{"id":1146,"date":"2009-01-21T14:00:00","date_gmt":"2009-01-21T13:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/01\/21\/tierversuchsfreie-methoden\/"},"modified":"2009-01-21T14:00:00","modified_gmt":"2009-01-21T13:00:00","slug":"tierversuchsfreie-methoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/01\/21\/tierversuchsfreie-methoden\/","title":{"rendered":"Tierversuchsfreie Methoden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Etikettenschwindel mit den &#8220;Alternativ- und Erg&auml;nzungsmethoden&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>TierversuchsgegnerInnen setzen sich seit jeher vehement f&uuml;r die Entwicklung, F&ouml;rderung und den verpflichtenden Einsatz von Methoden ohne Tierversuche, wie etwa Tests an menschlichen Zell-, Gewebe- und Organkulturen, Computersimulationen, epidemiologische Untersuchungen etc. ein. Dank des Druckes engagierter TierversuchsgegnerInnen tr&auml;gt mittlerweile auch der Gesetzgeber der Forderung nach Abschaffung der Tierversuche Rechnung, indem im &ouml;sterreichischen Tierversuchsgesetz unter &sect; 17 die F&ouml;rderung von &#8220;Ersatzmethoden&#8221; gesetzlich verankert ist. <\/p>\n<p><font size=\"2\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierversuche\/Fotos\/alternativ.jpg\" alt=\"Sample Image\" width=\"400\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p><\/font><strong><\/p>\n<p>Fragw&uuml;rdige &#8220;Alternativen&#8221; von TierexperimentatorInnen<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Doch die Forschung nach tierversuchsfreien Methoden wird zum &uuml;berwiegenden Teil ausgerechnet von jenen Institutionen und Firmen betrieben, die in der Regel parallel dazu noch immer Tierversuche machen. Disziplinen und Industriezweige, die bislang ohne Tierversuche ausgekommen sind, stellt sich diese Problematik gar nicht. Denn sie stehen nicht unter dem &ouml;ffentlichen und mitunter auch gesetzlichem Druck tierversuchsfreie Methoden zu entwickeln.<br \/>Daraus ergibt sich die grunds&auml;tzliche Problematik, dass WissenschafterInnen, die der fragw&uuml;rdigen Tierversuchsmethode verhaftet sind und denen es in der Regel auch an anderweitigen Ausbildungen fehlt, Methoden entwickeln sollen, die v&ouml;llig anderer wissenschaftlicher-methodischer Ans&auml;tze bed&uuml;rfen. Die Ergebnisse sind dementsprechend mager und unbefriedigend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Das 3R-Konzept ist ein Etikettenschwindel<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Offenbar hat sich aus diesem Dilemma heraus das 3R-Konzept, 1959 begr&uuml;ndet von den Wissenschaftern Russel und Burch, so nachhaltig durchgesetzt und etabliert. Die drei Rs leiten sich von den englischen Begriffen reduce (Reduzieren), refine (Verfeinern) und replace (Ersetzen) ab. Demnach gilt schon als &#8220;Alternativ- bzw. Ersatzmethode&#8221;, wenn eine geringere Anzahl von Versuchstieren eingesetzt wird (reduce) oder wenn die Tiere weniger Leiden und Schmerzen ertragen m&uuml;ssen, indem sie etwa in gr&ouml;&szlig;eren K&auml;figen untergebracht werden (refine). <br \/>Die Verwendung der Begriffe &#8220;Alternativ- bzw. Ersatzmethode&#8221; f&uuml;r Methoden, bei denen weiterhin Tiere, wenn auch in geringerer Anzahl und unter vermuteten weniger Leiden und Schmerzen, eingesetzt werden, ist ein Etikettenschwindel mit schwerwiegenden Folgen, da er mittlerweile leider auch von wichtigen Entscheidungstr&auml;gern &uuml;bernommen wird:<\/p>\n<ul>\n<li>So laufen derzeit Bestrebungen, die Definition von Begriffen in Gesetzestexten zu &auml;ndern, so dass etwa unter &#8220;alternativen Versuchsmethoden&#8221; nicht mehr wie urspr&uuml;nglich jene verstanden werden, bei denen &uuml;berhaupt keine Tiere verwendet werden, sondern verwirrender Weise auch Methoden, &#8220;bei denen sich die Zahl der verwendeten Tiere deutlich reduziert oder bei denen das Leiden der Tiere deutlich verringert wird&#8221;.<\/li>\n<li>Ministerien vergeben die ohnehin sp&auml;rlichen &ouml;ffentlichen Forschungsgelder f&uuml;r &#8220;Alternativ- und Ersatzmethoden&#8221; an Personen und Einrichtungen, die Projekte im Sinne der 3Rs &#8211; also mit zus&auml;tzlichen (!) Tierversuchen &#8211; durchf&uuml;hren. Ja, es wird sogar wider Erwarten der &ouml;sterreichische Staatspreis zur F&ouml;rderung von Alternativen zum Tierversuch an Personen vergeben, die f&uuml;r ihre pr&auml;mierte Arbeit lebende Tiere &#8220;verbraucht&#8221; haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die mangelhaft informierte &Ouml;ffentlichkeit und die Medien werden im Glauben gehalten, dass gr&ouml;&szlig;te Anstrengungen unternommen werden, Tierversuche zu reduzieren und abzuschaffen. Selbst Tiersch&uuml;tzerInnen gehen dieser Strategie auf den Leim und unterst&uuml;tzen das 3R-System in der irrigen Hoffnung, das Leiden der Tiere verringern zu k&ouml;nnen. Dass dem nicht so ist, zeigt uns die n&uuml;chterne Betrachtung der Zahlen der j&auml;hrlichen amtlichen Tierversuchsstatistiken der EU-Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Tierversuche nehmen trotz vermehrter&#8221;Alternativmethoden&#8221; zu<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Die Anzahl der Tierversuche nimmt &#8211; trotz der Entwicklung von zahlreichen &#8220;Alternativmethoden&#8221; &#8211; in den letzten Jahren europaweit zu.<br \/>Und wieso? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil es sich bei den sogenannten &#8220;Alternativen&#8221; nicht um tierversuchsfreie Verfahren handelt und Tiere weiterhin, ja sogar vermehrt, in Versuchen gro&szlig;e &Auml;ngste, Qualen, Schmerzen und Leiden erdulden m&uuml;ssen &#8211; bis zu ihrem unausweichlichen Tod im Labor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Die Validierung &#8211; ein H&uuml;rdenlauf <\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Unter Validierung versteht man die Bewertung der wissenschaftlichen Qualit&auml;t einer Methode. Und bevor ein tierversuchsfreies Verfahren beh&ouml;rdlich anerkannt wird, muss es den H&uuml;rdenlauf eines aufwendigen Validierungsprozesses durchlaufen (dem &uuml;brigens Tierversuche nicht unterzogen werden m&uuml;ssen!), der im Durchschnitt zehn Jahre dauert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Tierversuche sind nicht reproduzierbar <\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Das gr&ouml;&szlig;te methodische Problem dabei ist jedoch, dass die Ergebnisse der tierversuchsfreien Methode mit den Ergebnissen des Tierversuches, der ersetzt werden soll, verglichen werden und mit diesen &uuml;bereinstimmen m&uuml;ssen. Doch die Tierversuche liefern unverl&auml;ssliche, unsichere und nicht reproduzierbare Ergebnisse: Untersuchungen haben gezeigt, dass Tierversuche, durchgef&uuml;hrt mit ein- und derselben Versuchsanordnung in verschiedenen Labors unter den gleichen Bedingungen und Voraussetzungen, unterschiedliche Ergebnisse liefern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Tierversuche sind nicht &uuml;bertragbar<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Dazu kommt noch, dass sich die Ergebnisse aus dem Tierversuch nicht auf den Menschen &uuml;bertragen lassen. Die weltweit &uuml;ber 8.000 wegen schwerster Nebenwirkungen und auch t&ouml;dlichen Folgen beim Menschen zur&uuml;ckgenommenen Arzneimittel beweisen die Untauglichkeit der Tierversuche f&uuml;r die Bewertung der Sicherheit und Unbedenklichkeit f&uuml;r den Menschen. Auch nehmen &#8211; trotz millionenfacher Tierversuche &#8211; die Umwelt- und Lebensmittelbelastungen mit gef&auml;hrlichen Stoffen kontinuierlich zu. Bei der Behandlung von Aids, Krebs, Allergien, Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen etc. sind kaum Fortschritte zu verzeichnen.<br \/>DDr. Christopher Anderegg: &#8220;Gem&auml;&szlig; Studien der chemischen Industrie selbst erweisen sich 90 bis 95 Prozent der Produkte, die im Tierversuch f&uuml;r sicher oder wirksam befunden wurden, w&auml;hrend der klinischen Pr&uuml;fungen am Menschen als unbrauchbar oder gef&auml;hrlich.&#8221;<br \/>Unter diesem Aspekt, dass Tierversuche nicht verl&auml;sslich reproduzierbar sind und sich auf den Menschen schlecht &uuml;bertragen lassen, stellt diese Art der Validierung einen gro&szlig;en Hemmschuh bei der Entwicklung und Anerkennung von tierversuchsfreien Verfahren dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Menschliche statt tierische Zellkulturen<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Wenn sich die Ergebnisse vom Tier nicht auf den Menschen &uuml;bertragen lassen, so auch nicht Untersuchungen auf der Basis tierischen &#8220;Materials&#8221;. Wegen der Nicht&uuml;bertragbarkeit, der Artenschranke und den damit verbundenen bekannten Immunabwehrreaktionen ist aus wissenschaftlicher Sicht zum Schutze der VerbraucherInnen die Verwendung von tierischen Organen, Geweben und Zellen abzulehnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p>Anerkennung durch alle f&uuml;hrenden Industriestaaten<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Schafft eine tierversuchsfreie Methode die beh&ouml;rdliche Anerkennung, so kann sie &#8211; aber nur auf Antrag &#8211; in internationalen offiziellen Pr&uuml;frichtlinien Aufnahme finden. Dies hat den enormen Vorteil, dass eine derartige Methode europaweit und bei Anerkennung durch die OECD (= Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der u.a. Europa, Japan und die USA angeh&ouml;ren) mit einem Schlag in allen f&uuml;hrenden Industriestaaten zur Anwendung gelangt. <\/p>\n<ul>\n<li>Im Juni 2000 wurden durch die EU zwei tierversuchsfreie Toxizit&auml;tstests als offizielle Pr&uuml;fmethode anerkannt: eine Methode zur Pr&uuml;fung auf &Auml;tzwirkung an der Haut und eine Methode zur Pr&uuml;fung auf phototoxische Eigenschaften, worunter man die Feststellung von sch&auml;dlichen Eigenschaften einer Substanz unter Einwirkung von Licht versteht.\n<\/li>\n<li>Im Mai 2002 wurden von der OECD vier Methoden als &#8220;Alternativmethoden&#8221; anerkannt, wobei es sich bei einem Test, dem TER-Test an Rattenhaut (TG 430) um ein 3R-Verfahren handelt. Ratten werden eigens get&ouml;tet, um Substanzen auf &Auml;tzwirkung an der Haut an der isolierter Rattenhaut zu testen. F&uuml;r jede Testsubstanz werden drei Hautst&uuml;cke verwendet. Nur die drei verbleibenden Tests sind tats&auml;chlich tierversuchsfreie Methoden: eine Methode zur Pr&uuml;fung auf Hautresorption mit menschlicher Haut (TG 428), die Methode zur Pr&uuml;fung auf &Auml;tzwirkung an der Haut &#8211; mit k&uuml;nstlichen menschlichen Hautmodellen (TG 431) und die Methode zur Pr&uuml;fung auf phototoxische Eigenschaften (TG 432).\n<\/li>\n<li>\n<p>Am 27. April hat der Beratende Wissenschaftliche Ausschuss (ESAC), der sich aus Vertretern aller 25 EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt, f&uuml;nf Alternativmethoden, die vom Europ&auml;ischen Zentrums zur Validierung alternativer Methoden (<a href=\"http:\/\/ecvam.jrc.it\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ECVAM<\/a>; eine Einrichtung der EU-Kommission) validiert worden sind, best&auml;tigt und zur Anwendung frei gegeben.<\/p>\n<p>Zwei Tests davon werden k&uuml;nftighin den bislang an Kaninchen durchgef&uuml;hrten Draize-<strong>Hautreizungstest<\/strong> v&ouml;llig ersetzen, indem mit k&uuml;nstlicher menschlicher Haut festgestellt wird, inwieweit eine Chemikalie hautreizend ist oder nicht. Bis jetzt wurden etwa 20.000 Kaninchen j&auml;hrlich f&uuml;r den Hautreizungstest innerhalb der EU verwendet.<\/p>\n<p>Zwei weitere Tests (an Rinder- oder Pferdeaugen von Schlachttieren etwa) k&ouml;nnen den Draize-<strong>Augenreizungstest<\/strong>, der auch an Kaninchen durchgef&uuml;hrt wird, nur teilweise ersetzen, weil damit lediglich Chemikalien, die zu schwerer Augenreizung f&uuml;hren, identifiziert werden k&ouml;nnen. Doch ECVAM pr&uuml;ft derzeit acht Tests, inwieweit diese den Augenreizungstest am Kaninchen f&uuml;r die Feststellung leicht reizender Chemikalien ersetzen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Bein f&uuml;nften validierten Test handelt es sich um kein tierversuchsfreies Verfahren, sondern lediglich um eine neu angelegte Tierversuchsteststrategie zur Erkennung von allergisierenden Stoffen, indem den Versuchstieren nur mehr die h&ouml;chste Dosis verabreicht wird, so dass mit dem neuen <strong>Haut-Allergietest<\/strong> an Tieren f&uuml;nfzig Prozent von Versuchstieren, etwa 240.000 M&auml;use j&auml;hrlich, eingespart werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles in allem ein noch immer mageres&nbsp;Ergebnis jahrzehntelanger Forschung nach tierversuchsfreien Methoden, das sich &#8211; wie die amtlichen Statistiken beweisen &#8211; nicht auf eine Verringerung von Tierversuchen auswirkt.<\/p>\n<p>Damit die Anzahl der Tierversuche nicht noch weiter steigt und es endlich mittelfristig zu einer deutlichen Reduzierung von Tierversuchen kommt, fordern wir: <\/p>\n<ul>\n<li>eine saubere und transparente Definitionstrennung der Begriffe. Um Missverst&auml;ndnissen im vorhinein zu begegnen, verwenden wir selber nur mehr den Begriff &#8220;tierversuchsfreie Methode&#8221;, der auch in Gesetzestexten Anwendung finden soll. Denn nur bei diesem Begriff kommt eindeutig zum Ausdruck, dass es sich um ein Verfahren handelt, bei dem keine Tiere eingesetzt werden.<\/li>\n<li>eine gro&szlig;z&uuml;gige F&ouml;rderung der Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden.<\/li>\n<li>dass Projekte, die Tierversuche beinhalten, nicht l&auml;nger mit unseren Steuergeldern finanziert werden.<\/li>\n<li>dass tierversuchsfreie Methoden nicht an Tierversuchsergebnissen validiert werden, da die Daten aus Tierversuchen ungenau, unverl&auml;sslich, nicht reproduzierbar und auf den Menschen nicht &uuml;bertragbar sind. <\/li>\n<li>eine Beschleunigung des Validierungsverfahrens insgesamt.<\/li>\n<li>die sofortige verbindliche &Uuml;bernahme einer validierten Methode in die Rechtsvorschriften; zugleich ist der dadurch ersetzte Tierversuch mit sofortiger Wirkung zu verbieten.<\/li>\n<li>die Verwendung von menschlichen Zell-, Gewebe- und Organkulturen, da nur diese eine verl&auml;ssliche Aussage und &Uuml;bertragbarkeit auf den Menschen zulassen.<\/li>\n<li>die Errichtung einer menschlichen Gewebebank, auf die Forscher auf rechtlich und ethisch gekl&auml;rter Basis zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie unsere Forderungen unterst&uuml;tzen m&ouml;chten, schreiben Sie bitte an:<\/p>\n<p><strong>Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer<\/strong><br \/>BM f&uuml;r Bildung, Wissenschaft und Kultur<br \/>Minoritenplatz 5, A-1014 Wien<br \/>Tel.: +43\/1\/53 120-0, Fax: +43\/1\/53 120-3099<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:elisabeth.gehrer@bmbwk.gv.at\">elisabeth.gehrer@bmbwk.gv.at<\/a><\/p>\n<p>&#8230; bez&uuml;glich der Validierung an ECVAM (=European Centre for the Validation of Alternative Methods), einer Forschungseinrichtung der Europ&auml;ischen Kommission, die f&uuml;r die Validierung von tierversuchsfreien Methoden zust&auml;ndig ist:<\/p>\n<p><strong>Herr Direktor Dr. Thomas Hartung<\/strong><br \/>ECVAM-Joint Research Centre, Ispra site<br \/>via E. Fermi 1, I-21020 Ispra (VA), Italy<br \/>Tel.: +39 0332 789111, Fax: +39 0332 789001<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:thomas.hartung@cec.eu.int\">thomas.hartung@cec.eu.int<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 135<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Etikettenschwindel mit den &#8220;Alternativ- und Erg&auml;nzungsmethoden&#8221; TierversuchsgegnerInnen setzen sich seit jeher vehement f&uuml;r die Entwicklung, F&ouml;rderung und den verpflichtenden Einsatz von Methoden ohne Tierversuche, wie etwa Tests an menschlichen Zell-, Gewebe- und Organkulturen, Computersimulationen, epidemiologische Untersuchungen etc. ein. 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