Für Medikamente und zahlreiche chemische Substanzen muss - bevor sie zugelassen werden – der Nachweis erbracht werden, dass sie für die Embryonen und die Fortpflanzungsfähigkeit ungefährlich sind. Dies erfolgt in der Regel in Tierexperimenten. Am deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung wurde hierfür ein Ersatztest entwickelt, mit dem Medikamente an Herzmuskelzellen von Mäusen getestet werden können. Die Herzmuskelzellen selber wurden aus embryonalen Stammzellen, für die auch Mäuse sterben mussten, gewonnen. Da es sich hierbei jedoch um eine permanente Zelllinie handelt, müssen zumindest keine weiteren Mäuse mehr dafür getötet werden.