{"id":1303,"date":"2020-03-24T15:49:31","date_gmt":"2020-03-24T14:49:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/warum-gibt-es-solche-probleme-bei-der-umsetzung-von-tierversuchsalternativen\/"},"modified":"2020-03-24T15:49:31","modified_gmt":"2020-03-24T14:49:31","slug":"warum-gibt-es-solche-probleme-bei-der-umsetzung-von-tierversuchsalternativen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/warum-gibt-es-solche-probleme-bei-der-umsetzung-von-tierversuchsalternativen\/","title":{"rendered":"Warum gibt es solche Probleme bei der Umsetzung von Tierversuchsalternativen?"},"content":{"rendered":"<p>Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde, wobei der zu lange Validierungsprozess (1), der nicht gesetzlich verbindliche Einsatz (2) und die geringf\u00fcgige F\u00f6rderung hinsichtlich der Entwicklung und der Anwendung von Alternativmethoden (3) als besonders ausschlaggebend anzusehen sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">ad 1) Bevor eine entwickelte Ersatzmethode angewendet werden kann, muss sie vorher validiert* und beh\u00f6rdlich anerkannt werden. Dieser Prozess geht meist sehr schleppend voran und dauert im Durchschnitt zehn Jahre. Deshalb fordern wir TierversuchsgegnerInnen eine Beschleunigung des Validierungsprozesses (zumal der Tierversuch diesen nie hat durchlaufen m\u00fcssen).<br \/>(*Unter Validierung versteht man die Bewertung der wissenschaftlichen Qualit\u00e4t einer Methode.)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">ad 2) Ist dann eine Ersatzmethode endlich validiert und beh\u00f6rdlich anerkannt, wird in der Regel \u2013 im Gegenzug \u2013 der betreffende Tierversuch nicht (!) verboten.<br \/>Deshalb fordern wir TierversuchsgegnerInnen, dass, wenn es eine anerkannte Ersatzmethode gibt, der entsprechende Tierversuch sofort gesetzlich zu verbieten ist. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die vorhandene Ersatzmethode auch angewendet wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">ad 3) Dar\u00fcber hinaus flie\u00dfen die meisten Forschungsgelder noch immer in Forschungsprojekte, die Tierversuche beinhalten, und nur ein ganz geringer Bruchteil in die Erforschung, Entwicklung und Anwendung von Ersatzmethoden. Auf diese Weise kann und wird der Wettlauf \u201eTierversuch \u2013 tierfreie Methode\u201c nie gewonnen werden. (Zum Vergleich: Ich kann nicht das meiste Geld in die Atomforschung stecken und erwarten, dass dann alternative Energieformen herauskommen und angewendet werden.) Deshalb fordern wir TierversuchsgegnerInnen, Tierversuche nicht mit \u00f6ffentlichen Mitteln zu f\u00f6rdern; alle Mittel sind g\u00e4nzlich der F\u00f6rderung von Ersatzmethoden zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Aufrufe: 207<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde, wobei der zu lange Validierungsprozess (1), der nicht gesetzlich verbindliche Einsatz (2) und die geringf\u00fcgige F\u00f6rderung hinsichtlich der Entwicklung und der Anwendung von Alternativmethoden (3) als besonders ausschlaggebend anzusehen sind. ad 1) Bevor eine entwickelte Ersatzmethode angewendet <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/warum-gibt-es-solche-probleme-bei-der-umsetzung-von-tierversuchsalternativen\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[8,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1303"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1303"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1303\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}