Obwohl Omega-3-Fettsäuren, denen eine positive Wirkung etwa bei Herzleiden zugesprochen werden, nicht nur in Fischen, sondern auch in Pflanzenölen (aus Raps, Leinsamen, Walnüssen, Penilla) vorkommen, wurden Schweine genetisch so verändert, dass ihr Fleisch auch Omega-3-Fettsäuren enthält.

Dabei wurde den Schweinen ein zusätzliches Gen eines Wurms (Caenorhabditis elegans) ins Erbgut eingefügt, das ein Einweiß produziert, welches das Fett der Ferkel in die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren umwandelt. Danach wurden die Tiere geklont.

Von 1.633 geklonten Embryos wurden allerdings nur 10 lebend geboren. Davon waren nur 6 Träger des veränderten Gens. Von diesen 6 Tieren litten wieder 2 an einer Herzkrankheit, so dass sie nach drei Wochen getötet werden mussten.

Abgesehen von dem durch nichts zu rechtfertigenden tausendfachen Verschleiss von Leben und all dem Tierleid, das hinter der Herstellung von genmanipulierten Labornutztieren steht, stellt sich die naheliegende Frage: Wer will und braucht das? Wer will genmanipuliertes Fleisch essen, auch wenn es Omega-3-Fettsäuren enthält? Wer will – um sich Omega-3-Fettsäuren zuzuführen - kranke, geklonte Tiere essen statt einen knackigen Salat mit einem gesunden Raps-, Leinsamen- oder Walnussöldressing?

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