{"id":1267,"date":"2020-03-24T15:24:34","date_gmt":"2020-03-24T14:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/stierkfe-qkulturelles-erbeq-im-s-europas\/"},"modified":"2020-03-24T15:24:34","modified_gmt":"2020-03-24T14:24:34","slug":"stierkfe-qkulturelles-erbeq-im-s-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/stierkfe-qkulturelles-erbeq-im-s-europas\/","title":{"rendered":"Stierk\u00e4mpfe &#8220;Kulturelles Erbe&#8221; im S\u00fcden Europas"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Mythologie der alten Griechen verwandelte sich kein geringerer als der Himmelsvater Zeus in einen Stier, um Europa auf den R&uuml;cken zu nehmen &#8211; die Erdg&ouml;ttin von einst und die Namenstr&auml;gerin unseres Kontinents. Es ist von makaberer Symbolik, dass in Spanien, Portugal und S&uuml;dfrankreich im Rahmen von Corridas Stiere zum Gaudium der Besucher massakriert werden. <br \/>1997 wurde von den Regierungschefs in Amsterdam ein verbindliches Protokoll zum Tierschutz (Zusatzprotokoll Nr.33) verabschiedet: &#8220;Bei der Festlegung und Durchf&uuml;hrung der Politik der Gemeinschaft in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr, Binnenmarkt und Forschung tragen die Gemeinschaft und die Mitgliedsstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere in vollem Umfang Rechnung; sie ber&uuml;cksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedsstaaten insbesondere in bezug auf religi&ouml;se Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe.&#8221;<br \/>Der letzte Halbsatz, wonach nationale Traditionen und Braucht&uuml;mer beim Erlass von Tierschutznormen zu ber&uuml;cksichtigen sind, beinhaltet Konfliktpotential. Die Passage fand Eingang ins Protokoll, da einige Mitgliedstaaten ihre Zustimmung ansonsten verweigert h&auml;tten. Gegen eine vertragliche Ausweitung des Tierschutzes hatte sich insbesondere die spanische Delegation gew&auml;hrt. <br \/>Tierk&auml;mpfe werden dem Bereich &#8220;Kultur&#8221; und &#8220;Tradition&#8221; zuordnet. Sachlich nicht zu widerlegen ist, dass es sich dabei um tierqu&auml;lerische Veranstaltungen handelt, wobei die eingesetzten Stiere &ouml;ffentlich misshandelt und in der Regel get&ouml;tet werden sowie &uuml;berdies immer wieder Pferde zu Schaden kommen. 1995 fanden allein auf der iberischen Halbinsel &uuml;ber 2000 Corridas statt.<br \/>Auch die Richtlinie des Rates &uuml;ber den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Schlachtung oder T&ouml;tung (93\/119\/EG, ABl. Nr. L 340 vom 31.11.1993, S.21) gilt nicht f&uuml;r Tiere, die bei kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen get&ouml;tet werden (Art.1 Abs. 2).<br \/>F&ouml;rderung der Kampfstierzucht durch EU<br \/>Die EU subventioniert indirekt den Stierkampf. F&uuml;r jeden Jungstier erh&auml;lt ein Viehz&uuml;chter eine &#8220;Sonderpr&auml;mie f&uuml;r m&auml;nnliche Rinder&#8221; (VO 1254\/99). Gesch&auml;tzte 23 Mill Euro Direktpr&auml;mien f&uuml;r Kampfstierz&uuml;chter werden j&auml;hrlich bei Weiterverarbeitung des Fleisches ausgesch&uuml;ttet.<\/p>\n<p>Aufrufe: 183<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Mythologie der alten Griechen verwandelte sich kein geringerer als der Himmelsvater Zeus in einen Stier, um Europa auf den R&uuml;cken zu nehmen &#8211; die Erdg&ouml;ttin von einst und die Namenstr&auml;gerin unseres Kontinents. 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