{"id":1028,"date":"2007-03-14T12:55:00","date_gmt":"2007-03-14T11:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/14\/tierversuche-an-greifvn-in-niederrreich\/"},"modified":"2007-03-14T12:55:00","modified_gmt":"2007-03-14T11:55:00","slug":"tierversuche-an-greifvn-in-niederrreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/14\/tierversuche-an-greifvn-in-niederrreich\/","title":{"rendered":"Tierversuche an Greifv\u00f6geln in Nieder\u00f6sterreich"},"content":{"rendered":"<p>Um den Einfluss der Rohrweihe, einer gef&auml;hrdeten Greifvogelart, auf das Niederwild (Hasen, Fasane, Rebh&uuml;hner) in Nieder&ouml;sterreich wissenschaftlich feststellen zu k&ouml;nnen, sollen in den kommenden drei Jahren 144 Rohrweihen geschossen und deren Mageninhalt analysiert werden. Dieses Projekt wird im Auftrag des Nieder&ouml;sterreichischen Landesjagdverbandes von der Universit&auml;t f&uuml;r Bodenkultur in Wien, von Herrn Prof. Klaus Hackl&auml;nder vom Institut f&uuml;r Wildbiologie und Jagdwirtschaft, durchgef&uuml;hrt. Laut Landesjagdverband wurden die Absch&uuml;sse beh&ouml;rdlich bewilligt. Artensch&uuml;tzerInnen vom WWF und BirdLife forderten einen sofortigen Stopp dieser &#8220;Ausrottungskampagne&#8221;. Denn von den lediglich 300 bis 400 Rohrweihenbrutpaaren in &Ouml;sterreich gibt es nur mehr 50 bis 100 Paare in Nieder&ouml;sterreich. <\/p>\n<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) ist &uuml;berzeugt, dass die Experimente an den seltenen Greifv&ouml;geln laut &sect; 3 (2) 2 Tierversuchsgesetz unzul&auml;ssig sind, da die angestrebten Versuchsziele sehr wohl durch andere Methoden und Verfahren (z.B. Beobachtungen der Horste, Untersuchungen von nat&uuml;rlich verstorbenen V&ouml;geln, Kot- und Gew&ouml;lleuntersuchungen etc.) erreicht werden k&ouml;nnen, auch wenn man letzteres &#8220;nicht leicht finde&#8221;, wie Prof. Hackl&auml;nder meint, was den Tod der V&ouml;gel keinesfalls rechtfertigen kann. Der IBT hat beim Wissenschaftsministerium Anzeige erstattet. Wir lassen pr&uuml;fen, ob &uuml;berhaupt eine Tierversuchsgenehmigung eingeholt wurde.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag:<br \/><\/strong>Aufgrund zahlreicher Proteste seitens von Tier- und Artensch&uuml;tzerInnen hat sich Prof. Klaus Hackl&auml;nder aus dem Rohrweihen-Projekt zur&uuml;ckgezogen, wie dem Standard vom 11.\/12. Juni zu entnehmen war. Ob nun der Nieder&ouml;sterreichische Landesjagdverband dieses Projekt mit einem anderen Partner durchf&uuml;hren wird, ist noch unklar.<\/p>\n<p><strong>Proteste k&ouml;nnen Sie richten an den:<br \/><\/strong>Nieder&ouml;sterreichischen Landesjagdverband<br \/>Wickenburggasse 3, 1080 Wien<br \/>Telefon: +43 (0) 1 \/ 405 16 36-0<br \/>Telefax: +43 (0) 1 \/ 405 16 36-28<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:jagd@noeljv.at\"><u><font color=\"#0000ff\">jagd@noeljv.at<\/font><\/u><\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 84<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um den Einfluss der Rohrweihe, einer gef&auml;hrdeten Greifvogelart, auf das Niederwild (Hasen, Fasane, Rebh&uuml;hner) in Nieder&ouml;sterreich wissenschaftlich feststellen zu k&ouml;nnen, sollen in den kommenden drei Jahren 144 Rohrweihen geschossen und deren Mageninhalt analysiert werden. Dieses Projekt wird im Auftrag des Nieder&ouml;sterreichischen Landesjagdverbandes <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/14\/tierversuche-an-greifvn-in-niederrreich\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1028"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1028\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}