{"id":1599,"date":"2020-03-24T16:15:46","date_gmt":"2020-03-24T15:15:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/bremen-f-vegetarischen-wochentag-ein\/"},"modified":"2020-03-24T16:15:46","modified_gmt":"2020-03-24T15:15:46","slug":"bremen-f-vegetarischen-wochentag-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/24\/bremen-f-vegetarischen-wochentag-ein\/","title":{"rendered":"Bremen f\u00fchrt vegetarischen Wochentag ein"},"content":{"rendered":"<p>Weniger Fleisch f&uuml;r den Klimaschutz: Der erste &#8220;Veggiday&#8221; in Bremen verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Essen und Treibhauseffekt.<\/p>\n<p>Tomatenragout mit R&uuml;hrei und mexikanischer Bohneneintopf sind genauso wie Gem&uuml;sepizza oder Eier mit Blattspinat gut f&uuml;rs Klima. Diese und andere Gerichte ohne Fleisch sollten nach Auffassung der Bremer B&uuml;rgerstiftung jeden Donnerstag auf dem Speiseplan stehen. Denn an diesem Tag ist in der ganzen Stadt &bdquo;Veggiday&ldquo;. Die Stiftung hat die Aktion Ende Januar ins Leben gerufen, die in dieser Form noch bundesweit einmalig ist. Doch immer mehr St&auml;dte sind interessiert.<\/p>\n<p>Anfragen gibt es nach Auskunft von Koordinatorin Christiane Schwalbe unter anderem aus Hannover, Osnabr&uuml;ck, M&uuml;nster, Bremerhaven, Freiburg und sogar aus Wien. Alle wollen wissen, wie den Bremern der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Essgewohnheiten vermittelt und schmackhaft gemacht wird. Vorbild ist das belgische Gent: Dort bieten seit 2009 nicht nur &ouml;ffentliche Einrichtungen, sondern mehr als 100 Restaurants vor allem in der Innenstadt an einem Tag in der Woche vorwiegend vegetarisches Essen an. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;Dass ein Kartoffelauflauf mit Spinat und Tomaten besser f&uuml;r das Klima ist als ein Schmorbraten, hat die UN-Weltern&auml;hrungsorganisation FAO schon vor Jahren bewiesen. Demnach ist die konventionelle Landwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung f&uuml;r knapp 20 Prozent des weltweiten Aussto&szlig;es klimasch&auml;dlicher Gase verantwortlich.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Wissenschaftler des US-amerikanischen &bdquo;Worldwatch Institute&ldquo; entsteht sogar die H&auml;lfte der menschenverursachten Treibhausgase bei der Nutztierhaltung und der Verarbeitung von Tierprodukten.<\/p>\n<p>Die Bremer sagen unter anderem dem Rinderfurz mit Recht den Kampf an, denn das Methan pupsender K&uuml;he ist 25 Mal sch&auml;dlicher als Kohlendioxid. Und: Um ein Gramm tierisches Eiwei&szlig; zu produzieren, seien 16 Gramm Pflanzeneiwei&szlig; notwendig, bilanziert der Bremer Wissenschaftler Dirk Wassermann.<\/p>\n<p>Wer auf Hamburger statt auf Kartoffelr&ouml;sti stehe, sorge &uuml;berdies indirekt daf&uuml;r, dass in S&uuml;damerika Kohlendioxid aufnehmende Regenw&auml;lder f&uuml;r Rinderweiden und Futteranbau-Fl&auml;chen gerodet w&uuml;rden. Summa summarum rechnen die Veggiday-Initiatoren vor: Wenn alle 550.000 Bremer an 52 Tagen vegetarisch essen, ersparen sie der Atmosph&auml;re die CO2-Belastung, die von j&auml;hrlich 40.000 Autos ausgeht. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&bdquo;An den Zusammenhang mit dem Klima habe ich am Anfang auch nicht gedacht&ldquo;, sagt Sabine Westermann, Leiterin der Mensa der Bremer Wilhelm-Kaisen-Oberschule. Den M&auml;dchen und Jungen sei es ebenso wenig bewusst, ist sich die 43-J&auml;hrige sicher: &bdquo;Das muss nat&uuml;rlich auch im Unterricht behandelt werden.&ldquo;<\/p>\n<p>Die Schule ist eine von zurzeit mehr als 20 Veggiday-Kooperationspartnern, die bei der Aktion eine tragende Rolle spielen. Dazu z&auml;hlen Altenheime genauso wie eine Krankenkassen-Kantine, das evangelische Diakonissen-Krankenhaus und das italienische Spezialit&auml;tenrestaurant &bdquo;La Villa&ldquo;.&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p> Bildungsveranstaltungen wie Kurse der Volkshochschule begleiten die Kampagne und sollen dazu beitragen, dass Bremen zu einer Hochburg der Vegetarier wird. Schwalbe m&ouml;chte den Zusammenhang von Klima und Ern&auml;hrung insbesondere Kindern und Jugendlichen vermitteln. Sie k&ouml;nnten &bdquo;das Essen noch lernen&ldquo;, sagt die Koordinatorin. Es sind ohnehin haupts&auml;chlich J&uuml;ngere, die sich beteiligen, hat K&uuml;chenchef Peter Schneehage im Diakonissen-Krankenhaus erfahren. &bdquo;&Auml;ltere stehen da nicht so drauf.&ldquo; <\/p>\n<p> Weiterf&uuml;hrende Informationen im Internet: <a href=\"http:\/\/www.veggiday.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.veggiday.de <\/a> <\/p>\n<div class=\"floatLeft videoGallery cols3BigVideo\">\n<div class=\"videoPlayerH3\">So wirkt sich die Klimaerw&auml;rmung aus<\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"floatLeft videoGallery cols3BigVideo\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"authorH4\">epd\/oc<\/div>\n<div class=\"authorH4\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"authorH4\">Quelle: http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/umwelt\/article9502560\/Bremen-fuehrt-vegetarischen-Wochentag-ein.html<\/div>\n<div class=\"authorH4\">9.09.2010 <\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufrufe: 138<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weniger Fleisch f&uuml;r den Klimaschutz: Der erste &#8220;Veggiday&#8221; in Bremen verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Essen und Treibhauseffekt. 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