{"id":423,"date":"2020-03-19T18:56:34","date_gmt":"2020-03-19T17:56:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/?p=423"},"modified":"2020-03-19T19:04:45","modified_gmt":"2020-03-19T18:04:45","slug":"wintercheck-fuer-haustiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/19\/wintercheck-fuer-haustiere\/","title":{"rendered":"&#8220;Wintercheck&#8221; f\u00fcr Haustiere"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p>Wie auch beim Menschen, bedeutet die Vorweihnachtszeit f\u00fcr Haustiere mehr Stress als Ruhe. Auch die niedrigen Temperaturen machen den Tieren zu schaffen. Machen Sie daher einen &#8220;Wintercheck&#8221; f\u00fcr ihr Haustier.<\/p>\n<p><strong>Menschenmassen verschrecken Hunde<\/strong><br \/>\nH\u00e4ufig werden Hunde zur Erledigung von Weihnachteink\u00e4ufen mitgenommen. Die Menschenmassen sind aber vor allem f\u00fcr \u00e4ngstlichere Hunde sehr bedrohlich. Die unterschiedlichen Ger\u00fcche und die Enge macht sie nerv\u00f6s.<\/p>\n<p>Fast jeder Hund braucht vorerst eine gewisse Distanz zu fremden Dingen und Personen, eine Ann\u00e4herung muss f\u00fcr ihn langsam erfolgen. Daf\u00fcr ist in einer Einkaufsstrasse keine Zeit, man kann beobachten wie die Hunde meist hin und herzerren und sich st\u00e4ndig umschauen. Dazu kommen dann noch gestresste Besitzers.<\/p>\n<p><strong>Hunde nicht zum Einkaufen mitnehmen<\/strong><br \/>\nDie Folge ist oft, dass ein sonst v\u00f6llig gutm\u00fctiger Hund schnappt. Am Besten also den Hund wenn irgendwie m\u00f6glich zu Hause lassen (nicht im Auto). Der etwas ausgedehntere Spaziergang im Wald sollte auch nicht zu Gunsten eines Punschstandbesuches wegrationalisiert werden.<\/p>\n<p><strong>Temperaturschwankungen stressen Tiere<\/strong><br \/>\nGerade November und Dezember sind Monate, in denen es bekanntlich noch zu st\u00e4rkeren Temperaturschwankungen kommen kann. Von Plus 15 bis Minus 5 Grad ist alles m\u00f6glich. Dazu kommen noch die Luftdruckver\u00e4nderungen, das alles macht Haustiere gereizt und unruhig.<\/p>\n<p><strong>Auch Haustiere k\u00f6nnen Schnupfen bekommen<\/strong><br \/>\nDer Temperaturwechsel schw\u00e4cht auch das Immunsystem, der Fellwechsel ist ebenfalls f\u00fcr den Tierk\u00f6rper anstrengend gewesen.<\/p>\n<p>Schnupfen, Husten, oft sogar Mandel und- Kehlkopfentz\u00fcndungen sind m\u00f6glich. Die Infektion l\u00e4uft bei Mensch und Tier gleich ab: Durch die kurzzeitige Unterversorgung der Schleimh\u00e4ute mit Blut, ist an diesen Stellen auch kein Antik\u00f6rperschutz parat und ein Virus kann eindringen.<\/p>\n<p><strong>Was tun bei Schnupfen?<\/strong><br \/>\nAm h\u00e4ufigsten ist die so genannte Tr\u00f6pfcheninfektion, also eine Ansteckung \u00fcber die Luft durch niesen oder husten. Dabei ist auch eine \u00dcbertragung von Mensch auf Tier und umgekehrt m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&#8211; Geringgradige Entz\u00fcndungen heilen schnell ab, wichtig ist es dem Tier zu helfen seine Nasen\u00f6ffnungen freizuhalten. Das eingetrocknete Sekret vorsichtig mit einem Wattebausch mit K\u00e4spappeltee oder warmen Wasser l\u00f6sen, nachher eine Fettcreme um die Nasen\u00f6ffnungen schmieren.<\/p>\n<p>&#8211; Die Umgebungstemperatur kann ruhig etwas k\u00fchler sein, maximal 20 Grad, eine h\u00f6here Luftfeuchtigkeit ist das Allerwichtigste. Durch schleimhaut-abschwellende Mittel (z.B. die f\u00fcr Menschen gedachten Mittel Otrivin und Nasivin funktionieren auch bei den Tieren) wird die Sekretion vermindert und die \u00d6ffnungen in die Nebenh\u00f6hlen wieder freigegeben.<\/p>\n<p>&#8211; Physiologische Kochsalzl\u00f6sung f\u00fcr Babys mehrmals t\u00e4glich in die Nase getropft, h\u00e4lt die Schleimh\u00e4ute feucht und verhindert so Sekund\u00e4rinfektionen (mit Eiterbakterien, Pilzen) Niemals bei Tieren \u00e4therische \u00d6le verwenden, auch nicht zur Inhalation. Auch verschiedene hom\u00f6opathische Mittel k\u00f6nnen verwendet werden, z.B. Euphorbium und Echinacea.<\/p>\n<p><strong>Asthmaschub durch \u00c4therische \u00d6le<\/strong><br \/>\nDie von uns Menschen liebgewonnene Angewohnheit uns in der Vorweihnachtszeit mit Duftkerzen, R\u00e4ucherst\u00e4bchen und verdampfenden \u00e4therischen \u00d6len zu verw\u00f6hnen, kann vor allem bei anf\u00e4lligen Katzen einen Asthmaschub ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Auch die trockene Raumluft tut das ihre dazu, also immer gut l\u00fcften und Luftfeuchtigkeit durch nasse Handt\u00fccher auf der Heizung erh\u00f6hen.<br \/>\nPassivrauchen ist f\u00fcr unsere Haustiere sehr sch\u00e4dlich. Asthma, chronische Kehlkopfentz\u00fcndungen und eine hartn\u00e4ckige Bronchitis sind h\u00e4ufige Folgen.<\/p>\n<p><strong>Zweige auf Adventkr\u00e4nzen teilweise giftig<\/strong><br \/>\nEibenzweige, Weihnachtssterne, Mistel-, Stechpalmen- und Efeubeeren werden h\u00e4ufig auf den vorweihnachtlichen Adventsgestecken und den Adventkr\u00e4nzen verwendet. Die Bl\u00e4tter, Bl\u00fcten und Beeren und sind aber giftig, teilweise sogar t\u00f6dlich. Auch Kleinkinder sind hier \u00fcbrigens gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><strong>Vorsicht bei Eibe und Buchsbaum<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Eibe: Katzen, Hunde und auch Zwergkaninchen haben sich schon am \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlichen Eibengr\u00fcn vergiftet, weshalb dieses lieber gemieden werden sollten. Bei Aufnahme kleineren Mengen kommt es zu Entz\u00fcndungen der Magen-, Darmschleimhaut sowie von Nieren und Blase. Gr\u00f6\u00dferen Mengen bewirken schnell eine Herz-, und Ateml\u00e4hmung.<\/p>\n<p>&#8211; Vom Buchsbaum braucht ein Hund nur 5 g Bl\u00e4ttern pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht fressen, damit eine t\u00f6dliche Dosis erreicht ist. Erste Symptome sind Erbrechen, Durchfall und Koliken. Bei Aufnahme einer gen\u00fcgenden Menge entstehen Kr\u00e4mpfe und schlie\u00dflich L\u00e4hmungen.<\/p>\n<p>&#8211; Der Weihnachtsstern ist besonders giftig f\u00fcr Katzen, hier reicht das Fressen weniger Bl\u00e4tter um eine Vergiftung mit t\u00f6dlichen Verlauf auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Aufpassen bei Naschereien f\u00fcr Hund und Katze<\/strong><br \/>\nEin &#8220;Zuviel&#8221; an Naschereien wirkt sich beim Hund meist in Form eines unheimlichen Juckreizes aus, der zwar nicht gef\u00e4hrlich ist, aber bei manchen Hunden und Katzen zu Erbrechen oder Durchfall f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfes f\u00fcr Tiere ist Vergleich zum Festtagsbraten harmlos, hier gilt wie \u00fcberall: Ein kleines St\u00fcck Kuchen schadet nicht. Unbedingt Vorsicht nur bei Schokolade, sie ist f\u00fcr Haustiere giftig.<\/p>\n<p><strong>Pfoten vor Salz sch\u00fctzen<\/strong><br \/>\nSalz auf den Strassen greift die Pfoten an und macht sie einerseits rissig, andererseits kann es durch Belecken der Pfoten und dadurch bei oraler Aufnahme Reizungen des Magen-Darmtrakts ausl\u00f6sen. Pfoten also vor allem bei Hunden immer gut abwaschen. Vor dem Spaziergang mit einer Fettcreme einschmieren h\u00e4lt ebenfalls Schmutz und Salz ab.<\/p>\n<p><strong>Mantel f\u00fcr frierende Hunde<\/strong><br \/>\nWenn man das Gef\u00fchl hat, dass der Hund friert sollte man ihm einen Mantel g\u00f6nnen. Hunde, die haupts\u00e4chlich in Wohnungen gehalten werden, k\u00f6nnen kein Winterfell ausbilden.<\/p>\n<p>Den Hund keinen Schnee fressen lassen, keine Schneeb\u00e4lle beim Spielen werfen. Der kalte Schnee kann Magen- Darmentz\u00fcndungen hervorrufen. Gegen die l\u00e4stige Schneeballbildung zwischen den Pfoten bei Neuschnee hilft nur ein K\u00fcrzen der Haare.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufrufe: 102<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufrufe: 102<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"modified_by":"ibtadmin","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/423"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=423"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":433,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/423\/revisions\/433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}