{"id":27,"date":"2014-05-08T11:29:00","date_gmt":"2020-03-18T11:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/?page_id=27"},"modified":"2020-03-24T13:08:23","modified_gmt":"2020-03-24T12:08:23","slug":"tierversuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2014\/05\/08\/tierversuche\/","title":{"rendered":"Tierversuche"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><strong>Tierversuche &#8211; &#8220;das schw\u00e4rzeste von allen schwarzen Verbrechen&#8221;<\/p>\n<p>(Mahatma Gandhi im Vorwort von \u201eSermon on the Sea\u201d: \u201eVivisection in my opinion is the blackest of all the blackest crimes that man is at present committing against God and his fair creation.\u201c)<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Was wird an Tieren getestet?<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann man davon ausgehen, dass alles, womit der Mensch in Ber\u00fchrung kommt, was er isst oder einnimmt, vorher in irgendeiner Weise an Tieren getestet wurde.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Wer macht Tierversuche?<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Haupts\u00e4chlich werden in der medizinischen und pharmakologischen Forschung, im universit\u00e4ren Bereich und in der pharmazeutischen Industrie, vor allem aber auch in der chemischen und kosmetischen Industrie, selbst in der wehrmedizinischen Forschung sowie immer mehr in der Ern\u00e4hrungs- und Umweltforschung Tierversuche gemacht.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p>Warum werden Tierversuche durchgef\u00fchrt?<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Aus Sicherheitsgr\u00fcnden, um die Menschen vor Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen&#8221;, lautet hierf\u00fcr die Begr\u00fcndung. Dass PatientInnen oder KonsumentInnen jedoch durch Tierversuche \u00fcberhaupt nicht wirksam vor Schadstoffen gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, hat sich immer wieder gezeigt:<\/p>\n<p>Trotz ihrer Giftigkeit wurden Formaldehyd, Dioxine, Furane, Pentachlorphenol etc. f\u00fcr den Markt zugelassen.<br \/>Im Contergan-Prozess (Contergan, ein Beruhigungsmittel f\u00fcr schwangere Frauen, f\u00fchrte zu Missbildungen der Kinder) wurde der Pharmakonzern aufgrund best\u00e4tigter Nicht\u00fcbertragbarkeit der Tierversuchsergebnisse auf den Menschen von der Haftung f\u00fcr die Sch\u00e4den an tausenden von Babys entbunden. Im Gerichtsprotokoll ist zu lesen:<br \/>&#8220;Kein Tierversuch mit einem Arzneimittel, auch wenn er an vielen Tiergattungen einschlie\u00dflich Primaten unter allen erdenklichen Bedingungen durchgef\u00fchrt wird, kann eine Garantie daf\u00fcr geben, da\u00df das so gepr\u00fcfte Arzneimittel beim Menschen sich gleich verh\u00e4lt; denn der Mensch gleicht eben in vielen Beziehungen nicht dem Tier!&#8221; <br \/>Tausende von Medikamenten, die durch den Tierversuch gegangen sind, mussten wegen ihrer sch\u00e4dlichen bis mitunter t\u00f6dlichen Nebenwirkungen eingezogen werden. (Siehe dazu die <a href=\"http:\/\/aerzte-gegen-tierversuche.de\/i.php4?Lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liste<\/a> der \u00c4rzte gegen Tierversuche e.V., unter &#8220;Info: Humanmedizin&#8221; \u2013 &#8220;Liste der Risikomedikamente&#8221;.)<\/p>\n<p>Ein prinzipielles Umdenken und Handeln ist notwendig. Ziel sollte nicht die symptomorientierte Behandlung von Krankheiten mit immer neuen, fragw\u00fcrdigen Medikamenten der daran verdienenden Pharmakonzerne sein, sondern: &#8220;Gar nicht erst krank werden&#8221; durch eine selbstbestimmende, vorbeugende, gesunde Lebensweise.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse aus dem Tierversuch sind nicht auf den Menschen \u00fcbertragbar. Es gibt viele Beispiele, bei denen Mensch und Tier v\u00f6llig unterschiedlich reagieren: z.B. ist Penicillin f\u00fcr den Menschen ein sehr wirksames Medikament, Meerschweinchen sterben jedoch nach wenigen Tagen daran.<\/p>\n<p>Trotz Abermillionen von Tierversuchen nehmen bestimmte Krankheiten massiv zu: Herzinfarkt, Schlaganfall, Allergien, Asthma, Neurodermitis, Krebs (Lunge, Haut, Brust, Zunge, Hirn, Dickdarm etc.), Rheuma, Diabetes und viele andere mehr.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p align=\"center\">Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) tritt aus wissenschaftlichen und ethischen Gr\u00fcnden f\u00fcr die Abschafftung aller Tierversuche ein.<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p align=\"center\">NEIN<br \/>zu Tierversuchen aus wissenschaftlicher, methoden- und (schul-)medizinkritischer Sicht:<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Durch Tierversuche k\u00f6nnen Krankheiten des Menschen weder in ihren Ursachen erforscht noch geheilt werden. Da die Krankheitsbilder des Menschen beim Versuchstier nicht auf nat\u00fcrlichem Weg auftreten, m\u00fcssen sie k\u00fcnstlich im Labor erzeugt werden. Die so hervorgerufenen Symptome haben aber kaum etwas mit der menschlichen Erkrankung zu tun, die ja meist in einem engen Zusammenhang mit den psychischen, sozialen, ern\u00e4hrungs- und umweltbedingten Zust\u00e4nden steht. Bedingungen, die zur Entstehung einer Krankheit beim Menschen f\u00fchren, sind im Tierversuch nicht reproduzierbar. Erst im Nachhinein, nach der Anwendung am Menschen, kann ein Ann\u00e4herungswert errechnet werden.<\/p>\n<\/p>\n<p><strong> <\/p>\n<p align=\"center\">NEIN<br \/>zu Tierversuchen aus ethischer Sicht:<\/p>\n<p> <\/strong><\/p>\n<p>Der ausbeuterische Umgang der Menschen mit der Natur entspringt einem egozentrischen Herrschafts- und N\u00fctzlichkeitsdenken. Eine Ideologie, gegen die wir Tierrechtler ank\u00e4mpfen: Tiere haben Rechte &#8211; das Recht auf Leben, Unversehrheit und Freiheit. Tiere haben ein Recht auf Schutz vor Willk\u00fcr und Gewalt.<\/p>\n<p>Aufrufe: 1631<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tierversuche &#8211; &#8220;das schw\u00e4rzeste von allen schwarzen Verbrechen&#8221; (Mahatma Gandhi im Vorwort von \u201eSermon on the Sea\u201d: \u201eVivisection in my opinion is the blackest of all the blackest crimes that man is at present committing against God and his fair creation.\u201c) Was <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2014\/05\/08\/tierversuche\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[7,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1131,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions\/1131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}