“Schädlinge”

Handlungen zur Vertilgung “schädlicher Tiere” sind nach den Landestierschutzgesetzen keine Tierquälerei. Nager, insbesondere Ratten und Mäuse, gelten als Schädlinge, weil sie Nahrungskonkurrenten des Menschen und potentielle Krankheitsüberträger sein können. Wühlmäuse verursachen Flurschäden, Biber können durch ihre Bauten den geordneten Fluss von Gewässern

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Reiten im Wald

Jedermann darf den Wald gemäß § 33 Abs 1 ForstG zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten. Es handelt sich um einen öffentlich-rechtlichen, subjektiven Rechtsanspruch, der allen Personen zusteht (Legalservitut zugunsten der Allgemeinheit – VfGH 3.12.1984; Reindl, Die Wegefreiheit im Wald, ZVR

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Weidegerechtigkeit

Die Tierschutzgesetze nehmen die weidgerechte Ausübung der Jagd und Fischerei aus ihrem Geltungsbereich aus und übertragen die Auslegung den Normunterworfenen selbst (Jägern, Fischern und ihren Interessensverbänden). Der unbestimmten Rechtsbegriff umfasst Regeln für das einwandfreie Beherrschen des Jagdhandwerkes und die ethische Einstellung des

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Gewährleistungsrecht beim Kauf eines Tieres Rechtsprechung unterscheidet Begriffe “Vieh” und “Tier”-

Mit 1.1.2002 trat das neue Gewährleistungsrecht in Kraft(1) und bringt auch beim Kauf eines Tieres Neuerungen. Tiere sind zwar ausdrücklich keine Sachen mehr, doch gelten für sie die Vorschriften über Sachen, soweit keine abweichenden Regelungen bestehen.(2) Gewährleistung : unverschuldetes Einstehenmüssen für ein

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Zankapfel “Frühstücksei” Ringen um Kompromiss zwischen “Tiergerechtigkeit” und Billigproduktion

Ab 2013 schreibt die EU vor, dass herkömmliche Legebatterien ausgestaltet sein müssen, d.h. die Käfige werden etwas größer und mit einer Sitzstange, einer Scharrmatte und einem abgetrennten Legebereich versehen. Der Regierungsentwurf zum Bundestierschutzgesetz sieht kein Käfighaltungsverbot vor, sondern lediglich, dass diese Ausgestaltung

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