{"id":729,"date":"2009-03-02T11:55:00","date_gmt":"2009-03-02T10:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/03\/02\/robbenmassaker-in-kanada\/"},"modified":"2009-03-02T11:55:00","modified_gmt":"2009-03-02T10:55:00","slug":"robbenmassaker-in-kanada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/03\/02\/robbenmassaker-in-kanada\/","title":{"rendered":"ROBBENMASSAKER IN KANADA"},"content":{"rendered":"<p class=\"artikel_titel\">Liebe Unterst&uuml;tzerInnen unserer Robbenunterschriftenlisten !<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/robbe09.jpg\" alt=\" \" hspace=\"4\" width=\"300\" height=\"203\" align=\"left\" \/>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"small\">Foto: copyright IFAW\/S. Cook<\/span><\/p>\n<p>Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu k&ouml;nnen, dass wir im Jahr 2008 &uuml;ber 5000 Unterschriften gegen die Robbenjagd an die Kanadische Botschaft schicken konnten und m&ouml;chten hiermit allen TierfreundInnen danken, die Unterschriften gesammelt, bei der Botschaft angerufen oder selbstgeschriebene Zeilen der Emp&ouml;rung beigelegt haben.<br \/>Das Fr&uuml;hjahr naht und wieder sollen unz&auml;hlige wehrlose Robben grausam <br \/>erschlagen oder erschossen werden. Und auch dieses Jahr m&ouml;chten wir dieses Massaker nicht stillschweigend hinnehmen.<\/p>\n<p><a href=\"www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/unterschriftenliste2009.pdf\" onclick=\"window.open('https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/unterschriftenliste2009.pdf','','');return false;\"><u>Unterst&uuml;tzen Sie unsere Unterschriftenaktion !!&nbsp;>><\/u><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;Im Juni 2008 erhielten wir aufgrund unserer<br \/>Unterschriftenaktion ein Schreiben von der Kanadischen Botschaft. Dieses beinhaltete ihre Sicht zur Robbenjagd und Informationsmaterial vom kanadischen Fischereiministerium.<\/p>\n<p>Wir haben den IFAW um eine Stellungnahme zu dem Schreiben von der Botschaft gebeten und wir m&ouml;chten Ihnen nun Ausz&uuml;ge davon pr&auml;sentieren.<\/p>\n<p><span class=\"small\">Der International Fund for Animal Welfare (IFAW) arbeitet bereits seit 30 Jahren aktiv gegen die Robbenjagd. Sie dokumentieren die Jagd und legen alle Verst&ouml;&szlig;e der Polizei dar. <br \/>Weitere Informationen, Bilder und Videodokumentationen finden Sie unter: <\/span><a href=\"http:\/\/www.ifaw.org\/\">www.ifaw.org<\/a><br \/><span class=\"small\">oder: <\/span><a href=\"http:\/\/www.stopptdierobbenjagd.de\/\">www.stopptdierobbenjagd.de<\/a><\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>K.B.(Kanadische Botschaft):&#8221;Wir erhalten in letzter Zeit Ihre Unterschriftenlisten betreffend die Robbenjagd in Kanda. Die kanadische Regierung respektiert jegliche Meinung zu diesem Thema, aber es ist uns auch sehr wichtig, dass sich die Menschen eine eigene Meinung aufgrund von Fakten und nicht auf Basis von missverst&auml;ndlicher Rhetorik und sensationellen Bildern, die nur einen Teil der Realtit&auml;t &#8211; und das oft falsch &#8211; wiedergeben.&#8221;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><font size=\"2\"><\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>IFAW: &#8220;S&auml;ugende Babyrobben d&uuml;rfen nicht get&ouml;tet werden, d.h. nicht in den ersten 12 Tagen ihres Lebens. Eine dreiw&ouml;chige Robbe darf get&ouml;tet werden und das ist immer noch ein hilfloses Tier, ein Baby.&#8221;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>K.B.: &#8220;Es wird streng darauf geachtet, dass die Jagd nachhaltig und tierschutzgerecht durchgef&uuml;hrt wird. &#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW: &#8220;Die Kontrollen scheinen sehr marginal zu sein, die Jagdbeobachter des IFAW haben selten Kontrolleure gesehen. Man muss sich vergegenw&auml;rtigen, dass die Jagd in einem ungeheuer gro&szlig;en Gebiet stattfindet. Dieses mit ein paar Leuten fl&auml;chendeckend zu kontrollieren, ist schlicht nicht m&ouml;glich. <br \/>Es wird &uuml;berhaupt nicht darauf geachtet, dass die Jagd tierschutzgerecht ist. Viele der Tiere werden nur angeschossen und nicht get&ouml;tet.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"artikel_text\">Anm. IBT: Ein Gutachten der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) best&auml;tigt, dass die kanadischen Tierschutzstandards nicht gen&uuml;gen. Die kanadische Fischereibeh&ouml;rde klassifiziert Robben als Fische*! Das Gutachten empfiehlt Robben als empfindungsf&auml;hige Meeress&auml;uger anzusehen, die Schmerz, Stress und Angst erleiden k&ouml;nnen.<\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>K.B.: &#8220;Nat&uuml;rlich verstehen wir die Emp&ouml;rung vieler Menschen, denn Bilder einer Robbenjagd k&ouml;nnen sehr barbarisch wirken. Es werden jedoch ungef&auml;hr 95% der Tiere mit Hochleistungsgewehren erlegt, und Wissenschaftler haben gezeigt, dass auch der sogenannte &#8220;Hakapik&#8221; eine schmerzfreie und rasche Jagdmethode ist.&#8221;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/robbe209.jpg\" alt=\" \" hspace=\"4\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" \/>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"small\"><br \/><\/span><span class=\"small\">Foto: copyright IFAW\/S. Cook<\/span><\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW: &#8220;Die Jagd mit dem Gewehr ist genauso grausam wie mit dem Hakapik, da Tiere h&auml;ufig nicht mit dem ersten Schuss get&ouml;tet werden und h&auml;ufig schwerverletzt fliehen.&#8221;&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>K.B.: &#8220;Die Regierung von Kanda hat heuer noch strengere Ma&szlig;nahmen verlautbart, damit sichergestellt wird, dass die Jagd auf tierschutzgerechte Weise durchgef&uuml;hrt wird, &#8230;&#8221;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW:&nbsp; &#8220;Die strengeren Ma&szlig;nahmen 2008 wurden in den von uns beobachteten F&auml;llen meist nicht beachtet. F&uuml;r uns war kein Unterschied zu den vorherigen Jahren in der Vorgehensweise der J&auml;ger zu erkennen.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>K.B.: &#8220;Anbei finden Sie Informationsmaterial, das die Mythen und Fakten &uuml;ber die kandadische Botschaft darlegt &#8230;&#8221;<\/p>\n<p>K.B.: &#8220;Mythos: Die Robben werden lebend geh&auml;utet.&#8221;<br \/>&#8220;&#8230; Manchmal scheint sich eine erlegte Robbe noch zu bewegen. Tote Robben k&ouml;nnen tats&auml;chlich noch Zuckungen haben, die dem &#8220;Schwimmreflex&#8221; zuzuschreiben sind. Dieser Reflex vermittelt den falschen Eindruck, das Tier sei noch am Leben, obwohl es eindeutig tot ist. Dieses Ph&auml;nomen ist vergleichbar mit dem Reflex, der bei toten H&uuml;hnern zu beobachten ist.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW:&nbsp; &#8220;Unsere Jagdbeobachter haben h&auml;ufig gesehen, dass Robben lebendig geh&auml;utet wurden. Sie k&ouml;nnen sehr wohl beurteilen, ob es sich dabei um Schwimmreflexe handelt oder nicht. Wir haben h&auml;ufig Bewegungen bei Tieren beobachtet, die sich klar vom Schwimmreflex unterscheiden.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>K.B.:&#8221;Mythos: Die Keule &ndash; oder &#8220;Hakapik&#8221; &ndash; ist ein barbarisches Instrument, das nicht mehr in die heutige Welt passt.<br \/>Realit&auml;t: Die kanadische Robben- und Robbenjagdkommission hat die Jagdmethoden untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass die Jagd mit der Keule bei korrekter Anwendung nicht grausamer und oft sogar humaner ist als die Schlachtmehoden kommerzieller Schlachh&ouml;fe, die von gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung akzeptiert werden.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"artikel_text\">Anm. IBT: Wir m&ouml;chten darauf hinweisen, dass Robben nicht gez&uuml;chtet und domestiziert sind. Die Tierqu&auml;lerei von Nutztieren ist ebenso unakzeptabel, jedoch ein v&ouml;llig anderes Kapitel als das Robbenmassaker. Robben sind Wildtiere, sie sind die menschliche N&auml;he nicht gew&ouml;hnt. Das Jagen und Erschlagen von wehrlosen Wildtieren sollte nicht durch den Vergleich mit anderen Grausamkeiten relativiert werden.<\/p>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>K.B.: &#8220;Mythos: Das kandadische Fichereiministerium (MPO) subventionert die Robbenjagd.<br \/>Realit&auml;t: Das Fischereiministerium subventioniert die Robbenjagd nicht. Die Robbenjagd ist ein wirtschaftlicher Erwerbszweig &#8230;&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW: &#8220;Es gibt keine direkten Subventionen, aber indirekte wie Eisbrecher, Lobbyreisen kanadischer Delegationen und wissenschaftliche Studien.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #99cccc; border-width: 0px; border-color: #99cccc\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>K.B.:Mythos: &#8220;Die Mehrheit der Kanadier ist gegen die Robbenjagd.<br \/>Realit&auml;t: Die Tierschutzorganisationen, die gegenw&auml;rtig Kampagnen gegen die Robbenjagd durchf&uuml;hren, verweisen auf die Ispos-Reid-Umfrage 2004, laut der die meisten Kanadier gegen die Robbenjagd sein sollen. Tatsache ist jedoch, dass die Kanadier die Robbenjagdpolitik der Regierung unterst&uuml;tzen. Eine IsposReid-Umfrage von Februar 2005 ist zu entnehmen, dass 60% der Kanadier eine verantwortungsvolle Jagd bef&uuml;rworten.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\" style=\"background-color: #cccccc; border: #ccffcc 0px solid\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>IFAW: &#8220;Der IFAW hat eine Umfrage von Juni 2008, die zeigt, dass 58% der Kanadier gegen die kommerzielle Robbenjagd in Kanada sind.&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"small\">28.02.2009<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p>Aufrufe: 114<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Unterst&uuml;tzerInnen unserer Robbenunterschriftenlisten ! &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Foto: copyright IFAW\/S. 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