{"id":1192,"date":"2010-10-19T17:54:00","date_gmt":"2010-10-19T15:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/10\/19\/dritter-bericht-zur-statistischen-erhebung-von-versuchstieren\/"},"modified":"2010-10-19T17:54:00","modified_gmt":"2010-10-19T15:54:00","slug":"dritter-bericht-zur-statistischen-erhebung-von-versuchstieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/10\/19\/dritter-bericht-zur-statistischen-erhebung-von-versuchstieren\/","title":{"rendered":"Dritter Bericht zur statistischen Erhebung von Versuchstieren"},"content":{"rendered":"<p>Gem\u00e4\u00df Artikel 26 der <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=CELEX:31986L0609:DE:HTML\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tierversuchs-Richtlinie<\/a> 86\/609\/EWG haben die EU-Mitgliedstaaten alle drei Jahre der EU-Kommission Angaben \u00fcber die f\u00fcr Versuche verwendeten Tiere abzuliefern, die in der Folge die Kommission in Form eines Berichtes zu ver\u00f6ffentlichen hat.<br \/>Nun liegt der <a href=\"images\/stories\/tierversuche\/tv_pdfs\/eu-statistik-dritter%20bericht.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dritte Bericht<\/a> der Kommission an den Rat und das Europ\u00e4ische Parlament \u00fcber die statistischen Angaben zur Anzahl der in den Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere vor, der auf 178 Seiten die Daten f\u00fcr das Jahr 1999 enth\u00e4lt, die der Kommission Ende Juni 2000 von den Mitgliedstaaten \u00fcbermittelt wurden (Fundstelle: KOM (2003) 19 endg.).<\/p>\n<p>Es ist zu bedauern, dass die Kommission 2 \u00bd Jahre f\u00fcr die Publikation ben\u00f6tigte und somit nicht auf dem aktuellen Stand ist, denn mittlerweile m\u00fcssen die Mitgliedstaaten schon die Zahlen f\u00fcr das Jahr 2002 abliefern.<br \/>Aufgrund der uneinheitlichen Erfassung und Meldung der Daten durch die einzelnen Mitgliedstaaten konnten die Zahlen f\u00fcr die Jahre 1991 und 1996 des Ersten und Zweiten Berichtes nicht verglichen und auch keiner Analyse unterzogen werden, so dass sich die Mitgliedstaaten Ende 1997 endlich darauf geeinigt haben, ihre Daten in einem standardisierten Format, n\u00e4mlich mittels acht harmonisierten statistischen Tabellen &#8211; in der Folge kurz EU-Tabellen genannt &#8211; zu \u00fcbermitteln.<br \/>Dies ist, mit Ausnahme von Deutschland, 14 Mitgliedstaaten gelungen &#8211; aber auch nur bedingt. Die deutschen Daten konnten nur f\u00fcr die Tabelle 1 in die Kategorien der EU-Tabelle \u00fcberf\u00fchrt werden, so dass in den Tabellen 2 &#8211; 8 stets die Zahlen aus Deutschland fehlen (!) und sich nur auf 14 Mitgliedstaaten beziehen.<\/p>\n<p>Aber selbst die Angaben der 14 Mitgliedstaaten konnten nicht ohne Schwierigkeiten in die EU-Tabellen aufgenommen werden, zum einen, weil es unterschiedliche nationale Durchf\u00fchrungs- und Erfassungsbestimmungen gibt, was bekannt h\u00e4tte sein und ebenso einer Harmonisierung unterzogen werden h\u00e4tte m\u00fcssen und zum anderen, weil es offenbar Personen gibt, die entweder unf\u00e4hig oder einfach unwillig sind, Daten korrekt zu erfassen und zu melden, was entsprechende R\u00fcckschl\u00fcsse auf deren wissenschaftliche Qualifikation und Sorgfaltspflicht zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>In der EU-Richtlinie stellt die T\u00f6tung eines Tieres f\u00fcr die Entnahme von Zellen, Gewebe und Organen keinen Versuch dar und sieht dementsprechend keine Meldung f\u00fcr die statistische Erhebung vor. In den Rechtstexten vieler &#8211; aber nicht aller &#8211; Mitgliedstaaten gilt dies jedoch sehr wohl als Tierversuch und wurde dementsprechend in die allgemeine Statistik mitaufgenommen. Einige L\u00e4nder wie Italien und die Niederlanden etwa listen derartige Tierversuche auch extra auf &#8211; Frankreich irritierender Weise unter &#8220;invitro-Untersuchungen&#8221; bzw. &#8220;alternative Methoden&#8221;. Schweden wiederum nimmt in die Liste der zur Entnahme von Organen und Gewebe get\u00f6teten Tiere auch die Tiere auf, die f\u00fcr Verhaltensstudien und Futtermitteltests eingesetzt wurden.<\/p>\n<p>Auch bei der Verwendung von transgenen Tieren f\u00fcr Experimente und deren statistische Erfassung gibt es unterschiedliche nationale Regelungen. Nicht immer ist klar, ob Versuche mit transgenen Tieren \u00fcberhaupt als Tierversuche gelten und statistisch erfasst werden. Meistens werden sie nicht extra ausgewiesen. In der schwedischen Statistik etwa wird nicht zwischen der Verwendung transgener Tiere und der anderer Versuchstiere unterschieden. In \u00dcbereinstimmung mit der EU-Richtlinie betrachtet Schweden die Zucht transgener Tiere selbst nicht als Versuch. Allerdings wird es als Versuch betrachtet, wenn transgene Tiere f\u00fcr Versuche verwendet werden bzw. wenn neue transgene St\u00e4mme erzeugt werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden bei den Angaben durch die Mitgliedstaaten durch Gegenkontrollen Abweichungen festgestellt. Z.B. muss die Gesamtzahl der nach Versuchszwecken aufgeschl\u00fcsselten Tiere (Tabelle 1.1) mit der nach den verwendeten Tiergruppen aufgeschl\u00fcsselten Tiere (Tabellen 1.2) identisch sein. In den meisten F\u00e4llen wurden diese Abweichungen nicht mehr bereinigt. Manche Stellen bzw. Personen haben gar keine Daten abgeliefert und dementsprechend fehlen auch diese Zahlen. In Schweden mussten gegen drei Forscher rechtliche Schritte eingeleitet werden. Frankreich erkl\u00e4rte, dass die Abweichungen deshalb entstanden sind, weil &#8220;die Person, die die Tiere bestellt, nicht immer mit der identisch ist, die die Versuche durchf\u00fchrt&#8221;. Dass die EU-Kommission eine derartige Absurdit\u00e4t kommentarlos hinnimmt, ist einfach unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Aufgrund oben angef\u00fchrter Schwierigkeiten, Ungereimtheiten und Absurdit\u00e4ten k\u00f6nnen mit dem vorliegenden Datenmaterial keine verl\u00e4sslichen Aussagen, aber auch keine Vergleiche mit den Zahlen der Vorjahre gemacht werden, wohl aber k\u00f6nnen eindeutige Tendenzen festgestellt werden. Im Dritten Bericht selber ist hinsichtlich der vorliegenden Zahlen vorsichtshalber auch lediglich nur von Sch\u00e4tzungen die Rede und es wird die Hoffnung ausgesprochen, dass diese Unzul\u00e4nglichkeiten im Laufe der kommenden Jahre behoben werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Nun zu den einzelnen, von der Kommission konsolidierten EU-Tabellen:<\/p>\n<p><strong>Tabelle 1 gibt Auskunft \u00fcber die Art, Anzahl und Herkunft der verwendeten Tiere bzw. Tiergruppen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Gesamtzahl der im Jahre 1999 f\u00fcr Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere wird auf 9,8 Millionen gesch\u00e4tzt (!).<br \/>Frankreich hat die meisten Tiere (2.309.597) &#8220;verbraucht&#8221;, gefolgt vom Vereinigten K\u00f6nigreich (1.905.462) und Deutschland (1.591.394). Luxemburg hat mit 3.060 am wenigsten Tiere verwendet.M\u00e4use sind mit 54 % und Ratten mit 26,6 % die am meist verwendete Tierart, das sind insgesamt 7.912.862 Lebewesen. Am dritt h\u00e4ufigsten werden Kaltbl\u00fcter, n\u00e4mlich Reptilien, Amphibien und Fische, verwendet (6,6 %, das sind 650.870 Lebewesen), ihnen folgen die Meerschweinchen (3%, das sind 292.872 Lebewesen ) und Kaninchen (2,3%, das sind 227.366 Lebewesen). F\u00fcr das Jahr 1999 wurden EU-weit 9.097 Versuchsaffen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Mehrzahl der Tiere der am h\u00e4ufigsten verwendeten Arten kommt aus der EU. Aus &#8220;anderer Herkunft&#8221; (auch nicht aus L\u00e4ndern des Europarates) stammen 228.521 Tiere, darunter auch 2.924 Affen, 1.968 Hunde, 252 Katzen.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Tabelle 2 gibt Auskunft \u00fcber die Zahl der f\u00fcr bestimmte Versuchszwecke verwendeten Tiere:<\/strong><\/p>\n<p>31 % der Tiere, n\u00e4mlich 2.513.078, wurden zur Forschung und Entwicklung von Produkten und Ger\u00e4ten f\u00fcr die Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin verwendet:<br \/>30 %, n\u00e4mlich 2.458.044, f\u00fcr die Biologische Grundlagenforschung; <br \/>21 %, n\u00e4mlich 667.115, f\u00fcr die Herstellung und Qualit\u00e4tskontrolle von Produkten und Ger\u00e4ten f\u00fcr die Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin (in Tabelle 5 werden diese Versuche nach den gesetzlichen Vorgaben\/Tierarten weiter aufgeschl\u00fcsselt, wobei die Zahlen der Tabellen nicht in \u00dcbereinstimmung zu bringen sind und somit fehlerhaft sind);<br \/>1 %, n\u00e4mlich 87.192, zur Aus- und Fortbildung;<br \/>10 %, n\u00e4mlich 768.992, f\u00fcr toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Die Tabellen 3, 6, 7 und 8 schl\u00fcsseln die zuletzt angef\u00fchrten toxikologischen und sonstigen Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen, also die 768.992 Tiere, weiter wie folgt auf:<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>In <strong>Tabelle 3<\/strong> werden die toxikologischen und sonstigen Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen nach den Produkten und Tierarten weiter aufgelistet:<br \/>Demnach wurden f\u00fcr Kosmetika 3.347 Tiere (davon 1.621 M\u00e4use und 1.447 Kaninchen, das sind insgesamt 0,4%) verwendet, wobei 1.667 Tieren dem LD-50 Test unterzogen wurden.<br \/>Den gr\u00f6\u00dften Teil mit 54 % machen Produkte, Stoffe oder Ger\u00e4te f\u00fcr die Human- Zahn- bzw. Veterin\u00e4rmedizin aus.<br \/>F\u00fcr den Lebensmittelbereich wurden 20.865 Tiere getestet.<br \/>Anzumerken ist noch, dass die Gesamtzahl der Tabelle 3 mit der der Tabelle 8 \u00fcbereinstimmen m\u00fcsste, was jedoch nicht der Fall ist. Vergleiche z.B. die unterschiedlichen Angaben zu den Kosmetika!<\/p>\n<p>In <strong>Tabelle 6<\/strong> werden toxikologischen und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen nach der Herkunft der gesetzlichen Vorgaben\/Tierarten weiter aufgeschl\u00fcsselt:<br \/>Demnach werden 53,7 % der toxikologischen Versuche aufgrund einer Kombination verschiedener Rechtsvorschriften gemacht, am h\u00e4ufigsten an Ratten, gefolgt von den M\u00e4usen. An 114.858 Tieren, das sind 15 %, werden toxikologische Versuche aufgrund keiner (!) gesetzlichen Vorgaben vorgenommen.<\/p>\n<p>In <strong>Tabelle 7<\/strong> werden die toxikologischen und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen nach der Art des Versuchs und nach Tierarten weiter aufgeschl\u00fcsselt:<br \/>Am h\u00e4ufigsten werden an Versuchstieren akute und subakute Toxizit\u00e4tstests durchgef\u00fchrt (das sind 38 %, davon an 51.961 Tieren der LD-50 bzw. LC-50 Test). In der Rubrik &#8220;Sonstige&#8221; wurden die Zahlen aufgenommen, zu denen es keine n\u00e4here Angabe zu den Tests gab und macht die am zweit h\u00e4ufigste Anzahl von 152.764 Tieren, das sind 19,5 % , aus. F\u00fcr subchronische und chronische Toxizit\u00e4t wurden 107.505 Tiere &#8220;verbraucht&#8221;. Nach den M\u00e4usen und Ratten stellen die Fische die am meisten verwendete Tierart dar.<\/p>\n<p>In <strong>Tabelle 8<\/strong> werden die toxikologischen und sonstigen Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen nach der Art der Pr\u00fcfung und Produkten aufgeschl\u00fcsselt:<br \/>Demnach wurden f\u00fcr Kosmetika 4.902 Tierversuche gemacht, davon 1.667 LD-50 Tests, 897 Hautreizungstests. Am meisten Tiere, n\u00e4mlich 442.306, wurden f\u00fcr Testungen von Produkten\/Stoffe oder Ger\u00e4te f\u00fcr die Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin &#8220;verbraucht&#8221;, haupts\u00e4chlich wurde an ihnen akute und subakute Toxizit\u00e4tspr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt. (Siehe auch Anmerkung zu Tabelle 3.)<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Tabelle 4 listet die Tiere, die f\u00fcr Untersuchungen im Zusammenhang mit Krankheiten verwendet wurden, nach Hauptkategorien\/Tierarten auf:<\/strong><\/p>\n<p>23 %, das sind 1.140.048 Tiere, f\u00fcr Nerven- und Geisteskrankheiten des Menschen;<br \/>11 %, das sind 539.030 Tiere, f\u00fcr Krebserkrankungen des Menschen;<br \/>6 %, das sind 302.193 Tiere, f\u00fcr Herz-, Kreislauf-Erkrankungen des Menschen;<br \/>50 %, das sind 2.489.677 Tiere, f\u00fcr &#8220;andere Erkrankungen des Menschen&#8221;.<br \/>F\u00fcr die Untersuchung spezifischer Tierkrankheiten wurden 10 %, das sind 476.318 Tiere, verwendet.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Tabelle 5: <\/strong>siehe Tabelle 2<\/p>\n<p>Nochmals ist zu betonen, dass die Daten aus Deutschland in den Tabellen 2 bis 8 fehlen &#8211; das sind immerhin 1,591 Millionen (!) Tiere.<\/p>\n<p>Aufrufe: 237<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4\u00df Artikel 26 der Tierversuchs-Richtlinie 86\/609\/EWG haben die EU-Mitgliedstaaten alle drei Jahre der EU-Kommission Angaben \u00fcber die f\u00fcr Versuche verwendeten Tiere abzuliefern, die in der Folge die Kommission in Form eines Berichtes zu ver\u00f6ffentlichen hat.Nun liegt der Dritte Bericht der Kommission an <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/10\/19\/dritter-bericht-zur-statistischen-erhebung-von-versuchstieren\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[12,9,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1192"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1192\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}