Mit Testlaboren in England und den USA ist Huntingdon Life Sciences (HLS) Europas größtes Auftragslabor und zählt zu den größten Tierversuchslaboren weltweit.
70.000 Tiere - u.a. mehr als 1000 Hunde, 200 Katzen, 1000 Affen, 4000 Meerschweinchen, 3000 Vögel, 2000 Kaninchen, 4000 Fische sowie unzählige Nager und sog. landwirtschaftliche Nutztiere - werden in den Laboren gehalten. 500 Tiere sterben täglich in Versuchen.

HLS führt vor allem. toxikologische Verträglichkeitsprüfungen durch: z.B. mit Pestiziden, Herbiziden, Lebensmittelfarbstoffen, Haushaltsprodukten, genetisch veränderten Organismen - für die Pharmaindustrie, Biotechnologiefirmen, chemische Industrie u.a.
An Tieren werden alle Stoffe getestet, mit denen der Mensch einmal in Berührung kommen könnte.

Über viele Jahre gelang es HLS, die Öffentlichkeit zu meiden. Das Tierleid wurde erstmal 1981an die Öffentlichkeit gebracht, als eine britische Tierrechtlerin bei HLS 8 Monate als Tierpflegerin arbeitete. Ihr Bericht war schockierend. Ebenso wie bei den nachfolgenden vier weiteren Undercover Investigations, bei denen sich TierschützerInnen anstellen ließen und versteckt filmten, wurde von Forschern berichtet, die Beagle-Welpen während Versuchen schlugen, Witze über die um ihr Leben bangende Tiere machten und während ihrer "Arbeit" alkoholisiert waren. Mehrere Mitarbeiter von HLS wurden bereits wegen Vergehen gegen das englische Tierschutzgesetz verurteilt.

Aufgrund der Kampagne wandelte sich HLS von einer profitmachenden in ihrem Bereich führende Firma zu einem Verlustunternehmen. Auftragsgeber, Aktionäre und Lieferanten beendeten ihre Geschäftsbeziehungen zu HLS. Die Pleite wurde nur dadurch verhindert, daß 1998 die englische Natwest Bank einen Kredit von 24,5 Millionen Pfund gewährte.
Nach der Schließung der Katzenzucht Hillgrove Farm, die zu diesem Zeitpunkt das Ziel der größten englischen Tierrechtskampagne war, wurde im November 1999 SHAC - Stop Huntingdon Animal Cruelty - mit nur einem einzigen Ziel gegründet, egal ob es fünf Wochen oder fünf Jahre dauern würde: Huntingdon Life Sciences zu schliessen!

SHAC - Stop Huntingdon Animal Cruelty

In den letzten Jahren entstand vor allem in England eine neue Taktik, die mit der SHAC-Kampagne zum ersten Mal in der Geschichte der Tierrechtsbewegung international genutzt wird. Das Kampagnenprinzip bezieht nicht nur HLS, den dort arbeitenden Vivisektor, Manager oder Tierpfleger mit ein, sondern jede Person und Institution, die in irgendeiner Weise was mit HLS zu tun hat.
Banken, Aktionäre, Kunden, Versicherer bis hin zum Internetprovider: jeder einzelne hilft HLS, sorgt dafür, dass sie weiter arbeiten können - jeder einzelne ist mitverantwortlich was den Tieren bei HLS passiert und somit Ziel von Protesten.
Dies führte dazu, dass viele Kunden Geschäftsbeziehungen beendeten und das Ende von HLS noch näher rückte.

In der mittlerweile weltweiten SHAC-Kampagne beteiligen sich Menschen aktiv aus allen sozialen Schichten aus den USA, England, Tschechien, Japan, Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien...und viele mehr, und halten Mahnwachen vor Filialen von HLS-Kunden ab, schreiben Protestbriefe an Lieferanten, ketten sich in Büros vom Versicherungsgeber von HLS an oder informieren die Öffentlichkeit durch Flugblattaktionen oder Informationsstände.

Zur Zeit konzentriert sich die Kampagne auf diejenigen, die HLS direkt dafür bezahlen, Tiere zu quälen und zu ermorden:
20% aller Tierversuche, die HLS durchführt, werden von japanischen Geschäftskunden in Auftrag gegeben. Diese Firmen sind daher im Moment das Hauptziel der Kampagne und eine davon hat bereits auf Grund der Proteste die Geschäftsbindung zu HLS gelöst!

Auch in Österreich befindet sich eine Niederlassung einer japanischen Auftraggeberin von HLS: Die Firma SANKYO. Sankyo ist maßgeblich für die Gewalt verantwortlich, die Tieren in den Labors von HLS angetan wird.
U. a. ließ Sankyo ein Pestizid bei HLS testen. Allein für dieses eine Produkt wurden die Augen und die Haut von Kaninchen verätzt, weiters unzählige Hunde, Mäuse, Katzen und Ratten dafür vergiftet. Aber auch in eigenen Labors hält Sankyo Tiere gefangen und benutzt sie für grausame Versuche. Diese bedeuten für die Tiere Angst, unbeschreibliche Schmerzen und schließlich immer den Tod!

Spielen auch Sie eine Rolle in der Kampagne, helfen Sie mit, Huntingdon Life Sciences zu schließen und protestieren Sie bei Sankyo:

Sankyo Pharmaka
Effingergasse 21, A-1160 Wien
Tel: 01/ 485 86 42-0
Fax 01/ 485 86 42-345
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Mehr Infos unter: http://www.shac.net/