In einer Pressemitteilung am 11. März 2013 (IP/13/210) anlässlich des EU-weiten Inkrafttretens des Verkaufsverbotes tiergetesteter Kosmetika, erklärte Tonio Borg, der zu diesem Zeitpunkt für Gesundheit und Verbraucherpolitik zuständige EU-Kommissar, dass sich die Europäische Kommission weiter für die Entwicklung alternativer Testverfahren einsetzen und auch Drittländer auffordern wird, keine tiergetesteten Kosmetika mehr zuzulassen.

Tonio Borg wörtlich:
„Das heutige Inkrafttreten des vollständigen Vermarktungsverbots ist ein wichtiges Signal für den Stellenwert, den Europa dem Tierschutz beimisst. Die Kommission engagiert sich dafür, die Entwicklung alternativer Testverfahren weiterhin zu unterstützen und Drittländer aufzufordern, sich unserer europäischen Vorgehensweise anzuschließen. Dies ist eine große Chance für Europa, ein Beispiel für verantwortungsvolle Innovation im Bereich der Kosmetika zu geben, ohne die Verbrauchersicherheit zu gefährden.“

Weiters versichert die Kommission:
„Die führende und globale Rolle Europas in der Kosmetikindustrie erfordert es, den Kontakt zu den Handelspartnern zu suchen, um das europäische Modell zu erläutern und für dieses zu werben, sowie sich für internationale Akzeptanz alternativer Verfahren einzusetzen. Dies wird die Kommission zu einem integralen Bestandteil der EU-Handelsagenda und der internationalen Zusammenarbeit machen.“

Siehe auch unter Tierversuche in der Kosmetikindustrie