{"id":1293,"date":"2020-03-24T15:49:08","date_gmt":"2020-03-24T14:49:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/bei-welchen-tieren-kommt-es-zu-unnen-qualen\/"},"modified":"2020-03-24T15:49:08","modified_gmt":"2020-03-24T14:49:08","slug":"bei-welchen-tieren-kommt-es-zu-unnen-qualen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/bei-welchen-tieren-kommt-es-zu-unnen-qualen\/","title":{"rendered":"Bei welchen Tieren kommt es zu unn\u00f6tigen Qualen?"},"content":{"rendered":"<p>Dazu ist prinzipiell zu sagen, dass das Leiden, die Schmerzen, die &Auml;ngste und Qualen der Tiere schwer messbare Gr&ouml;&szlig;en sind und von unz&auml;hligen Faktoren abh&auml;ngt. So l&auml;sst sich von aussen kaum, aber selbst intern sehr schwer feststellen, ab&nbsp; w a n n&nbsp; ein Tier in einem Tierversuch, der ja sowieso schon einen belastenden, schmerzhaften Eingriff darstellt, unn&ouml;tigen Qualen ausgesetzt ist. <br \/>Objektiv feststellbar ist jedoch, dass durch die meist miserablen Haltungsbedingungen die Versuchstiere gro&szlig;en (Zusatz-) Belastungen ausgesetzt sind, die nicht sein d&uuml;rften und durch eine artgem&auml;&szlig;e Unterbringung sofort vermeidbar w&auml;ren.<br \/>Auch k&ouml;nnte durch die Errichtung einer zentralen Datenbank, die alle Tierversuche und Alternativen registriert, Doppel- und Mehrfachtierversuche vermieden werden und so vielen Tieren nicht nur die Schmerzen, sondern der unausweichliche Tod im Labor &uuml;berhaupt erspart bleiben.<\/p>\n<p>Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Tierversuche st&ouml;&szlig;t man immer wieder auf die Trennung in notwendige und sinnvolle Tierversuche einerseits und in unn&ouml;tige und sinnlose Tierversuche andererseits. Die jeweilige Zuordnung wird vom Zweck abh&auml;ngig gemacht: Tierversuche f&uuml;r Kosmetika werden gerne &ndash; selbst von eingefleischten Tierexperimentatoren &#8211; als nutzlos klassifiziert. Sie sind demnach unn&ouml;tig und sinnlos. Tierversuche f&uuml;r die Entwicklung von Medikamenten etwa werden innerhalb dieses Denkschemas als n&uuml;tzlich erachtet. Sie gelten als notwendig und sinnvoll und werden im selben Atemzug auch gleich ethisch legitimiert und als wissenschaftliche Methode best&auml;tigt.<br \/>Aber &#8211; es ist ja schon sprichw&ouml;rtlich geworden &#8211; der Zweck heiligt die Mittel nicht: Und so kann die Testung einer Substanz &#8211; die f&uuml;r das Versuchstier stets mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden ist und schlie&szlig;lich zu seinem qualvollen Tod f&uuml;hrt &#8211; nicht allein deshalb ethisch werden, nur weil der am Tier gepr&uuml;fte Stoff als Arzneimittel und nicht als kosmetisches Mittel verwendet werden soll, das wir Menschen nicht so notwendig haben.<br \/>Es ist eine v&ouml;llig br&uuml;chige Logik und fragw&uuml;rdige Moral, Handlungen gut zu hei&szlig;en, weil ein pers&ouml;nlicher Nutzen zu erwarten ist. Demnach w&auml;re auch ein Raub als eine gute Handlung anzusehen und ethisch gerechtfertigt, da sie zumindest f&uuml;r den T&auml;ter mit dem Nutzen der Bereicherung verbunden ist.<\/p>\n<p>Aufrufe: 140<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dazu ist prinzipiell zu sagen, dass das Leiden, die Schmerzen, die &Auml;ngste und Qualen der Tiere schwer messbare Gr&ouml;&szlig;en sind und von unz&auml;hligen Faktoren abh&auml;ngt. 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