{"id":476,"date":"2020-03-19T20:15:15","date_gmt":"2020-03-19T19:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/?p=476"},"modified":"2020-03-19T20:15:15","modified_gmt":"2020-03-19T19:15:15","slug":"kommunikationstalent-auf-vier-pfoten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2020\/03\/19\/kommunikationstalent-auf-vier-pfoten\/","title":{"rendered":"Kommunikationstalent auf vier Pfoten"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p>Forscher: Hunde verstehen das Bellen ihrer Artgenossen<\/p>\n<p>Hunde k\u00f6nnen unterscheiden, ob andere Artgenossen um Aufmerksamkeit oder zur Abwehr von Fremden bellen. Damit k\u00f6nnen die Tiere nicht nur \u00fcber ihr Verhalten, ihre Mimik und ihre Ger\u00fcche miteinander kommunizieren, sondern verst\u00fcnden vermutlich auch ihr Gebell, erkl\u00e4ren Forscher um P\u00e9ter Pongr\u00e1cz von der E\u00f6tv\u00f6s-Lor\u00e1nd-Universit\u00e4t in Budapest. Bislang gilt das Bellen als eine dem Hund anerzogene Kommunikationsform mit dem Menschen. Die Forscher spielten Hunden zwei verschiedene Bellversionen vor, wobei sich der Herzrhythmus in charakteristischer Weise \u00e4nderte, sobald ein Hund beispielsweise vom Abwehrbellen zum Aufmerksamkeitsbellen wechselte.<\/p>\n<p>Die Forscher mussten sich eine besonders raffinierte Versuchsanordnung ausdenken, um die Reaktionen von Hunden auf das Bellen von Artgenossen zu untersuchen. Sie spielten 14 verschiedenen Rassen \u2013 darunter Sch\u00e4ferhunde und Golden Retriever \u2013 das Bellen eines Mudi genannten ungarischen Hirtenhundes vor. Dabei nahmen die Forscher den Herzrhythmus der zuh\u00f6renden Tiere auf. Zun\u00e4chst spielten sie 25 Sekunden lang ein Abwehrbellen vor, wobei die Herzfrequenz der Zuh\u00f6rer stark anstieg und sie ihren Kopf dem Lautsprecher zuwandten. Das Abwehrbellen wiederholten sie zweimal: Die Zuh\u00f6rer gew\u00f6hnten sich daran und die Herzfrequenz sank. Als sie mit der vierten Einspielung ein Aufmerksamkeitsbellen folgen lie\u00dfen, schlug das Herz wieder schneller.<\/p>\n<p>Zur Kontrolle spielten die Forscher auch andere Ger\u00e4usche vor, etwa eine Bohrmaschine und einen brummenden K\u00fchlschrank. Darauf reagierten die Tiere nicht. Die Hunde merken, wenn sich das Bellen ver\u00e4ndert, und k\u00f6nnen daher die verschiedene Varianten auseinanderhalten, schlie\u00dfen die Forscher. Hunde \u00e4u\u00dfern sich gegen\u00fcber fremden Menschen oder ihren Frauchen oder Herrchen in verschiedenen Situationen durch ganz charakteristisches Bellen, etwa um Aufregung oder Angst auszudr\u00fccken, Aufmerksamkeit einzufordern oder sich zu verteidigen. Wenn Menschen dieses unterschiedliche Bellen ihrer Hunde auseinanderhalten k\u00f6nnen, so liege es nahe, dass dies auch die Hunde selbst k\u00f6nnen, sagt Pongr\u00e1cz.<\/p>\n<p>\u201eNew Scientist\u201c, Onlinedienst<\/p>\n<p>Originalarbeit der Forscher: Applied Animal Behaviour Science, Online-Vorabver\u00f6ffentlichung, DOI: 10.1016\/j.applanim.2008.01.022<\/p>\n<p>ddp\/wissenschaft.de \u2013 Martin Sch\u00e4fer<\/p>\n<p>Q: <a href=\"http:\/\/www.wissenschaft.de\/wissenschaft\/news\/291132.html\">http:\/\/www.wissenschaft.de\/wissenschaft\/news\/291132.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufrufe: 125<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufrufe: 125<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"modified_by":"ibtadmin","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=476"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":477,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476\/revisions\/477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}