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Holocaust Autor protestiert gegen Experimente an Affen

Dr. Charles Patterson, der Autor des Buches “Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka” (erschienen im Verlag Zweitausendeins) hat aus Protest gegen die grausamen Experimente an Primaten an der Columbia University, wo er seinen Doktortitel im Fachbereich Religionswissenschaften erworben hatte, zurückgelegt. Er forderte die Verantwortlichen der Universität auf, die schmerzhaften Menstruations-, Sucht- und Schlaganfallexperimente an Affen einzustellen.

Wie einer Mitteilung von PETA (= People for the Ethical Treatment of Animals) zu entnehmen ist, wurde in einem der Experimente Rhesusaffen eine schwere Kappe in den Schädel implantiert – einzig zu dem Zweck, Stress zu erzeugen. In einem anderen Versuch wurden schwangere Paviane und ihre ungeborenen Babies mit Nikotin und Morphium vollgepumpt – an den Föten wurde noch im Mutterleib operiert. Ein Pavianweibchen hatte in einem Nikotinexperiment fast die Hälfte ihres Körpergewichts verloren – ihre schwere Knocheninfektion blieb unbehandelt.

Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) und sogar die internen Ermittlungen der Uni kamen zu dem Schluss, dass es in den Labors der Columbia University keine grundlegende tierärztliche Versorgung für die Tiere gibt, dass die Tiere nach den Operationen nicht ausreichend mit Schmerzmitteln versorgt wurden und die “ausexperimentierten” Tiere nicht euthanisiert wurden.

 

Siehe dazu auch Kampagne gegen das größte Affenforschungslabor BPRC in Europa [1]
Siehe dazu auch Tierversuche an Primaten [2]

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