Wir sind eine seit 1968 bestehende Tierrechtsorganisation mit Mitgliedern, Freunden und Kontaktstellen in aller Welt. Unser Ziel Ist die Abschaffung aller Tierversuche sowie deren Ersatz durch tierversuchsfreie Methoden.

Unsere Weihnachtsaktion 2022 – KEKSE FÜR DEN TIERSCHUTZ

Verkauf ab 1. Dezember 2022 in unserem Laden “Faunaundflora.at” und an Märkten die wir noch bekanntgeben.

Bestellungen nehmen wir ab sofort entgegen unter

– Frau Lisa Lindner, Tel.: +43 (0)660 1564055

– Email an tierversuchsgegner@chello.at

– oder direkt hier mittels diesem Formular:

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Bitte teilen Sie uns hier mit, ob Sie bezüglich der Sorten von Bäckerei eine Auswahl treffen möchten

WENN SIE IHRE BESTELLUNG BEI UNS ABHOLEN MÖCHTEN, MÜSSEN SIE DIE FOLGENDEN FELDER NICHT ANGEBEN!

Die anfallenden Versandkosten und den Termin teilen wir Ihnen per Email mit.

VIELEN DANK FÜR IHRE BESTELLUNG!

Sie erhalten direkt nach dem Absenden Ihrer Bestellung eine Bestätigung an die angegebene Email-Adresse und in der Folge benachrichtigen wir Sie ebenfalls per Email über Versand oder Abhol Modalitäten.

 

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Tierschutz meets music – 17.3.2023

Es ist dies unsere erste Veranstaltung unter dem Titel “Tierschutz meets music” – mit dem Besuch der Veranstaltung und dem Erwerb von Tickets geht ein Grossteil Ihrer Unterstützung an den Tierschutz und den Einsatz für die Rechte der Tiere. Wir hoffen bei diesem Konzept aus guter Unterhaltung für einen wichtigen Zweck auf Ihre Unterstützung.

Wir freuen uns, HARRY AHAMER & BAND nach sehr langer Zeit wieder einmal in Wien zu präsentieren. Während HARRY AHAMER solo oder in kleiner Besetzung des Öfteren mit seinem Mundartprogramm hier Station macht, ist sein Programm in grosser Besetzung mit Soul, Funk und Rock im Repertoire eher selten in Wien zu sehen.

Als Support im Vorprogramm wird DANIELA FLICKENTANZ im Duo Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm “Eine von Vielen” präsentieren.

Wir freuen uns auf einen gelungenen Abend und bedanken uns schon hier bei allen Besuchern und Spendern.

Sichern Sie sich hier in der Folge durch Vorkauf oder Reservierung Ihre Tickets:

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Oder kaufen Sie Ihr Vorverkaufsticket ab MItte Dezember 2022 direkt bei

– REIGEN live zu den Öffnungszeiten – 1140, Hadikgasse 62

– IBT / Fauna&Flora – 1030, Radetzkystrasse 21 – wochentags 14:00 bis 18:00 Uhr

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EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE FÜR DEN SCHUTZ KOSMETISCHER MITTEL OHNE TIERQUÄLEREI UND EIN EUROPA OHNE TIERVERSUCHE

Ziele:

Mit dem EU-Verbot von Tierversuchen im Bereich Kosmetika ging das Versprechen einher, dass in Europa Tiere nicht länger für Kosmetika leiden und sterben müssen. Dieses Versprechen wurde gebrochen. Behörden fordern nach wie vor, dass Inhaltsstoffe kosmetischer Mittel an Tieren getestet werden, was den Erwartungen und Wünschen der Öffentlichkeit und der Absicht der Gesetzgeber zuwiderläuft.

Noch nie zuvor konnte unsere Sicherheit durch derartig wirksame tierversuchsfreie Instrumente gewährleistet werden und bot sich uns eine gleichermaßen einmalige Gelegenheit, den Schutz von Mensch und Umwelt zu revolutionieren. Die Europäische Kommission muss das Verbot von Tierversuchen und den Übergang zu tierversuchsfreien Verfahren für die Sicherheitsbewertung aufrechterhalten und verstärken.

Wir fordern die Kommission auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

1. Gewährleistung und Stärkung des Verbots von Tierversuchen bei kosmetischen Mitteln;
Änderung von Rechtsvorschriften, sodass Verbraucher-, Arbeitnehmer- und Umweltschutz bei allen Inhaltsstoffen kosmetischer Mittel erreicht wird, ohne zu irgendeinem Zweck oder Zeitpunkt auf Tierversuche zurückzugreifen.

2. Umgestaltung der EU-Chemikalienverordnung;
Gewährleistung des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt durch ein Management von Chemikalien, das ohne neue Tierversuchsanforderungen auskommt.

3. Modernisierung der Wissenschaft in der EU;
Festlegung auf einen Legislativvorschlag, in dem ein Fahrplan für die schrittweise Abschaffung aller Tierversuche in der EU vor Ende der laufenden Wahlperiode aufgestellt wird.

BITTE MACHEN SIE MIT UND VERBREITEN SIE DEN FOLGENDEN LINK AKTIV! VIELEN DANK

https://eci.ec.europa.eu/019/public/#/screen/home

 


Der IBT nimmt an dieser europaweiten Kampagne zusammen mit einer stattlichen Anzahl an Organisationen teil:

 

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ECEAE – Preis für tierfreie Antikörper


 
ECEAE bietet 10.000 Euro für die Entwicklung und den vorbildlichen Einsatz tierfreier Antikörper.

Bis zu einer Million Tiere werden jedes Jahr in der EU für die Herstellung von Antikörpern verwendet und getötet, obwohl es überlegene tierversuchsfreie Methoden gibt. Um das Bewusstsein für die Vorteile dieser Methoden zu schärfen und ihre Anwendung zu fördern, schreibt die European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE) einen einzigartigen Preis für die Entwicklung und den exemplarischen Einsatz von tierfreien Antikörpern aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis soll die Empfehlung des EU-Referenzlabors EURL-ECVAM unterstützen, keine tierischen Antikörper mehr zu verwenden und den Übergang von tierischen zu tierfreien Antikörperproduktionssystemen zu beschleunigen.

Antikörper sind vom Immunsystem produzierte Proteine, die einzigartige molekulare Muster (Antigene) erkennen und binden können und die Neutralisierung von Fremdkörpern und Krankheitserregern unterstützen. Aufgrund ihrer spezifischen Bindungseigenschaften sind Antikörper eines der am weitesten verbreiteten Werkzeuge in Forschung, Diagnostik,  Therapeutika und regulatorischen Verfahren. Obwohl moderne und präzise tierversuchsfreie Methoden zur Antikörperbildung, z.B. durch „Phage display“, seit Jahrzehnten zur Verfügung stehen, wird die überwiegende Mehrheit der Antikörper für Forschungszwecke immer noch in Tieren produziert, was zu immensen Tierleiden und dem Verlust von Tierleben führt. Zum Beispiel werden zur Erzeugung monoklonaler Antikörper über die sogenannte “Aszites-Methode” Antikörper produzierende Zellen in lebende Mäuse injiziert, was zu einem tumorartigen Wachstum, einer Entzündung und Sekretion einer antikörperhaltigen Flüssigkeit in der Bauchhöhle (Aszites) führt, was für die Mäuse unerträglich schmerzhaft ist. Sogenannte polyklonale Antikörper werden häufig in Tieren wie Ratten, Kaninchen, Hamstern, Meerschweinchen und auch großen Tieren wie Schafen, Ziegen, Eseln und Pferden produziert. Schätzungsweise etwa 1 Million Tiere werden jedes Jahr allein in der EU für die Entwicklung und Produktion von Antikörpern verwendet (1).

Im Jahr 2020 veröffentlichte das EU-Referenzlabor für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) eine “Empfehlung zu nicht tierischen Antikörpern”, in der es heißt, dass “es eine solide Sammlung von Beweisen dafür gibt, dass es keine allgemeinen oder systematischen Nachteile von nicht tierischen Antikörpern in Bezug auf Eigenschaften wie Affinität, Stabilität/Haltbarkeit und Spezifität gibt”. (2) Die Empfehlung kommt zu dem Schluss, dass Tiere nicht mehr für die Entwicklung und Produktion von Antikörpern verwendet werden sollten und die EU-Mitgliedstaaten diese Verfahren nicht mehr zulassen sollten.

Um das Bewusstsein für die Vorteile tierfreier Antikörper zu schärfen und deren Entwicklung und Anwendung voranzutreiben, freut sich die ECEAE, erstmals einen einzigartigen Preis für tierfreie Antikörper in Höhe von 10.000 Euro auszuschreiben. Ziel ist es, die Vielseitigkeit und Überlegenheit tierfreier Antikörper hervorzuheben und ihre Akzeptanz und Verwendung für Forschungs- und Therapiezwecke zu fördern. Einzelne Forscher, aber auch öffentliche und private Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Europa, die sich auf die Entwicklung oder Anwendung von tierfreien Antikörpern konzentrieren, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Der Preis wird im März-April 2022 auf einer internationalen Veranstaltung in Brüssel, Belgien, verliehen.

ECEAE hofft, dass dieser außergewöhnliche Preis das Bewusstsein für die ethischen und wissenschaftlichen Vorteile von tierfreien Antikörpern schärfen und mehr Forscher ermutigen wird, die Verwendung von Tieren für die Antikörperproduktion einzustellen.

Weitere Informationen

Link Ausschreibung im Original >>

PDF Diese Information im Originaltext >>

PDF Ausschreibung im Oriiginal >>

Referenzen

  1. EU Science Hub – European Commission: Better antibodies without using animals. 11.5.2020, https://ec.europa.eu/jrc/en/science-update/better-antibodies-without-using-animals
  2. Viegas Barroso JF et al. EURL ECVAM recommendation on non-animal-derived antibodies. Publications Office of the European Union, 2020

 

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Tierversuche in der EU – Pressemeldung ECEAE / IBT im Juli 2021

Die Europäische Kommission veröffentlicht die statistischen Daten zu Anzahl, Arten und Zweck des Einsatzes von Tieren in der Forschung im Jahr 2018 (https://ec.europa.eu/environment/chemicals/lab_animals/pdf/SWD_%20part_A_and_B.pdf ) in 29 Mitgliedstaaten – (einschließlich Norwegen und England, deren neueste verfügbare Daten aus dem Jahr 2015 stammen).

Insgesamt wurden 8.921.758 Tiere ohne Daten der Norwegischen Statistik 2015, bzw. 10.572.305 Tiere mit den Norwegischen Daten aus 2015, bis 2018 in europäischen Labors verwendet. Die Zahlen sind erschreckend hoch, obwohl die EU-Richtlinie 2010/63 vorsieht, dass die Verwendung von Tieren nur der letzte Ansatz sein soll. Politisch und institutionell ist ganz Europa zur Umsetzung von alternativen Methoden und dem Ersatz von Tieren in der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet.

Erstmalig enthält diese EU-Statistik auch gentechnisch veränderte Tierlinien sowie deren Entstehung, Betreuung und Verwendung (Richtlinie 2010/63/EU).

Über 1,5 Millionen gentechnisch veränderte Tiere sind die traurige Realität. 16 Prozent davon weisen einen leidenden Phänotyp auf, mit Schmerzen von Geburt an, da sie bewusst herbeigeführte Krankheiten erleiden müssen.

Im Vergleich zu 2015, ist der zunehmende Einsatz von Hunden (+ 29 % – 17.711 Tiere) und Primaten (+ 4% – 8.583 Tiere) sowie besonders geschützten Arten, deren Verwendung streng geregelt ist, äußerst negativ auffallend.
Besonders bei Primaten hatte sich Europa das Ziel gesetzt, nur Tiere aus autarken Kolonien zu verwenden. Die mehrheitliche Herkunft dieser Tiere ist aus Nicht-EU-Ländern, wie z.B. Afrika und Asien, wo massenhafte Fänge von Primaten stattfinden.

Zu den am häufigsten aus Nicht-EU-Ländern in die Europäische Union importierten Arten gehören auch Katzen (38%) und Hunde (46%).
46 Prozent der Tiere wurden in der Grundlagenforschung eingesetzt, die keinen klar definierten gesetzlichen Regeln unterliegen. Tatsächlich wurden nur 18% der Tierversuche für die Beantwortung von Anfragen verwendet. An fast der Hälfte der Tiere (4.732.546 Individuen) finden Eingriffe in den beiden höchsten Schmerzklassen (mittelschwer und schwer) statt. Die Wiederverwendung (durch die neue Richtlinie von 2013 erlaubt) umfasst 2% der Tiere und betrifft in der Praxis insbesondere Pferde, Esel, Schafe, Hunde, Katzen und Primaten.

Die EU-Kommission hat die erste statistische Datenbank zu Tierversuchen “UE ALURES“ veröffentlicht, die freien Zugang zu weiteren Informationen über die Verwendung von Tieren in der EU anbietet:
https://ec.europa.eu/environment/chemicals/lab_animals/alures_en.htm

 

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NOTFALL – “RAMBO”

Rambo wurde 2008 / 2009 von uns vergeben – er wurde am 7.7.2021 von der Tierrettung / Tierquartier im 11. Bezirk / Leberstrasse freilaufend  gesichert. Sollten Sie Informationen zum Tierhalter haben oder das Tier selbst halten bitten wir um Kontaktaufnahme unter

0676 600 30 47 / Frau Gerda Matias

 

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Bedenken hinsichtlich der Ausweitung des Handels mit Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis) auf Mauritius und ihre Gefangennahme aus der Wildnis.

Unsere aktuelle EU-Aktion:

An

die Österreichischen EU-Abgeordneten

via Email

Wien, im Juni 2021

Betreff: Bedenken hinsichtlich der Ausweitung des Handels mit Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis) auf Mauritius und ihre Gefangennahme aus der Wildnis.

Richtlinie 2010/63/EU zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere Mit dieser Richtlinie wird die Richtlinie 86/609/EWG ersetzt und aufgehoben. Directive 2010/63/EU on protecting animals used for scientific purposes It replaces and repeals Directive 86/609/EEC.

Sehr geehrte EU-Abgeordnete!

Unser Schreiben betrifft die Notlage der Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis) in Mauritius. Mauritius ist der Hauptlieferant von Affen für Forschungszwecke in die EU – von dort werden jährlich viele tausende Tiere exportiert.

Für das Jahr 2020 liegen diesbezüglich folgende Zahlen vor:

 Spanien (2.126)

 Frankreich (1.027)

 Niederlande (290)

 Deutschland (29)

Im EU-Raum angekommen, werden die Tiere wahrscheinlich zur Umverteilung weitertransportiert – so zum Beispiel durch das Unternehmen SILABE (Simian Laboratory Europe) mit Sitz in Niederhausbergen / Frankreich. Diese Firma unterhält eine Depot- und Lieferanlage und ist dafür bekannt, Langschwanzmakaken aus Mauritius zu importieren und weiter an Labore in Italien und Deutschland zu verkaufen.

Wir möchten mit diesem Schreiben Ihr Augenmerk auf die jüngste Genehmigung der Regierung von Mauritius für die Erweiterung einer der Primatenhandelsanlagen der Biosphere Trading Ltd. richten – damit verbunden ist auch eine Erhöhung der Fangquote von Wildtieren bis zu 1.000 Langschwanzmakaken für Zuchtzwecke. (Ref. 1 und 2 am Ende des Schreibens).

Des Weiteren wurden im Jahr 2019 174 Langschwanzmakaken mit dem Quellcode „W“ (wild) von Mauritius in die USA exportiert (Ref. 3 am Ende des Schreibens) – relevante Daten für das Jahr 2020 sind noch nicht verfügbar.

Laut Medienberichten beabsichtigt Biosphere Trading Ltd., die lokale Bevölkerung für das Fangen von Affen heranzuziehen, indem Grundeigentümer und Pächter mit Fallen versorgt werden, um der Tiere habhaft zu werden. Biosphere Trading Ltd. kauft dann in der Folge ausgewählte Tiere (Ref. 2 am Ende des Schreibens). Ein solcher Ansatz und derartige Praktiken zur Jagd auf wilde Affen ist alarmierend und wirft massive Bedenken hinsichtlich des Tier- und Artenschutzes auf.

Biosphere Trading Ltd. setzt definitiv ein Kopfgeld für die Affen aus. Neben dem Leid durch Gefangennahme und Eingrenzung dieser Individuen muss man auch große Sorge um das Schicksal jener eingefangenen Affen haben, die in der Folge nicht von Biosphere Trading Ltd. gekauft werden!

In der überarbeiteten Fassung der Richtlinie der Europäischen Union 2010/63/EU (Ersatz für 86/609 / EWG) zum Schutz von für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren, wurde anerkannt, dass sich Probleme durch die Gefangennahme nichtmenschlicher Primaten aus der Wildnis hinsichtlich Tierschutz, Tiergesundheit und ethischer Belange ergeben. Zwecks Beendigung des Einfangens von Wildtieren für wissenschaftliche Belange und Zuchtzwecke, wird in der Richtlinie als eines der Ziele festgelegt, nach einer angemessenen Übergangszeit nur mehr die Verwendung von nichtmenschlichen Primaten in der Forschung zuzulassen, sofern es sich um Nachkommen von Tieren handelt, die in Gefangenschaft gezüchtet wurden (F2 / F2 + Generation) oder wenn die Tiere aus autarken Kolonien (SSC) stammen (Ref. 3 am Ende des Schreibens).

2017 wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, in der ein Umsetzungsdatum für die Richtlinie im Jahr 2022 festgelegt wurde (Ref. 4 und 5 am Ende des Schreibens).

In dieser Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, dass 50% der nichtmenschlichen Primaten, die erstmals im Jahr 2014 in der EU-Forschung zur Verwendung kamen, auf Mauritius geboren wurden. In Stellungnahmen von Primatenzuchtfirmen auf Mauritius wird dargelegt, dass bis etwa in das Jahr 2008 Zuchttiere aus der Wildnis entnommen wurden – danach, so wird behauptet, wurden die autarken Kolonien geschlossen und nur mehr mit Zuchttieren gehandelt.

Im Gegensatz zu diesen Behauptungen ist jedoch aufgrund der oben erwähnten jüngsten Entwicklungen klar, dass Mauritius den Handel mit in der Wildnis gefangenen Langschwanzmakaken für die Zucht und den Export wieder aufgenommen hat. Dies könnte zur Wiederaufnahme großflächiger, kommerzieller Fallenstellungen führen, was einen enormen Rückschritt in Bezug auf den Tierschutz zur Folge hat. In einer Zeit, in der die Europäische Union die Verwendung von wild gefangenen nichtmenschlichen Primaten und deren Nachkommen in erster Generation in der Forschung beendet, ist es somit unvereinbar, wenn die EU Affen aus einem Land importieren sollte, welches nicht nur die Grausamkeit und das Leid von wild gefangenen Tieren zwecks Handel duldet, sondern es auch zulässt, dass dieser Handel ausdehnt wird.

Darüber hinaus stellen wir die Frage, welche Vorkehrungen die EU trifft, um zu gewährleisten, dass aus Mauritius importierte Affen Nachkommen von in Gefangenschaft gezüchteten Tiere sind und nicht aus Betrieben stammen, die am Fang von wilden Langschwanzmakaken zu Zuchtzwecken oder zum direkten Export beteiligt sind.

Wir hoffen, dass Sie diese Bedenken im Europäischen Parlament, in der Europäischen Kommission und im direkten Austausch mit Mauritius zur Sprache bringen.

Bitte lassen Sie uns wissen, falls wir Sie mit weiteren Informationen diesbezüglich unterstützen können.

Wir würden uns über Ihre Stellungnahme zu diesem brisanten Thema freuen, mit freundlichen Grüßen

Gerda Matias (Präsidentin des IBT)

Referenzen :
2. Export à des fins de recherche médicale: feu vert du GM au plus Grand Projet d’élevage. https://defimedia.info/exportation-des-fins-de-recherche…
3. UNEP-WCMC CITES-Datenbank
4. 2010/63 / EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2010 am Schutz von Tieren, die zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden (Artikel 10) Richtlinie: https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2010/63/oj
5. Die Machbarkeitsstudie (Referenz: 07.0201 / 2014 / SI2.690759 / SER / ENV.A3) gemäß Anforderung in Artikel 10 der Richtlinie 2010/63 / EU über den Schutz von Tieren, die zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden.“ – 2017

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Grausame Botox-Tests an Mäusen gehen weiter, obwohl tierfreie Tests seit 10 Jahren verfügbar sind – Aktionswoche in ganz Europa

Aktuell läuft europaweit eine Protestaktion zu den anhaltenden Problemen rund um das Thema BOTOX:
Koordiniert wird die Aktion durch ECEAE – https://www.eceae.org

Zehn Jahre sind vergangen, seit der erste Hersteller von Botulinumtoxin-Produkten (allgemein als Botox bekannt) die zulassungsfreie Zulassung für einen tierfreien Test erhalten hat. Nach Allergan wechselten 2015 und 2018 zwei weitere globale Unternehmen, Merz und Ipsen, zu tierfreien Tests. Trotz dieser Siege für Tierrechtskampagnen gehen die extrem grausamen Botox-Tests an Mäusen weiter. Der Int. Bund der Tierversuchsgegner (IBT), Mitglied der European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE), fordert die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) auf, den LD50-Test an Mäusen aus den europäischen Vorschriften zu streichen. Die ECEAE wird vom 21. bis 26. Juni eine Aktionswoche in ganz Europa abhalten, um gegen den fortgesetzten Einsatz von Mäusen bei diesem grausamen Vergiftungstest zu protestieren.

Zwar gelegentlich für medizinische Zwecke verwendet, ist das bakterielle Gift hauptsächlich für seine kosmetische Verwendung zur vorübergehenden Reduzierung von Gesichtslinien und Falten. Jede Charge Botox wird durch den umstrittenen LD50 (Lethal Dose) Vergiftungstest mit verschiedenen Dosierungen von Botulinumtoxin getestet, die in den Bauch von Mäusen injiziert werden, um die Dosis zu eruieren, welche die Hälfte der Versuchstiere tötet. Dies beinhaltet entsetzliches Leiden für die Tiere, die langsam durch Muskellähmung bei vollem Bewusstsein ersticken. In Europa werden schätzungsweise 400.000 Mäuse pro Jahr für diese grausamen Praktiken getötet.

Kontinuierliche Proteste der ECEAE und anderer Organisationen haben die Hersteller Allergan, Merz und Ipsen dazu gebracht, zellbasierte Assays zu verwenden und damit die meisten ihrer Tierversuche zu ersetzen. Einige Tests auch dieser Unternehmen werden jedoch immer noch an Mäusen durchgeführt.

Ein Hersteller, der den grausamen LD50-Test ebenfalls noch verwendet, ist Sloan Pharma. 2019 erhielt das Unternehmen die Lizenz zur Durchführung von LD50-Tests an 46.800 Mäusen in Deutschland.

Das Europäische Arzneibuch, welches die Chargenprüfung von Botox-Produkten regelt, erlaubt zwar eine Reihe von tierfreien Testmethoden, aber es erlaubt auch weiterhin den LD50-Test an Mäusen. Die ECEAE fordert die Regulierungsbehörde EMA auf, die grausamen Tests an Mäusen aus dem Arzneibuch zu streichen.

Gerda Matias, Präsidentin des Int. Bund der Tierversuchsgegner dazu: “Es ist nicht hinnehmbar, dass fühlende Tiere immer noch einen qualvollen Tod erleiden, um ein Produkt, das häufig für kosmetische Zwecke verwendet wird, zu testen, obwohl alternative, nicht-tierische Technologien verfügbar sind.”

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ERSTE MENSCHENAFFEN AN COVID-19 ERKRANKT

Medieninformation des Jane Goodall Institut – Austria

 

Wien/San Diego/Kibale, 14.01.2021


Was ForscherInnen seit Ausbruch der Pandemie befürchten, ist nun bestätigt: Menschenaffen sind genauso anfällig für COVID-19 wie wir Menschen. Im Zoo von San Diego wurden mehrere Gorillas positiv auf das Virus getestet. Keine guten Nachrichten für alle wildlebenden Menschenaffen in Afrika und Asien. Das Corona-Virus könnte der Todesstoß für Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans sein, die schon bisher durch illegale Jagd und Verlust ihres Lebensraumes durch Abholzung der Regenwälder vom Aussterben bedroht sind.

Seit Beginn der Pandemie warnen ForscherInnen vor einer möglichen Übertragung auf Menschenaffen. Als zwei der Gorillas im San Diego Zoo am 6. Jänner auffällig husteten und andere Tiere der Gruppe leichte Erkältungssymptome zeigten, wurden Kotproben getestet und so die Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen. Ergänzende Tests haben das Ergebnis bestätigt. Bedeutsam ist der Nachweis vor allem, weil es die ersten dokumentierten Fälle von infizierten und erkrankten Menschenaffen sind. Ob sich alle Gorillas der Gruppe angesteckt haben, wird noch überprüft. Die Tiere befinden sich in Quarantäne.

„Meinen Informationen zufolge ist die Quelle der Infektion ein asymptomatischer Zoomitarbeiter und das trotz strenger Sicherheitsprotokolle, die der San Diego Zoo strikt eingehalten hat. Dies zeigt uns einmal mehr, wie eng der Mensch mit der gesamten Natur verbunden ist und der Transfer von Zoonosen in beide Richtungen erfolgt, “ sagte Dr. Jane Goodall in einer ersten Reaktion auf die Meldungen aus San Diego. Die schlechte Nachricht, so die Artenschützerin: „Für Menschenaffen, die genetisch so nah am Menschen und daher besonders anfällig für menschliche Krankheiten sind, ist die Bedrohung durch COVID-19 genauso real wie für uns.“

BEDROHUNG FÜR WILDLEBENDE MENSCHENAFFFEN
„Wir müssen eine Übertragung auf die wildlebenden Schimpansen unbedingt verhindern. Denn es ist nicht möglich einzelne Tiere oder Gruppen in freier Wildbahn unter Quarantäne zu stellen“, betont Dr. Peter Appell, Veterinärmediziner und Projektleiter beim Jane Goodall Institut in Uganda. Auch eine medizinische Behandlung ist im Regenwald praktisch unmöglich, so der Tierarzt, der seit Jahren ein Feldprojekt zum Schutz von Schimpansen im Kibale Nationalpark in Uganda (ein Regenwaldgebiet mit der größten Primatendichte Afrikas) mitbetreut: „Freilebende Schimpansen sind äußert scheu, aber sehr klug. Das Aufspüren kranker Tiere würde zu viel an wertvoller Zeit in Anspruch nehmen und sobald die Gruppe merkt, dass wir ein Tier separieren, fliehen die anderen. Zudem gibt es für Schimpansen derzeit keine erforschte Covid-Behandlung.“ Sollten die Mortalitätsraten ähnlich jener des Menschen sein, könnte die Corona-Pandemie Populationen von Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans auslöschen, warnt er.

GENAUE BEOBACHTUNG IN SAN DIEGO
Deshalb wird der Krankheitsverlauf der Gorillas in San Diego von WissenschaftlerInnen weltweit genau verfolgt. Bisher ist nicht bekannt, wie schwer sich eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei Menschenaffen auswirkt. Aufgrund der Ähnlichkeit der DNA von Mensch und Menschenaffe – jene der Schimpansen etwa ist zu 98,8% ident mit unserer – sind Menschenaffen ebenso anfällig für Atemwegserkrankungen wie Menschen. Im Fall des Corona-Virus ist die Proteinsäure-Sequenz des ACE2 Rezeptors entscheidend. ACE2 ist der Rezeptor über den SARS-CoV-2 in die Zelle gelangt. Alle Menschenaffen, ob afrikanische oder asiatischen Primatenarten, besitzen dieselben 12 Aminosäurereste wie der Mensch, an die das Virus andockt. Daher gehen ForscherInnen davon aus, dass Menschenaffen sehr anfällig für SARS-CoV-2 und dessen Auswirkungen sind. „Wir wissen nicht, wie sich die Infektion auf die Gorillas auswirken wird, und auch nicht, ob nicht noch weitere Symptome dazukommen“, heißt es in einer Stellungnahme des Zoos.

VORSICHTSMASSNAHMEN IN AFRIKA
Viele Nationalparks in Afrika waren oder sind zum Schutz der Tiere geschlossen. Das Risiko für freilebende Primaten bleibt, denn die Tiere halten sich nicht an die Grenzen der Parks, sodass der Kontakt mit Menschen in anliegenden Gebieten nicht ausgeschlossen werden kann. Eine weitere potentielle Gefahr sind Wilderer, die in den Wäldern mit Schlingfallen illegal nach Buschfleisch jagen und Tiere gefangen nehmen um diese trotz Verbot auf Märkten als „Bushmeat“ zu verkaufen. Dieses Geschäft ist brutal und mehrfach gefährlich: Nicht nur geschützte Tierarten sind dadurch in ihrem Fortbestand gefährdet, sondern die Gesundheit vieler Menschen weltweit. Zoonosen – wie im Fall von COVID – 19 – werden über den Konsum dieser Exoten übertragen. Der Handel und der Genuss von exotischem Fleisch sowie anderen tierischen Produkten ist ein millionenschweres Geschäft, das weltweit floriert.

Das Fallenentfernungsprogramm im Kibale Nationalpark sowie die Schutzstationen für verwaiste und gefangen genommene Schimpansen des Jane Goodall Instituts in Afrika, haben bereits seit Februar 2020 strenge Quarantäne- und Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um eine Übertragung zu verhindern. Wie die Ereignisse in San Diego zeigen, bleibt jedoch ein Restrisiko.
Ranger und NGO-MitarbeiterInnen, die sich in den Nationalparks für den Schutz der Wildtiere einsetzen, arbeiten mit höchsten Sicherheitsvorkehrungen, begeben sich in Selbstisolation und vermeiden Kontakte zur Welt außerhalb der Schutzgebiete. Dieser Einsatz für den Artenschutz bedeutet nicht nur persönlichen Verzicht, sondern leider auch direkte Lebensgefahr wie die Meldung der sechs ermordeten Ranger aus dem Virunga-Nationalpark erschütternd zeigt. Im Kibale Nationalpark wurde im Dezember ein Ranger von Wilderern getötet.

FORDERUNGEN AN DIE POLITIK
„Bei aller Bedeutung von Tagesinzidenzen und Impfzahlen dürfen PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen den Kern des Problems – die Entstehung und Verbreitung zoonotischer Viren – nicht unberücksichtigt lassen“, fordert Mag. Diana Leizinger, Geschäftsführerin des Jane Goodall Institut-Austria. Schon seit Beginn der Pandemie setzt sich das in Wien beheimatete Institut von Artenschützerin Jane Goodall für konkrete Maßnahmen ein. „Wenn wir nicht rasch lernen, achtsam mit anderen Lebewesen und Ökosystemen umzugehen, waren weltweit hunderttausende Tote, zerstörte Existenzen und Milliardenrettungspakete erst der Anfang“, so die Biologin Leizinger.

Das Jane Goodall Institut fordert unter www.covid19-warum.at auf, die Ursachen endlich zu bekämpfen: COVID-19 hat – wie zuvor EBOLA, SARS, MERS oder HIV – seinen Ursprung im rücksichtslosen Handel lebender und getöteter Wildtiere. Unter grausamen, unhygienischen Bedingungen, die die Entstehung zoonotischer Viren begünstigen, werden Tiere gehalten und geschlachtet. Auf kleinen Märkten ebenso, wie im großen Stil über internationale Handelsdrehscheiben. Tiere als Nahrung, als Souvenir, als dubioses „Heilmittel“, als Zeitvertreib. Als strategische Geldquelle, als internationale Handelsware. „Nur wenn sich in diesem Bereich rasch etwas ändert und Maßnahmen zur Eindämmung zoonotischer Viren ergriffen werden, können weitere Pandemien verhindert werden. Wie Jane Goodall sagt, hängt für die Natur alles miteinander zusammen. Und auch wir sind ein Teil davon. Handeln wir endlich nach dem Motto: Schutz für Wildtiere, bedeutet Schutz für uns“, so Diana Leizinger.

Weiterführende Links:
www.covid19-warum.at
www.janegoodall.at
Medieninformation San Diego Zoo

 

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PROTEST GEGEN TIERVERSUCHE AN DER JKU LINZ

Wir arbeiten derzeit an einem Schwerpunkt – dem Protest gegen die geplante Etablierung von Tierversuchen an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Sie können hier online Ihre Unterstützung zu dieser Protestaktion an uns weiterleiten – nutzen sie bitte dafür das folgende Formular. Sie können hier auch die Unterschriftenliste im PDF-Format auf Ihren Rechner laden und für Unterstützungen ausdrucken. Diese Listen können Sie sodann per Post an uns senden. Gerne schicken wir Ihnen auf Wunsch diese Listen auch zu – ein kurzer Anruf oder eine Email genügt.

HIER KLICKEN ZUM DOWNLOAD IM PDF-FORMAT


PROTEST GEGEN TIERVERSUCHE AN DER JKU LINZ
Unterstützungsformular zum Protest an das Rektorat der JKU-Linz gegen die geplante Einrichtung eines Tierversuchslabors.
Wenn Sie nicht Österreich, Deuschland oder Schweiz gewählt haben - bitte angeben
Format: JJJJ / MM / TT
Wir geben Ihre Daten gemäss unserem Impressum nicht an Dritte weiter. Sie können den Erhalt jederzeit telefonisch oder mittels Email stornieren.

Zum Thema hier auch unser Text zum Protest:

An das REKTORAT der
Johannes Kepler Universität
Altenberger Straße 69
4040 LINZNovember / Dezember 2020

BETRIFFT:  PROTEST GEGEN DIE EINRICHTUNG EINES
                  TIERVERSUCHSLABORS AN DER JKU LINZ.

Sehr geehrter Herr Rektor!

Mit den umseitigen Unterschriften bestätigen wir unseren Protest gegen das Vorhaben, an der Johannes Kepler Universität in Linz ein Labor für  Tierversuche zu planen und einzurichten.

Die JKU Linz hat sich bislang zu Recht damit gerühmt, keine Tierversuche zu unterstützen oder durchzuführen, und ist damit im Kreise anderer Institute welche gleichfalls diesen fortschrittlichen und humanen Weg verfolgen ein Vorbild und Wegweiser. Diese wichtige Stellung ist mit Ihren Planungen und Vorhaben in Gefahr – wie dadurch auch die weit gediehenen Forschungen an alternativen Methoden ignoriert und leider wiederum torpediert werden.

Es steht für uns außer Frage, dass Tierversuche aus ethischen und moralischen Gründen abzulehnen sind. Mittlerweile gilt es auch als bewiesen, dass alternative Methoden weitaus zielführendere Ergebnisse liefern und somit das Quälen und Töten von jährlich Tausenden bis Millionen von Tieren jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Wir ersuchen Sie daher, Ihre Planungen und Arbeiten an diesen Vorhaben einzustellen und sich im Gegensatz dazu für alle weiteren Forschungen und Entwicklungen alternativer Methoden einzusetzen. Die JKU Linz sollte in Zukunft nicht nur für „KEINE TIERVERSUCHE“ stehen sondern ein aktives Institut für die Entwicklung solcher alternativen Methoden werden! Für eine derartige Zielsetzung, die Ihr Institut auch seit dem Jahr 2014 breit und medienwirksam verfolgt,  wären die Mittel weitaus besser, humaner und letztendlich erfolgreicher angelegt.

Im Namen der Unterzeichnenden,

Int. Bund der Tierversuchsgegner
Präsidentin Gerda Matias (Initiatorin des Tierschutzvolksbegehrens 1995)

Zum Thema eine Email, welche eine Kollegin vor Ort an zahlreiche Politiker zum Thema im August 2020 verfasst hat:

Ich erlaube mir Sie auf die laut gewordene Kritik des Onkologie-Leiters Dr. Schmitt hinzuweisen. Nicht nur dass er u.a. als Korrespondenzautor in China an grausamen Tierversuchen höchsten Schweregrades beteiligt war, die in anderen Ländern nur schwer genehmigt werden, auch hat er sich bemüht die festgeschriebenen progressiven Prinzipien für tierversuchsfreie Forschung bei Gründung der Linzer Medizinfakultät über Bord zu werfen. (siehe Artikel der Kronenzeitung aus dem Jahre 2014 im Anhang)

Und das obwohl die JKU mit ihrer technischen Fakultät und guten Beziehungen zur FH für Medizin und Bioinformatik österreichweit über ein vorbildliches Netzwerk verfügt und als Standort des weltweit größten Kongresses über Alternativen zum Tierversuch bekannt ist (EUSAAT). Stattdessen ist jetzt geplant Millionen in ein Tierversuchslabor zu investiert das schon jetzt medizinisch und wissenschaftlich überholt ist und in keiner Hinsicht nachhaltig sein wird. Die Patienten und Patientinnen haben sich nicht nur ausreichend Ärzt_innen sondern auch die besten Diagnoseverfahren und sichersten Therapien verdient!

Bitte helfen Sie mit auf diesen Missstand hinzuweisen. In Linz hat sich dafür bereits eine Bürgerinitiative gegründet, die u.a. von Professor_innen und MedizinerInnen unterstützt wird. Bereits Anfang September 2019 gab es dazu eine Sendung im Dorf-TV, die ich co-moderierte: https://dorftv.at/video/31871 Eine Expertise dazu bieten die Ärzte gegen Tierversuche: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/neuigkeiten/3180-offener-brief-an-den-rektor-der-uni-linz Wir brauchen dringend Ihre starke Stimme. Gerne helfe ich Ihnen als Drehscheibe für gewünschte Expert_innen auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Forschung mit Focus auf den Standort Linz.

Zum Thema hier noch der erwähnte Artikel aus der Kronen Zeitung aus dem Jahr 2014:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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