen?

      • Sind sie sich auch gewisser negativer Seiten der Tierhaltung bewusst, wie Schmutz, Tierhaare, Lärm, Geruch, zerkratzte Möbel, aufgebrachte Nachbarn?

      • Haben Sie sich ausreichend informiert über die Bedürfnisse und die Lebensgewohnheiten des von Ihnen gewünschten Tieres?

      • Haben Sie einen guten Platz für das Tier, wenn Sie auf Urlaub fahren?

      • Passt das von Ihnen gewünschte Tier auch zu den anderen Familienmitgliedern bzw. zu anderen Haustieren?

      • Haben Sie auch die Kosten für das Futter, Tierarztkosten, Steuer, Versicherung und ev. Tierpension berücksichtigt?

      • Sind alle Familienmitglieder und auch die Hausverwaltung bzw. der Hausbesitzer mir der Tierhaltung einverstanden?

Ein neues Tier aus dem Tierheim oder von einem Tierschutzverein

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Tiere die bereits ein Zuhause verloren haben, sind nicht immer Problemfälle. Allerdings gibt es trotz allem ein paar wichtige Punkte, die beachtet werden sollten, wenn man sich dazu entschließt ein Tier mit einer Vorgeschichte aufzunehmen.

Ist das Tier einmal ausgesucht, dass am besten zu Ihnen passt, kommt es zur wichtigen Phase der Eingewöhnung, die bis zu 4 Wochen dauern kann. Leider werden aus Ungeduld und Unwissenheit in dieser wichtigen Phase sehr oft Fehler gemacht, Fehler die dann allzu oft das Tier ausbaden muß, denn nicht selten wird es wieder zurückgegeben.

Das Tier wird manchmal überfordert, zu vielen Reizen und Eindrücken ausgesetzt, es kann sich in die Enge getrieben fühlen und sogar panisch reagieren.

Es wird auf viele neue Plätze mitgenommen und Freunden vorgestellt, es wird gebadet oder zum Spielen gezwungen, obwohl es eigentlich Ruhe will.

Das unverstandene und verängstigte Tier weiß sich oft nicht anders zu helfen als in seiner Sprache seinen Unmut zu äußern. Es beginnt zu knurren, zu bellen und zu schnappen. Mit dem Resultat, dass es wieder zurückgebracht wird.

Bitte versuchen Sie sich in das Tier hineinzuversetzen.

Die Tiere kommen meistens aus einer völlig anderen Umgebung, sie müssen sich erst langsam an die neue Umgebung, an die neuen Gerüche und Menschen gewöhnen.

Bevor das Tier ins Haus kommt, sollte der neue Besitzer schon einen Platz eingerichtet haben. Der neue Platz sollte als Rückzugsort dienen. Auf seinem Platz braucht das Tier Ruhe um sich entspannen zu können, das sollte unbedingt von allen Familienmitgliedern respektiert werden.

Geben Sie dem Tier die Zeit und Ruhe, die es braucht.

Das Tier sollte sich zuerst an Sie und sein neues Zuhause gewöhnt haben, bevor es anderen Menschen vorgestellt wird und neuen Eindrücken ausgesetzt wird.

Viele unserer Hunde kommen aus Tötungsstationen oder von der Straße. D.h. sie müssen vieles erst lernen. Zum Beispiel mit einer Familie zusammen zu leben oder an der Leine zu gehen.

Sie müssen die Hausregeln bestimmen und sie dem Tier nahebringen. Mit viel Geduld, Zeit und Liebe kann man den Tieren viele Zeichen und Kommandos beibringen, die es dann auch versteht.

Vergessen Sie aber nie, dass das Tier Ihre Worte und die Bedeutung nicht versteht und deshalb nur aufgrund von Körpergestik in Kombination mit Lauten und unterschiedlichen Stimmlagen versuchen kann zu begreifen, was Sie von ihm wollen.