Tatsächlich ist die Entwicklung, Produktion und das Inverkehrbringen von Arzneimittel streng gesetzlich geregelt, so auch die präklinischen Untersuchungen – die verpflichtende Durchführung von Tierversuchen.
Die Pharmafirma erfüllt somit nur gesetzliche und behördliche Auflagen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie sich damit ihrer Verantwortung gegenüber dem Lebewesen Tier entziehen kann. Die Unternehmen sind gefordert, Ersatzmethoden zu entwickeln und einzusetzen.
So hat der größte Botox-Antifaltenmittel-Hersteller Allergan – nicht zuletzt auf Druck seitens der TierversuchsgegnerInnen – selbst eine tierversuchsfreie Methode zur Testung seiner Botox-Impfchargen entwickelt, womit nun tausenden von Mäusen der grausame LD-50-Vergiftungstod erspart bleibt.