{"id":1135,"date":"2014-05-08T11:23:00","date_gmt":"2014-05-08T09:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2014\/05\/08\/tierversuche-in-der-arzneimittelforschung\/"},"modified":"2014-05-08T11:23:00","modified_gmt":"2014-05-08T09:23:00","slug":"tierversuche-in-der-arzneimittelforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2014\/05\/08\/tierversuche-in-der-arzneimittelforschung\/","title":{"rendered":"Tierversuche in der Arzneimittelforschung"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Kein Zweck heiligt die Mittel<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Tierversuche st\u00f6\u00dft man immer wieder auf die Trennung in notwendige und sinnvolle Tierversuche einerseits und in unn\u00f6tige und sinnlose Tierversuche andererseits. Die jeweilige Zuordnung wird vom Zweck abh\u00e4ngig gemacht: Tierversuche f\u00fcr Kosmetika werden gerne \u2013 selbst von eingefleischten Tierexperimentatoren &#8211; als nutzlos klassifiziert. Sie sind demnach unn\u00f6tig und sinnlos. Tierversuche f\u00fcr die Entwicklung von Medikamenten werden innerhalb dieses Denkschemas als n\u00fctzlich erachtet. Sie gelten als notwendig und sinnvoll und man versucht im selben Atemzug, diese auch ethisch zu legitimieren und als wissenschaftliche Methode darzustellen.<\/p>\n<p>Aber &#8211; es ist ja schon sprichw\u00f6rtlich geworden &#8211; der Zweck heiligt die Mittel nicht: Und so kann die Testung einer Substanz &#8211; die f\u00fcr das Versuchstier stets mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden ist und schlie\u00dflich zu seinem qualvollen Tod f\u00fchrt &#8211; nicht allein deshalb ethisch werden, nur weil der am Tier gepr\u00fcfte Stoff als Arzneimittel und nicht als kosmetisches Mittel verwendet werden soll, das wir Menschen nicht so notwendig haben. <br \/>Es ist eine v\u00f6llig br\u00fcchige Logik und fragw\u00fcrdige Moral, Handlungen gut zu hei\u00dfen, weil ein pers\u00f6nlicher Nutzen zu erwarten ist. Demnach w\u00e4re auch ein Raub als eine gute Handlung anzusehen und ethisch gerechtfertig, da sie zumindest f\u00fcr den T\u00e4ter mit dem Nutzen der Bereicherung verbunden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>&#8220;Soll denn das Medikament am Menschen getestet werden?&#8221; <\/strong><\/p>\n<p> &#8211; lautet oft provokant die Frage von Personen, die davon ausgehen, dass wir berechtigt sind, Tiere aufgrund der (oft auch nur vermuteten) Unterschiede \u2013 wie z.B. Tiere haben kein Erinnerungsverm\u00f6gen, kein Bewusstsein, sie sind zu keinen sozialen Leistungen f\u00e4hig etc. \u2013 auf alle F\u00e4lle f\u00fcr unsere Zwecke zu benutzen. <br \/>Die Fragenden wissen vor allem nicht, dass sehr wohl Experimente an Menschen durchgef\u00fchrt werden, weil auch diese gesetzlich vorgeschrieben sind. Denn offenbar traut der Gesetzgeber den Ergebnissen von Tierversuchen selber nicht und verlangt im Arzneimittelgesetz beim Antrag f\u00fcr die Zulassung eines Medikamentes nicht nur die Beif\u00fcgung von nichtklinischen Daten, die unter anderem aus Tierversuchen ermittelt werden, sondern auch von klinischen Daten, die aus Menschenversuchen gewonnen werden.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Klinische Studien: der Menschenversuch<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Die klinische Pr\u00fcfung findet erst nach den nichtklinischen bzw. pr\u00e4klinischen Pr\u00fcfungen, die eine Sch\u00e4digung f\u00fcr den Menschen ausschlie\u00dfen sollen, in vier Phasen statt:<\/p>\n<ul>\n<li>In der Phase I wird das Medikament an 10 bis 50 gesunden, bezahlten Versuchspersonen (Probanden) etwa auf Vertr\u00e4glichkeit, Sicherheit und Toleranzgrenzen (Dosis) ohne Therapieziel angewendet.<\/li>\n<li>In der Phase II wird u. a. die therapeutische Dosis an 50 bis 200 kranken Probanden festgestellt. <\/li>\n<li>In der Phase III wird an einer sehr gro\u00dfen Anzahl von \u00fcber 1.000 Patienten der Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit erbracht. <\/li>\n<li>Nach der erfolgten Zulassung werden in der Phase IV weitere Beobachtungen gemacht. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbst Versuche an Kindern und geistig behinderten Menschen sind \u2013 wenn auch mit strengeren Auflagen \u2013 erlaubt. (1)<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/p>\n<p> <\/span><strong> <\/p>\n<p>Tierversuche geben keine Sicherheit<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Doch laufend m\u00fcssen Menschenversuche abgebrochen werden, weil es zu schweren Sch\u00e4digungen bis hin zu Todesf\u00e4llen kommt. Gro\u00dfe \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit hatte der vorzeitige Abbruch einer in den USA durchgef\u00fchrten epidemiologischen Studie an 16.000 gesunden Frauen erregt. Die Hormongaben gegen Wechselbeschwerden l\u00f6sten bei einer hohen Prozentzahl der Probandinnen Brustkrebs aus \u2013 und dies, obwohl das Medikament ausgiebig in Tierversuchen erprobt worden ist. <br \/>In der Regel werden derartige dramatische Ereignisse wohlweislich kaum der \u00d6ffentlichkeit preisgegeben, wie etwa der Abbruch jener Menschenversuche der irischen Firma Elan Corporation mit einem Alzheimer-Impfstoff. Dabei starben 15 Patienten, obwohl auch diese Arznei ersch\u00f6pfend im Tierversuch getestet wurde. (2) <\/p>\n<p>Die Tierversuchsergebnisse sind ganz offensichtlich auf den Menschen nicht \u00fcbertragbar und geben somit \u00fcberhaupt keine Sicherheit. Denn erst im Nachhinein, wenn die Substanz auch Menschen verabreicht wurde, kann man tats\u00e4chlich die jeweilige \u00dcbertragungsquote feststellen. Doch diese interessiert dann niemanden mehr, weil nun die Ergebnisse aus den Menschenversuchen vorliegen (und das Medikament in der Regel inzwischen vermarktet wird). <br \/>Tierversuche werden unreflektiert und kritiklos \u2013 oft auch nur in Erf\u00fcllung der gesetzlichen Auflagen &#8211; weiter betrieben. Sie geben lediglich dem Hersteller die Sicherheit, sich im Fall einer Haftungsklage dieser unter Berufung auf die durchgef\u00fchrten Tierversuche entziehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Tierversuche sind unwissenschaftlich<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Das Paul-Ehrlich-Institut \u00fcberpr\u00fcfte die Relevanz der im Arzneibuch vorgeschriebenen Pr\u00fcfung f\u00fcr Impfstoffe auf anomale Toxizit\u00e4t (= Giftigkeit), kurz ATT, an M\u00e4usen und Meerschweinchen, indem im Nachhinein die Wirkung des schon in der Praxis eingesetzten Impfstoffes mit den Ergebnissen aus den Tierversuchen verglichen wurden (retrospektive Datenanalyse). <br \/>In dieser Studie kam man zu dem Ergebnis, dass der ATT-Tierversuchstest keine Aussage \u00fcber die tats\u00e4chliche Vertr\u00e4glichkeit einer Impfstoffcharge zul\u00e4sst:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8220;Eine Charge eines Tetanusimpfstoffes, die den Tierversuch ohne Auff\u00e4lligkeiten bestanden hatte, musste zum Beispiel aufgrund klinischer Unvertr\u00e4glichkeiten zur\u00fcckgezogen werden. Umgekehrt zeigten bei der Pr\u00fcfung einer Charge s\u00e4mtliche Meerschweinchen pathologische Reaktionen, hingegen wurde der Impfstoff von den Probanden gut vertragen.&#8221; (3), S.13 <\/li>\n<li>Selbst die einzelnen Tierarten reagierten unterschiedlich: &#8220;Auff\u00e4llige Reaktionen der M\u00e4use entsprachen nicht den beobachteten Auff\u00e4lligkeiten der Meerschweinchen bei den einzelnen Impfstoffgruppen.&#8221; (3), S.14 <\/li>\n<li>Auch gen\u00fcgte der ATT-Test nicht den normalen wissenschaftlichen Kriterien. Er bestand keine Wiederholungspr\u00fcfung \u2013 d.h. die wiederholte Messung unter gleichen Bedingungen mit denselben Proben f\u00fchrte nicht zu dem gleichen Ergebnis wie die Erstpr\u00fcfung. (3), S. 13-14 <\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/p>\n<p> <\/span><strong> <\/p>\n<p>Tierversuche liefern beliebige Daten<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Offenbar glauben selbst die Hersteller nicht an die Aussagekraft von Tierversuchen: Erst j\u00fcngst hat die Firma Bayer CropScience AG in den USA in Bezug auf pestizidbelastete Lebensmittel Daten aus Menschenversuchen und nicht wie \u00fcblich aus Tierversuchen vorgelegt (mit dem Ziel, die Grenzwerte f\u00fcr Pestizid-Konzentrationen in Lebensmitteln zu erh\u00f6hen). Die Begr\u00fcndung: &#8220;Manchmal reichen andere Studien und Tierversuche nicht aus&#8221;. (4)<\/p>\n<p>Dieser Fall ist auch ein Beispiel f\u00fcr den gerne praktizierten, manipulativen Umgang mit Daten. Sind die Ergebnisse nicht im Sinne des Unternehmens, wird der Versuch einfach an anderen Tierarten \u2013 hier eben am Menschen &#8211; durchgef\u00fchrt, um das gew\u00fcnschte Ergebnis vorlegen zu k\u00f6nnen. Der Nobelpreistr\u00e4ger Ernst Boris Chaim, der als Gutachter beim Contergan-Prozess (5) fungierte, \u00e4u\u00dferte sich laut Gerichtsprotokoll am 2.2.1970: <br \/>&#8220;Kein Tierversuch mit einem Arzneimittel, auch wenn er an vielen Tiergattungen einschlie\u00dflich Primaten unter allen erdenklichen Bedingungen durchgef\u00fchrt wird, kann eine Garantie daf\u00fcr geben, dass das so gepr\u00fcfte Arzneimittel beim Menschen sich gleich verh\u00e4lt; denn der Mensch gleicht eben in vielen Beziehungen nicht dem Tier.&#8221; (6)<\/p>\n<p>Alle diese F\u00e4lle, die hier nur eine kleine Auswahl darstellen k\u00f6nnen, belegen, dass der Tierversuch keine wissenschaftliche und verl\u00e4ssliche Methode darstellt und Ergebnisse aus den Tierversuchen kaum bzw. nicht auf den Menschen \u00fcbertragbar sind, weshalb sie keine verbindlichen Aussagen \u00fcber die Wirkung auf den Menschen zulassen. <br \/>Doch selbst die Menschendaten lassen offenbar keine verl\u00e4sslichen Aussagen zu. Auf der Homepage der Vereinigung &#8220;\u00c4rzte gegen Tierversuche&#8221; (7) findet sich eine lange Liste von Risikomedikamenten, die schon in den Handel gebracht wurden und sich trotz zahlreicher Tierversuche und anschlie\u00dfender Menschenversuche f\u00fcr den Menschen als sch\u00e4dlich bis t\u00f6dlich erwiesen haben.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Nur die symptomorientierte Medizin basiert auf Tierversuchen<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Bei der Entstehung menschlicher Krankheiten spielen viele Faktoren, etwa Ern\u00e4hrung, Bewegung, Umwelteinfl\u00fcsse, sozialer Status, seelische und geistige Befindlichkeit komplex zusammen. Bis zum Krankheitsausbruch vergehen oft Jahre. Beim vorerst gesunden Versuchstier, artwidrig und isoliert im sterilen Labor in zu engen K\u00e4figen gehalten, werden menschliche Krankheiten k\u00fcnstlich und abrupt erzeugt. In der Regel entwickeln sie nur \u00e4hnliche Symptome oder sowieso andere Formen einer bestimmten menschlichen Krankheit, gegen die dann die zu entwickelnde chemische Substanz verabreicht wird. (8) Eine derart lediglich auf Symptome ausgerichtete Arzneimittelforschung bzw. Medizin kann nur wenig bis gar nichts zu einem Verst\u00e4ndnis der Krankheitsursache und des Krankheitsverlaufs und somit zur tats\u00e4chlichen Heilung beitragen. Demgem\u00e4\u00df lassen auch die Ergebnisse zu w\u00fcnschen \u00fcbrig \u2013 trotz millionenfacher Tierversuche weltweit gibt es noch immer nicht d e n von den Pharmafirmen angek\u00fcndigten Impfstoff gegen Krebs, Aids, Alzheimer etc.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/p>\n<p> <\/span><\/p>\n<p><strong>Arzneimittel stellen nach internationalen Untersuchungen die vierth\u00e4ufigste Todesursache \u00fcberhaupt dar <\/strong>(9)<strong> <\/strong>Der Arzneimittelmarkt ist ein ungeheuer eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft in der Hand einiger Konzerngiganten, das noch lange zu betreiben ist. Denn von den 30.000 bekannten Krankheitsbilder sind &#8220;erst&#8221; 12.000 medikament\u00f6s behandelbar (10), die restlichen stellen \u2013 wie einer Studie der Pharmig zu entnehmen ist \u2013 eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Wirtschaft dar. Doch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meint, dass 316 bew\u00e4hrte Medikamente gen\u00fcgen (11), um die gesundheitliche Versorgung eines Landes sicherzustellen. Nat\u00fcrlich setzt dies voraus, dass sich die medizinische Versorgung nicht auf die blo\u00dfe Verabreichung von chemischen Substanzen beschr\u00e4nkt und der Arzt nicht nur als verl\u00e4ngerter Arm der Pharmaindustrie fungiert.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"> <\/p>\n<p> <\/span><strong> <\/p>\n<p>Ausblick: Es geht auch ohne Tierversuche<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Der Vorzug ist der Krankheitsvorbeugung (etwa durch gesunde Ern\u00e4hrung, ausgleichende Bewegung), alternativ ganzheitlich ausgerichteten (Natur-)Heilmethoden (wie etwa der Hom\u00f6opathie, Ayurveda oder der Traditionellen Chinesischen Medizin) und Therapien (wie etwa der F.X. Mayr-Kur oder der Akupunktur) zu geben. Sie zielen auf eine urs\u00e4chliche Heilung des Menschen ab. <br \/>Und was dabei noch entscheidend ist: Diese Heilmethoden kommen v\u00f6llig ohne Tierleid und Tierversuche aus.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>(1) In \u00d6sterreich wurden im Jahr 2000 an rund 6.500 Menschen in Spit\u00e4lern neue Medikamente getestet. In: <a href=\"http:\/\/science.orf.at\/science\/news\/51352\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ORF ON Science<\/a>, 14.05.2002, &#8220;Immer mehr klinische Tests in \u00d6sterreich&#8221;.<\/p>\n<p>(2) Siehe unter: <a href=\"http:\/\/www.pressetext.at\/pte.mc?pte=020304038%20\">http:\/\/www.pressetext.at\/pte.mc?pte=020304038%20<\/a> <\/p>\n<p>(3) Beate Kr\u00e4mer, Margit Nagel, Karin Duchow, Michael Schwanig, Klaus Cu\u00dfler (Paul-Ehrlich-Institut, D-Langen): &#8220;Ist die tierexperimentelle Pr\u00fcfung auf anomale Toxizit\u00e4t f\u00fcr Impfstoffe, Sera und Immunglobuline noch zeitgem\u00e4\u00df? Eine retro- spektive Datenanalyse zur \u00dcberpr\u00fcfung der Aussagekraft der Arzneibuchvor- schrift V.2.1.5.&#8221; In: ALTEX 13, 1\/96, S. 7-16.<\/p>\n<p>(4) In: Spiegel online , 23.02.2004. Holger Dambeck: &#8220;US-Mediziner bef\u00fcrworten Menschenversuche mit Giften.&#8221;<\/p>\n<p>(5) Contergan verursachte schwerste Missbildungen bei Babys, obwohl bei zahllosen Tierversuchen keine Sch\u00e4digung der Leibesfrucht festgestellt werden konnte.<\/p>\n<p>(6) In: Dr. Werner Hartinger: <a href=\"http:\/\/www.aerzte-gegen-tierversuche.de\/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=17:der-tierversuch-in-der-humanmedizin&#038;catid=2:humanmedizin&#038;Itemid=34\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Tierversuche sind wissenschaftlich nicht vertretbar&#8221;<\/a> (Teil 2).<\/p>\n<p> (7) <a href=\"http:\/\/www.aerzte-gegen-tierversuche.de\/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=150:liste-von-risikomedikamenten&#038;catid=2:humanmedizin&#038;Itemid=34\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liste<\/a> der Risikomedikamente von &#8220;\u00c4rzte gegen Tierversuche e.V.&#8221;.<\/p>\n<p>(8) Die Entwicklung e i n e s neuen Medikamentes kostet ca. 100 000 Tieren das Leben. (Siehe Dr. med. Walter Schmidt:<a href=\"http:\/\/www.aerzte-gegen-tierversuche.de\/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=23:was-ist-ein-tierversuch&#038;catid=1:allgemein&#038;Itemid=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> &#8220;Was ist ein Tierversuch?&#8221;<\/a>)<br \/>Der Firma kostet die Entwicklung eines neuen Medikamentes die enorme Summe von durchschnittlich 874 Millionen Euro (Quelle: s. Fu\u00dfnote 10, S. 17) und der sogenannte Kandidat-Wirkstoff wird in der Regel schon vor der pr\u00e4klinischen Pr\u00fcfung patentiert. Diese hohen Investitionen \u00fcben einen enormen Druck auf die baldige und effiziente Vermarktung des Produktes aus, was dazu beitragen k\u00f6nnte, auch \u00fcber Leichen \u2013 gleichg\u00fcltig ob Tier oder Mensch \u2013 zu gehen<\/p>\n<p>(9) Standard vom 16.5.2002, &#8220;Pharmaforschung im Umbruch&#8221;.<\/p>\n<p>(10) &#8220;Arzneimittel und Gesundheitswesen in \u00d6sterreich. Daten und Fakten 2002.&#8221; Hrsg.v. Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, S. 16.<\/p>\n<p>(11) Stand vom April 2003, 13. Liste, siehe auch unter <a href=\"http:\/\/www.who.int\/medicines\/en\/\">http:\/\/www.who.int\/medicines\/en\/<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 106<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Zweck heiligt die Mittel Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Tierversuche st\u00f6\u00dft man immer wieder auf die Trennung in notwendige und sinnvolle Tierversuche einerseits und in unn\u00f6tige und sinnlose Tierversuche andererseits. Die jeweilige Zuordnung wird vom Zweck abh\u00e4ngig gemacht: Tierversuche f\u00fcr <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2014\/05\/08\/tierversuche-in-der-arzneimittelforschung\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[7,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1135"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}