PROTEST GEGEN TIERVERSUCHE AN DER JKU LINZ

Wir arbeiten derzeit an einem Schwerpunkt – dem Protest gegen die geplante Etablierung von Tierversuchen an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Sie können hier online Ihre Unterstützung zu dieser Protestaktion an uns weiterleiten – nutzen sie bitte dafür das folgende Formular. In den nächsten Tagen stellen wir hier auch unsere Unterschriftenliste für download zum Ausdruck zur Verfügung. Diese Listen können Sie sodann per Post an uns senden. Gerne schicken wir Ihnen auf Wunsch diese Listen auch zu – ein kurzer Anruf oder eine Email genügt.


PROTEST GEGEN TIERVERSUCHE AN DER JKU LINZ
Unterstützungsformular zum Protest an das Rektorat der JKU-Linz gegen die geplante Einrichtung eines Tierversuchslabors.
Wenn Sie nicht Österreich, Deuschland oder Schweiz gewählt haben - bitte angeben
Format: JJJJ / MM / TT
Wir geben Ihre Daten gemäss unserem Impressum nicht an Dritte weiter. Sie können den Erhalt jederzeit telefonisch oder mittels Email stornieren.

Zum Thema hier auch unser Text zum Protest:

An das REKTORAT der
Johannes Kepler Universität
Altenberger Straße 69
4040 LINZ

November / Dezember 2020

BETRIFFT:  PROTEST GEGEN DIE EINRICHTUNG EINES
                  TIERVERSUCHSLABORS AN DER JKU LINZ.

Sehr geehrter Herr Rektor!

Mit den umseitigen Unterschriften bestätigen wir unseren Protest gegen das Vorhaben, an der Johannes Kepler Universität in Linz ein Labor für  Tierversuche zu planen und einzurichten.

Die JKU Linz hat sich bislang zu Recht damit gerühmt, keine Tierversuche zu unterstützen oder durchzuführen, und ist damit im Kreise anderer Institute welche gleichfalls diesen fortschrittlichen und humanen Weg verfolgen ein Vorbild und Wegweiser. Diese wichtige Stellung ist mit Ihren Planungen und Vorhaben in Gefahr – wie dadurch auch die weit gediehenen Forschungen an alternativen Methoden ignoriert und leider wiederum torpediert werden.

Es steht für uns außer Frage, dass Tierversuche aus ethischen und moralischen Gründen abzulehnen sind. Mittlerweile gilt es auch als bewiesen, dass alternative Methoden weitaus zielführendere Ergebnisse liefern und somit das Quälen und Töten von jährlich Tausenden bis Millionen von Tieren jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Wir ersuchen Sie daher, Ihre Planungen und Arbeiten an diesen Vorhaben einzustellen und sich im Gegensatz dazu für alle weiteren Forschungen und Entwicklungen alternativer Methoden einzusetzen. Die JKU Linz sollte in Zukunft nicht nur für „KEINE TIERVERSUCHE“ stehen sondern ein aktives Institut für die Entwicklung solcher alternativen Methoden werden! Für eine derartige Zielsetzung, die Ihr Institut auch seit dem Jahr 2014 breit und medienwirksam verfolgt,  wären die Mittel weitaus besser, humaner und letztendlich erfolgreicher angelegt.

Im Namen der Unterzeichnenden,

Int. Bund der Tierversuchsgegner
Präsidentin Gerda Matias (Initiatorin des Tierschutzvolksbegehrens 1995)

Zum Thema eine Email, welche eine Kollegin vor Ort an zahlreiche Politiker zum Thema im August 2020 verfasst hat:

Ich erlaube mir Sie auf die laut gewordene Kritik des Onkologie-Leiters Dr. Schmitt hinzuweisen. Nicht nur dass er u.a. als Korrespondenzautor in China an grausamen Tierversuchen höchsten Schweregrades beteiligt war, die in anderen Ländern nur schwer genehmigt werden, auch hat er sich bemüht die festgeschriebenen progressiven Prinzipien für tierversuchsfreie Forschung bei Gründung der Linzer Medizinfakultät über Bord zu werfen. (siehe Artikel der Kronenzeitung aus dem Jahre 2014 im Anhang)

Und das obwohl die JKU mit ihrer technischen Fakultät und guten Beziehungen zur FH für Medizin und Bioinformatik österreichweit über ein vorbildliches Netzwerk verfügt und als Standort des weltweit größten Kongresses über Alternativen zum Tierversuch bekannt ist (EUSAAT). Stattdessen ist jetzt geplant Millionen in ein Tierversuchslabor zu investiert das schon jetzt medizinisch und wissenschaftlich überholt ist und in keiner Hinsicht nachhaltig sein wird. Die Patienten und Patientinnen haben sich nicht nur ausreichend Ärzt_innen sondern auch die besten Diagnoseverfahren und sichersten Therapien verdient!

Bitte helfen Sie mit auf diesen Missstand hinzuweisen. In Linz hat sich dafür bereits eine Bürgerinitiative gegründet, die u.a. von Professor_innen und MedizinerInnen unterstützt wird. Bereits Anfang September 2019 gab es dazu eine Sendung im Dorf-TV, die ich co-moderierte: https://dorftv.at/video/31871 Eine Expertise dazu bieten die Ärzte gegen Tierversuche: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/neuigkeiten/3180-offener-brief-an-den-rektor-der-uni-linz Wir brauchen dringend Ihre starke Stimme. Gerne helfe ich Ihnen als Drehscheibe für gewünschte Expert_innen auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Forschung mit Focus auf den Standort Linz.

Zum Thema hier noch der erwähnte Artikel aus der Kronen Zeitung aus dem Jahr 2014:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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