{"id":466,"date":"2020-03-19T20:08:00","date_gmt":"2020-03-19T19:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/?p=466"},"modified":"2020-03-19T20:08:00","modified_gmt":"2020-03-19T19:08:00","slug":"wie-sicher-sind-tiere-im-auto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/19\/wie-sicher-sind-tiere-im-auto\/","title":{"rendered":"Wie sicher sind Tiere im Auto?"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p>Erschreckende Bilder, die bei einem Tier-Crashtest zustande kamen. Simuliert wurde ein Aufprall bei 50 km\/h. Gurtsysteme zerrissen, Transportboxen brachen auf und Tierdummys schleuderten mit einer Aufprallwucht von einer halben Tonne nach vorne. Doch das Schreckenszenario kann verhindert werden.<\/p>\n<p>Der ADAC hat bei einem Crashtest untersucht, wie sich Tiersicherungssysteme im Falle eines Autounfalls verhalten. Das wichtigste Ergebnis: Transportboxen im Fu\u00dfraum der R\u00fccksitze oder im Kofferraum direkt hinter den Sitzlehnen sind die sicherste M\u00f6glichkeit, Tiere im Auto zu bef\u00f6rdern. Noch sicherer wird die Mitfahrt von Tieren, wenn die Boxen durch ein Trenngitter vom Fahrraum abgetrennt sind.<\/p>\n<p>Abzuraten ist dagegen von der Fixierung am R\u00fccksitz mit einem Haltegeschirr. Beim Crashtest zerbrach der Karabinerverschluss des Geschirrs und der Tierdummy schlug wie ein Geschoss in die Lehne des Vordersitzes ein. Ein 20 Kilogramm schwerer Hund entwickelt bei einer Geschwindigkeit von 50 km\/h eine Aufprallwucht von \u00fcber einer halben Tonne. T\u00f6dliche Verletzungen f\u00fcr das Tier und schwere Verletzungen f\u00fcr die Fahrzeuginsassen k\u00f6nnen die Folge sein. Zudem ist der Fahrer nach Paragraf 23 der Stra\u00dfenverkehrs-Ordnung zur Sicherung der Tiere verpflichtet. Andernfalls drohen ein Verwarnungs- oder Bu\u00dfgeld von 35 bis 50 Euro und Punkte in Flensburg.<\/p>\n<p>Ebenfalls bedingt empfehlenswert sind Geschirre mit breiten Gurten und Metallverschl\u00fcssen, die das Tier rechts und links am K\u00f6rper auf den Sitz fixieren. Wenn man solche System verwendet, sollte darauf geachtet werden, dass die Befestigung beiderseits des K\u00f6rpers erfolgt. Es darf kaum Spiel nach vorne aufweisen, damit das Tier nicht von der R\u00fcckbank in die R\u00fcckenlehnen des Fahrers oder des Beifahrers kracht. Verankert werden muss das Geschirr entweder in den Gurtschl\u00f6ssern oder falls vorhanden mit den Isofix-Verbindungen.<\/p>\n<p>F\u00fcr kleine Hunde und Katzen eignet sich am besten eine Transportbox, die in den Fu\u00dfraum hinter den Fahrer oder Beifahrer gestellt werden sollte und dadurch nicht nach vorne katapultiert werden kann. H\u00f6chstm\u00f6gliche Sicherheit f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Tiere bieten ebenfalls Transportboxen, die quer zur Fahrtrichtung und direkt an die Sitzlehne in den Kofferraum gestellt werden. Der Laderaum sollte zus\u00e4tzlich mit einem stabilen Trenngitter versehen sein. Abzuraten ist von einem Transport der Box auf dem R\u00fccksitz, selbst wenn diese mit dem Sicherheitsgurt gesichert ist. Beim Aufpralltest schlug der Dummy durch die Gittert\u00fcre auf die R\u00fcckenlehne des Vordersitzes, auch die Befestigung des Gurtes hielt den Belastungen nicht stand.<\/p>\n<p>Weiter wurden die zum Teil missverst\u00e4ndlichen Angaben in den Bedienungsanleitungen bem\u00e4ngelt, die h\u00e4ufig zu Fehlbedienungen f\u00fchren und so die Sicherheit von Mensch und Tier gef\u00e4hrden. Zu empfehlen sei der Kauf von Tiersicherungssystemen die durch ein Crashtestverfahren nach ECE R17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 \u00fcberpr\u00fcft worden sind.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/motor\/article1880793\/Wie_sicher_sind_Tiere_im_Auto.html\">http:\/\/www.welt.de\/motor\/article1880793\/Wie_sicher_sind_Tiere_im_Auto.html <\/a><\/p>\n<p>11.04.2008<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufrufe: 118<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufrufe: 118<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"modified_by":"ibtadmin","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=466"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":467,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466\/revisions\/467"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}