In der US-Armee werden insbesondere zu Ausbildungszwecken für Sanitäter umstrittene Tierversuche durchgeführt: Lebenden Tieren, hauptsächlich Ziegen, die vorher betäubt wurden, werden vorsätzlich alle nur erdenklichen grauenhaften Verletzungen und Verstümmelungen zugefügt, um dann bestimmte Erste-Hilfe-Leistungen zu üben.

Laut „SpiegelOnline“ (25.2.2013) hat nun der US-Kongress angeordnet, den Sinn und Nutzen derartiger Tierversuche zu untersuchen. Das US-Verteidigungsministerium soll darlegen, welchen Effekt die Tierexperimente in der Ausbildung der Soldaten wirklich bringen. Gleichzeitig soll belegt werden, ob der Verzicht auf lebende Tiere zu “einem Kompetenzverlust für das medizinische Personal im Kampf” führen würde.