Fragen an die österreichischen KandidatInnen zur EU-Parlamentswahl


* betreffend Maßnahmen zur Reduzierung der Tierversuche in der EU

Die Antworten bzw. auch Nichtantworten zu den jeweiligen Fragen sind über diesen Link einzusehen

* und Frage, inwieweit sie die Anliegen der erfolgreich durchgeführten EU-Bürgerinitiative gegen Tierversuche "Stop Vivisection" - den Ausstieg aus den Tierversuchen - unterstützen

Die österreichischen UnterstützerInnen können Sie über diesen Link einsehen
Die UnterstützerInnen aller anderen EU-Mitgliedstaaten können Sie hier aufrufen


Vom 22. bis 25. Mai 2014 findet in allen 28 EU-Mitgliedstaaten die Europawahl statt, bei der das Europäische Parlament direkt gewählt wird. In Österreich werden am 25. Mai 2014 die österreichischen EU-Abgeordneten gewählt. Von den insgesamt 751 Plätzen im EU-Parlament fallen 18 Sitze Österreich zu.

Anlässlich dieser Wahlen haben wir mit den Partnervereinen unserer englischen Dachorganisation gegen Tierversuche, der ECEAE, vier konkrete Forderungen an die EU-Politik ausgearbeitet, die es in der kommenden Legislaturperiode umzusetzen gilt, damit es zu einer Verringerung der Anzahl der Versuchstiere in der EU kommt.

Der IBT als Vertreter Österreichs bei der ECEAE hat bei allen österreichischen KandidatInnen und Parteien, die sich zur Wahl gestellt haben, angefragt, inwieweit sie die vier konkreten Hauptforderungen der europäischen TierversuchsgegnerInnen an die künftige EU-Politik unterstützen und als EU-Abgeordnete/r dazu beitragen würden, diese auch umzusetzen. Wir haben darauf hingewiesen, dass der ECEAE zurzeit 25 Mitgliederorganisationen angehören, die europaweit mehr als 1 Million Menschen repräsentieren, die sich dezidiert gegen Tierversuche aussprechen.

Das Ergebnis – wer hat bislang wie oder gar nicht geantwortet - können Sie hier einsehen.
Bitte diesen Link aufrufen.

Unsere konkreten vier Forderungen an die künftige EU-Politik sind:

  • bis 2018 Ausstieg aus den Tierversuchen für die Testung der Inhaltsstoffe von Haushaltsprodukten,
  • Erhöhung der Fördergelder, die zweckgebunden für die Entwicklung und den Einsatz von tierfreien Methoden eingesetzt werden, auf 80 Millionen Euro pro Jahr,
  • Festsetzung eines Stichtages zur Abschaffung von Tierversuchen der Kategorie „schwer“ (nach Anhang VIII der Tierversuchsrichtlinie 2010/63/EU wie z.B. Elektroschocks, denen das Tier nicht entgehen kann, um etwa erlernte Hilflosigkeit herbeizuführen) und
  • Reduzierung der Anzahl der Versuchstiere durch konkrete Maßnahmen, wobei die Anzahl der Tiere, die im Jahre 2014 für Experimente eingesetzt werden, nicht überschritten werden soll.