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Manipulierte Kühe für den Klimaschutz

Seit 1900 hat sich die Anreicherung von Methan in der Atmosphäre verdoppelt, was in einem direkten Zusammenhang mit dem vermehrten Fleischkonsum steht. Denn die Wiederkäuer wie Rinder, Schafe, Ziegen stossen laufend Methangas aus*, ein aggressives Treibhausgas, das wesentlich zur Erderwärmung beiträgt. Fast die Hälfte der Methanemissionen und 18 Prozent der Treibhausgase überhaupt stammt aus der Erzeugung tierischer Lebensmittel inklusive der Futtermittelerzeugung und der Ausbringung von Gülle und Düngermittel.

Statt nun zu der einfachen Lösung zu greifen, auf den ökologischen Landbau mit geringerem Tierbestand in artgerechter Haltung umzusteigen, den Fleisch-, Milch- und Eierkonsum auch aus ökologischen Gründen einzuschränken oder idealer Weise gleich auf die sowieso gesündere und auch ethisch vertretbarere vegetarische oder gar vegane Ernährung umzustellen, machen sich findige Wissenschafter – offenbar Arm in Arm mit der Fleischindustrie – daran, die Tiere – zunächst in Tierversuchen – derart zu manipulieren, so dass sie kein oder weniger Methan bilden bzw. ausstoßen.

* Die Abgase einer einzigen Milchkuh sollen in etwa so klimaschädlich sein wie die eines Kleinwagens, der 18.000 km im Jahr gefahren wird.

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