Die AAP (Aktion zur Abschaffung des Primatenhandels), ein weltweites Netz von Tierrechtsgruppen, dem sich auch der Internationale Bund der Tierversuchsgegner angeschlossen hat, beabsichtigt, den Handel mit Affen zu verhindern, um den Nachschub von Primaten für die Tierversuchslabors zu unterbinden.
Das erste Ziel der Kampagne ist es, einen Exportstopp von Primaten aus Mauritius zu erreichen, indem mit einem Tourismus-Boykott bei den Botschaften und dem Reiseanbieter Thomas Cook protestiert wird. Durch einen Tourismus-Boykott soll Mauritius gezwungen werden, die Ausfuhrbewilligungen für den Affenexport zurückzuziehen.
Mauritius ist einer der Hauptexporteure von Primaten für die Tierversuchsindustrie. Die drei dort ansässigen Zuchtstationen Bioculture Ltd, Noveprim Ltd und Bioda Ltd exportieren jährlich mehrere tausend Affen – auch an europäische Tierversuchslabors. Die Affenfarmen fangen wild lebende Tiere ein, züchten sie und exportieren sie an die Versuchslabors.
Mauritius ist ein beliebtes Urlaubsziel und der Tourismus stellt für diese Insel eine Haupteinnahmequelle dar. Auch die Affenhändler verdienen daran, weil sie an den Hotelketten auf Mauritius beteiligt sind.
Thomas Cook, der zweitgrößte Reisekonzern Europas, verkauft zahlreiche Urlaubsreisen nach Mauritius. Zu seinem Unternehmen gehören auch die Reiseveranstalter Neckermann, Aldiana, Terramar, Bucher sowie die Fluggesellschaften Condor und SunExpress und die Reisebüro-Ketten Holidayland und alpha.
Fordern Sie den Reiseanbieter Thomas Cook auf, sich dem Boykott anzuschließen und keine Reisen nach Mauritius anzubieten, da Mauritius Zuchtstationen für Primaten zu Versuchszwecken und für den Export erlaubt. Machen Sie Thomas Cook darauf aufmerksam, dass Sie so lange keine Reise bei ihm buchen werden (und schon gar nicht nach Mauritius), solange Thomas Cook Reisen nach Mauritius anbietet und sich somit indirekt an dem Primatenhandel mitschuldig macht.
Ein ähnliches Schreiben können Sie an das Konsulat richten und es ersuchen, seinen Einfluss geltend zu machen indem es bei den verantwortlichen Regierungsstellen in Mauritius ein Primatenzucht- und Primatenhandelsverbot einfordert.Protestadressen per Brief/Fax/Telefon/E-Mail:
Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Dr. Peter Freissler
Führichgasse 6/16, A-1010 Wien
Tel.: 01/513 22 73, Fax: 01/513 22 74
E-Mail: peter.freissler@fpverlag.com [1]
Thomas Cook Austria AG, Neckermann
Lassallestraße 7A, A-1020 Wien
Tel.: 01/50202-439, Fax: 01/50202-370
E-Mail: guenter.zivkovic@thomascookag.com [2]
Thomas Cook AG, Konzernkommunikation/Pressestelle
Dr. Rolf Dieter Graß
Zimmersmühlenweg 55, D-61440 Oberursel
Tel.: 0049/6171/65-1700, Fax: 0049/6171/65-1060
E-Mail: konzernkommunikation@thomascookag.com [3]
Weitere Informationen, Aktionsmöglichkeiten und Videos zur AAP finden Sie unter: http://www.primatenkampagne.net/ [4]
Siehe dazu auch Kampagne gegen das größte Affenforschungslabor BPRC in Europa [5]
Siehe dazu auch Tierversuche an Primaten [6]
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