{"id":1021,"date":"2007-04-11T12:02:00","date_gmt":"2007-04-11T10:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/04\/11\/grausame-tierversuche-an-der-universitwien\/"},"modified":"2007-04-11T12:02:00","modified_gmt":"2007-04-11T10:02:00","slug":"grausame-tierversuche-an-der-universitwien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/04\/11\/grausame-tierversuche-an-der-universitwien\/","title":{"rendered":"Grausame Tierversuche an der Universit\u00e4t Wien"},"content":{"rendered":"<p>An der Kinderklinik der Universit&auml;t Wien wurden zahlreiche Rattenbabys ertr&auml;nkt, um Langzeitsch&auml;den durch Sauerstoffmangel bei der Geburt zu untersuchen. Finanziert wurden diese grausamen Experimente von der Getr&auml;nkefirma Red Bull. <\/p>\n<p>Schwangere Ratten wurden kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch get&ouml;tet und die Geb&auml;rmutter mit den Jungen unter Wasser gehalten, um eine mangelnde Sauerstoffversorgung bei der Geburt zu simulieren.<br \/>In zahlreichen Vorversuchen wurde ein Modell entwickelt und zun&auml;chst der Todeszeitpunkt ermittelt. Nach 21 Minuten starben <br \/>90 % der Tiere, nach 22 Minuten alle. Diejenigen Ratten, die noch nach 20 Minuten lebten, wurden im Alter von zwei Jahren get&ouml;tet &ndash; sie dienten dem Studium von Verhaltensst&ouml;rungen. <br \/>Das &#8220;wissenschaftliche&#8221; Ergebnis dieser Versuche lautet: Die Tiere mit Sauerstoffmangel tragen einen lebenslangen Schaden davon. Sie sind &auml;ngstlicher und leiden an Bewusstseinstr&uuml;bungen und Verhaltensst&ouml;rungen.<\/p>\n<p>Dr. med. Walter Schmidt von der Vereinigung &#8220;&Auml;rzte gegen Tierversuche&#8221; und Facharzt f&uuml;r Gyn&auml;kologie und Geburtshilfe, beurteilt diese Tierversuche als &#8220;wissenschaftlich unsinnig&#8221;, da es sich hierbei einerseits um keine neuen Erkenntnisse handelt, da es schon lange bekannt ist, dass es bei schwerwiegenden Problemen bei der Geburt zu lebenslangen Sch&auml;den kommen kann. Andererseits lassen sich diese Ergebnisse nicht auf den Menschen &uuml;bertragen, da Ratten viel widerstandsf&auml;higer als Menschen sind.<\/p>\n<p>Gerda Matias, Pr&auml;sidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT), schlie&szlig;t sich dieser Kritik vollends an und ist best&uuml;rzt, dass diese grausamen Tierversuche von der Getr&auml;nkefirma Red Bull gro&szlig;z&uuml;gig finanziert wurden, wie die &#8220;&Auml;rzte gegen Tierversuche&#8221; eruiert haben.<br \/>Dar&uuml;ber hinaus stellt sich f&uuml;r Frau Gerda Matias die Frage, ob diese grausamen Tierversuche, die ethisch und &#8220;wissenschaftlich&#8221; durch nichts zu rechtfertigen sind, &uuml;berhaupt genehmigt worden sind, da ja laut Tierversuchsgesetz ein Tierversuch unzul&auml;ssig ist, &#8220;wenn von diesem keine zus&auml;tzlichen oder neuen Erkenntnisse zu erwarten sind&#8221; und die &#8220;angestrebten Versuchsziele nicht durch andere Methoden und Verfahren&#8221; erreicht werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Proteste gegen diese grauenhaften Tierversuche k&ouml;nnen an die unten stehenden zust&auml;ndigen Ministerien und an Red Bull gerichtet werden.<\/p>\n<p><strong>Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit und Frauen<\/strong><br \/>Frau Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, Stubenring 1, 1010 Wien<br \/>Tel.: (++43)1\/ 711 00-43 00, Fax: (++43)1\/ 711 00- 143 00, <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:maria.rauch-kallat@bmgf.gv.at\">maria.rauch-kallat@bmgf.gv.at<\/a>&nbsp;<a href=\"mailto:t@bmgf.gv.at\"><u><font color=\"#0000ff\"> <\/font><\/u><\/a><\/p>\n<p><strong>Bundesministerium f&uuml;r Bildung, Wissenschaft und Kultur<\/strong><br \/>Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer, Minoritenplatz 5, 1014 Wien, <br \/>Tel.: (++43)1\/ 531 20-50 00, Fax: (++43)1\/ 533 77 97, <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:elisabeth.gehrer@bmbwk.gv.at\">elisabeth.gehrer@bmbwk.gv.at<\/a> <\/p>\n<p><strong>Red Bull GmbH<\/strong>, <br \/>Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung<br \/>Am Brunnen 1,&nbsp; A-5330 Fuschl am See<br \/>Tel.:&nbsp;(++43) 662\/65 82-0, Fax: (++43) 662\/65 82-7010, <br \/><a href=\"http:\/\/www.redbull.at\/\">www.redbull.at<\/a><br \/>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachtrag vom 21.06.2005:<\/strong><br \/>Wie einer Presserkl&auml;rung der Vereinigung &#8220;&Auml;rzte gegen Tierversuche&#8221; e.V. vom 20. Juni 2005 zu entnehmen ist, stellt der Getr&auml;nkehersteller Red Bull die finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r dieses Tierversuchsprojekt mit Rattenbabys ein. Ein Erfolg der zahlreichen Proteste!<\/p>\n<p>Doch inwieweit Red Bull g&auml;nzlich auf die F&ouml;rderung von Tierversuchsprojekten (etwa im Bereich der Alzheimer- und Parkinson-Forschung) verzichtet, ist noch offen. Fragen Sie bei Red Bull an:<br \/><strong>Red Bull GmbH<\/strong>, <br \/>Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, Am Brunnen 1, A-5330 Fuschl am See<br \/>Telefon: (++43) 662\/65 82-0, Fax: (++43) 662\/65 82-7010,<br \/><a href=\"http:\/\/www.redbull.at\/\">www.redbull.at<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 77<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Kinderklinik der Universit&auml;t Wien wurden zahlreiche Rattenbabys ertr&auml;nkt, um Langzeitsch&auml;den durch Sauerstoffmangel bei der Geburt zu untersuchen. Finanziert wurden diese grausamen Experimente von der Getr&auml;nkefirma Red Bull. 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