{"id":1567,"date":"2020-03-24T16:12:44","date_gmt":"2020-03-24T15:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/qfangmengen-an-die-schwindenden-fischbeste-anpassenq\/"},"modified":"2020-03-24T16:12:44","modified_gmt":"2020-03-24T15:12:44","slug":"qfangmengen-an-die-schwindenden-fischbeste-anpassenq","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/qfangmengen-an-die-schwindenden-fischbeste-anpassenq\/","title":{"rendered":"&#8220;Fangmengen an die schwindenden Fischbest\u00e4nde anpassen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pro Wildlife legt Zehn-Punkte-Plan f&uuml;r eine neue Fischereipolitik vor<\/strong><\/p>\n<p>M&uuml;nchen &#8211; 2010 will die EU die Weichen f&uuml;r eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat hierf&uuml;r einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der dazu beitragen soll, die &Uuml;berfischung der Meere zu beenden. Zu den wichtigsten Forderungen z&auml;hlen u.a. die Reduktion des Beifangs sowie strengere Kontrollen auf See.<\/p>\n<p><strong>Anpassung der Fangmengen<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Zentraler Punkt des Plans ist au&szlig;erdem eine Neuausrichtung der Fangmengen nach &ouml;kologischen Kriterien&#8221;, so die Biologin Sandra Altherr von Pro Wildlife. &#8220;Bisher hat die EU die Fangquoten danach verteilt, wieviel die Fischereilobby verlangt &#8211; und nicht, wie viel die Meere vertragen&#8221;, kritisiert die Expertin. 2010 sei ein guter Zeitpunkt, denn das Jahr wurde von der UNO zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen.<\/p>\n<p>&#8220;Eine der wichtigsten Forderungen ist die Anpassung der Fangmengen an die schwindenden Fischbest&auml;nde&#8221;, so Altherr. Erstmals scheint es so zu sein, dass die EU den Vorschl&auml;gen des International Council of the Exploration of the Sea (ICES) folgt. &#8220;Demnach d&uuml;rfen Fangmengen k&uuml;nftig nur nach wissenschaftlichen Kriterien und dem &ouml;kologischen Vorsorgeprinzip vergeben werden&#8221;, erkl&auml;rt Altherr.<br \/><strong><br \/>&#8220;Komplexe Wechselwirkungen im Meer&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;In der Vergangenheit wurden die Folgen der Entnahme einzelner Fischarten f&uuml;r das gesamte &Ouml;kosystem nicht beachtet &#8211; mit teils verheerenden Folgen f&uuml;r die komplexen Wechselwirkungen im Meer&#8221;, f&uuml;hrt die Biologin aus. Die EU-Kriterien m&uuml;ssen f&uuml;r die EU-Flotte auch au&szlig;erhalb der europ&auml;ischen Gew&auml;sser gelten.<br \/><strong><br \/>Beifang<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Der Beifang unerw&uuml;nschter Tiere muss reduziert und k&uuml;nftig mit den Fangquoten verrechnet werden&#8221;, sagt Altherr. Einige Fischereimethoden &#8211; wie etwa die Grundschleppnetzfischerei &#8211; landen bis zu 90 Prozent Beifang, der in den Netzen get&ouml;tet wird und anschlie&szlig;end, ohne Menge und Artenspektrum zu registrieren, ins Meer gekippt wird. Diese Praxis m&uuml;sse sich &auml;ndern.<\/p>\n<p>&#8220;Fischer, die schonende und selektive Fangmethoden und damit geringe Beifangraten haben, sind mit h&ouml;heren Fangquoten zu belohnen&#8221;, lautet eine Forderung von Pro Wildlife. Um zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Regelungen auch umgesetzt werden, m&uuml;sse es mehr Kontrollen auf See geben. &#8220;Deutlich h&ouml;here und EU-weit einheitliche Strafen sollen k&uuml;nftig den Vollzug der Fischereibestimmungen verbessern.&#8221;<br \/><strong><br \/>Aquakultur<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;F&uuml;r die boomende Aquakultur m&uuml;ssen ebenfalls &ouml;kologische Mindestanforderungen etabliert werden&#8221;, fordern die Umweltsch&uuml;tzer. Neben strengen Auflagen zu den Haltungsbedingungen der Tiere m&uuml;sse der Einsatz von Medikamenten und Pestiziden geregelt werden. &#8220;Die Zucht von Raubfischen, die gro&szlig;e Mengen an Fischmehl brauchen, ist kontraproduktiv. Sinnvoller sind jene Fischarten, die auch pflanzliche Nahrung zu sich nehmen.&#8221; Weitere Forderungen betreffen ein Ende der Fischerei-Subventionierung, den Abbau der Flottenkapazit&auml;t und Auflagen f&uuml;r Fischerei-Aktivit&auml;ten au&szlig;erhalb der EU. (pte\/red)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1262209108749\/Fischerei-Fangmengen-an-die-schwindenden-Fischbestaende-anpassen\">http:\/\/derstandard.at\/1262209108749\/Fischerei-Fangmengen-an-die-schwindenden-Fischbestaende-anpassen<\/a> <br \/>9.J&auml;nner.2009<\/p>\n<p>Aufrufe: 91<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pro Wildlife legt Zehn-Punkte-Plan f&uuml;r eine neue Fischereipolitik vor M&uuml;nchen &#8211; 2010 will die EU die Weichen f&uuml;r eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat hierf&uuml;r einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der dazu beitragen soll, die &Uuml;berfischung der Meere zu beenden. 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