Österreich-Premiere des Films
"MAXIMUM TOLERATED DOSE"
Dokumentation von Karol Orzechowski, CAN 2012. Englische OV mit deutschsprachigen UT, 87 Minuten

Eintritt gegen freie Spende!

Sonntag, 02. März 2014, 17 Uhr
(Film beginnt pünktlich)
Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Eine Veranstaltung der
Basisgruppe-Tierrechte.org

Maximum Tolerated Dose* ist die erste Dokumentation in Spielfilmlänge von Decipher Films. Der Film skizziert das Leben von Menschen und Tieren, die Tierversuche unmittelbar persönlich erlebt haben: Erschütternd ehrliche Augenzeugenberichte von WissenschaftlerInnen und TierpflegerInnen, die sich dazu entschlossen haben, ihrem Gewissen zu folgen, und herzergreifende Geschichten von Tieren, die beide Seiten des Käfigs gesehen haben. MTD rückt diese selten gehörten Perspektiven in den Vordergrund und versucht damit, die Debatte um Tierversuche neu zu entfachen.

Trailer: http://maximumtolerateddose.org/about

Mitwirkende u.a.:

Lynda Birke: Biologin und feministische Wissenschaftskritikerin, Autorin u.a. von "The Sacrifice: How Scientific Experiments Transform Animals and People".

John Pippin: Als Kardiologe führte er Versuche an Hunden durch, heute ist er Pressesprecher des Physicians Committee for Responsible Medicine.

Miss Peepers: Diese weiße Laborratte wurde in einem universitären Einführungskurs benutzt. Am Ende der Übung wurden alle Ratten getötet, nur Miss Peepers wurde gerettet.

Rachel Weiss: Arbeitete am Yerkes National Primate Research Center/USA als Tierpflegerin, wo sie u.a. Jerom, einen im Labor geborenen Schimpansen betreute. Jerom wurde ab 1984 wiederholt mit HIV infiziert und starb 1997 an den Folgen seiner Behandlung. Rachel Weiss ist Mitbegründerin der Laboratory Primate Advocacy Group.

Darla: Bis zu ihrem 17. Lebensjahr wurden an Darla, einem weiblichen Rhesusaffen, Studien zu Menstruation und Anorexie durchgeführt. Heute lebt sie in der Fauna Foundation in Montreal/Kanada, einer Art Gnadenhof für Versuchstiere.

* Maximum Tolerated Dose / Maximal tolerierte Dosis (MTD): Das Ergebnis eines Versuchs an Tieren oder Menschen, um die höchstmögliche Dosierung eines Stoffes zu ermitteln, die bei Verabreichung an eine Gruppe von Testsubjekten in einer klinischen Studie zu keinen kurzfristigen Vergiftungserscheinungen führen. Diese Dosis wird dann in Langzeitstudien an derselben Spezies getestet, mit Laufzeiten zwischen zwei Jahren und der gesamten Lebensdauer. MTD-Versuche sind allerdings umstritten; unter anderem wegen der Schwierigkeiten, von Laborwerten auf realistische Dosierungen bzw. von an Tieren gewonnenen Ergebnissen auf Menschen zu schließen.