Am häufigsten werden in Österreich (in absteigender Reihenfolge) an folgenden Tierarten belastende Versuche durchgeführt:
Mäuse, Kaninchen, Ratten, Meerschweinchen, "Andere Vögel", Schweine, Fische, Amphibien, Schafe, Hunde, Pferde, Esel und Kreuzungen, "Andere Nager", Ziegen, Rinder, Meerkatzen, Wachtel, Katzen, "Andere Säugetiere", Hamster.

Somit stellen nach wie vor Mäuse, Kaninchen, Ratten und Meerschweinchen – vor allem aufgrund des leichteren Handlings (sie sind billig, vermehren sich rasch und werden ungeachtet ihrer vitalen und sozialen Bedürfnisse in winzigen Käfigen untergebracht) – mit 97 % die bevorzugte Versuchstierart dar. Tierversuche an den Menschenaffen sind in Österreich verboten (Plenumsbeschluss des Nationalrates vom 10. Dezember 2004).

Es werden auch an Wirbellosen (Krebse, Garnelen, Krabben, Schnecken, Spinnentiere wie Skorpione, Weberknechte u.a., Muscheln, Insekten wie Käfer, Schmetterlinge, Fliegen, Bienen, Wespen u.a., Rundwürmer etc.) Tierversuche durchgeführt, doch da es sich bei Eingriffen an Wirbellosen laut Gesetz um keinen Tierversuch handelt, gibt es keine offiziellen Daten über die Art und Anzahl der für Experimente verwendeten Wirbellosen.