{"id":1276,"date":"2020-03-24T15:45:49","date_gmt":"2020-03-24T14:45:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/zankapfel-qfreiq-ringen-um-kompromiss-zwischen-qtiergerechtigkeitq-und-billigproduktion\/"},"modified":"2020-03-24T15:45:49","modified_gmt":"2020-03-24T14:45:49","slug":"zankapfel-qfreiq-ringen-um-kompromiss-zwischen-qtiergerechtigkeitq-und-billigproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/zankapfel-qfreiq-ringen-um-kompromiss-zwischen-qtiergerechtigkeitq-und-billigproduktion\/","title":{"rendered":"Zankapfel &#8220;Fr\u00fchst\u00fccksei&#8221; Ringen um Kompromiss zwischen &#8220;Tiergerechtigkeit&#8221; und Billigproduktion"},"content":{"rendered":"<p>Ab 2013 schreibt die EU vor, dass herk&ouml;mmliche Legebatterien ausgestaltet sein m&uuml;ssen, d.h. die K&auml;fige werden etwas gr&ouml;&szlig;er und mit einer Sitzstange, einer Scharrmatte und einem abgetrennten Legebereich versehen. <br \/>Der Regierungsentwurf zum Bundestierschutzgesetz sieht kein K&auml;fighaltungsverbot vor, sondern lediglich, dass diese Ausgestaltung schon ab 2009 vorgenommen werden m&uuml;sse. <br \/>In der Schweiz ist man seit dem Legebatterieverbot 1991 andere Wege gegangen. Dort wurden sogenannte Volierensysteme entwickelt, in denen die H&uuml;hner in mehreren Bodenhaltungs-Etagen &uuml;bereinander leben. Auch in &Ouml;sterreich gibt es Probebetriebe dieser Art. Unbestritten ist, dass diese Art der Haltung den Bed&uuml;rfnissen der Tiere viel gerechter wird, auch wenn nur etwa 50 % des Besatzes einer Legebatterie in einer Halle derselben Gr&ouml;&szlig;e erreicht werden kann. <br \/>Experten, wie der Rektor der Veterin&auml;rmedizinischen Universit&auml;t Wien, von Fricks , sagen, die Zukunft k&ouml;nne jedenfalls nicht in einer Ausgestaltung der tierqu&auml;lerischen K&auml;fige liegen. Ausgestaltete K&auml;fige seien eine wirtschaftliche Fehlentwicklung, u.a. deswegen, weil die Desinfektion wesentlich problematischer ist, da die H&uuml;hner die Ausgestaltung mit Kot versehen. Und das Argument, dass nach einem K&auml;figverbot die Importe von K&auml;figeiern dominieren w&uuml;rden, ist falsch. In der Schweiz ist der Anteil von Alternativeiern seit dem Verbot stetig gestiegen.<br \/>Die Bodenhaltungsvoliere k&ouml;nnte einen praktikablen Kompromiss zwischen Tiergerechtigkeit und Billigproduktion darstellen. Die Tiere haben zwar keinen Auslauf ins Freie, wie bei der Freilandhaltung von H&uuml;hnern (unbestritten &#8220;tiergerechteste&#8221; Haltungsform), aber sie k&ouml;nnen wenigstens einen Bodenscharraum, erh&ouml;hte Sitzstangen und Legenester benutzen. <br \/>Die rund 300 verbliebenen &ouml;sterreichischen &#8220;konventionellen&#8221; K&auml;fighalter sollen sich dieser Gegebenheit anpassen.<\/p>\n<p>Aufrufe: 200<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 2013 schreibt die EU vor, dass herk&ouml;mmliche Legebatterien ausgestaltet sein m&uuml;ssen, d.h. die K&auml;fige werden etwas gr&ouml;&szlig;er und mit einer Sitzstange, einer Scharrmatte und einem abgetrennten Legebereich versehen. Der Regierungsentwurf zum Bundestierschutzgesetz sieht kein K&auml;fighaltungsverbot vor, sondern lediglich, dass diese Ausgestaltung <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/zankapfel-qfreiq-ringen-um-kompromiss-zwischen-qtiergerechtigkeitq-und-billigproduktion\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[59,31,15],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1276"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1276\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}