{"id":732,"date":"2008-01-22T13:33:00","date_gmt":"2008-01-22T12:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/01\/22\/massaker-an-hilflosen-robben\/"},"modified":"2008-01-22T13:33:00","modified_gmt":"2008-01-22T12:33:00","slug":"massaker-an-hilflosen-robben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/01\/22\/massaker-an-hilflosen-robben\/","title":{"rendered":"Massaker an hilflosen Robben"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Jedes&nbsp; Jahr versammeln sich hunderttausende von Robben an der kanadischen Ostk&uuml;ste, um dort auf dem Packeis ihre Jungen zu geb&auml;ren. Nach etwa 12 Tagen kehren die Muttertiere in das Wasser zur&uuml;ck und die Robbenbabys bleiben v&ouml;llig hilflos am Eis liegen. Sie &uuml;berleben in dieser Zeit nur dank ihrer dicken Fettschicht, die sie bis dahin entwickelt haben. Im Alter von zwei Wochen setzt bei den Jungtieren der Fellwechsel ein und genau zu diesem Zeitpunkt beginnt die kommerzielle kanadische Robbenjagd.&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/robbe.jpg\" alt=\" \" width=\"300\" height=\"203\" align=\"right\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td class=\"small\">Foto:&nbsp;copyright IFAW\/S. Cook &#8211; <a href=\"http:\/\/www.ifaw.de\/\">www.ifaw.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"artikel_titel\">Die kommerzielle Robbenjagd<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/robbeerschlagen.jpg\" alt=\" \" width=\"450\" height=\"293\" align=\"left\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"small\">\n<p>&nbsp;Foto:&nbsp;copyright IFAW\/S. Cook &#8211; <a href=\"http:\/\/www.ifaw.de\/\">www.ifaw.de<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Mit Kn&uuml;ppeln, Hakapits und Gewehren reisen die Robbenj&auml;ger in riesigen Eisbrechern an, um die zur&uuml;ckgelassenen Jungrobben brutal zu erschlagen. Laut einer kanadischen Verordnung zum Schutz der Meeress&auml;ugetiere darf der J&auml;ger die Robbe nicht lebendig h&auml;uten oder verbluten lassen. Die Jagd wird allerdings nicht ausreichend &uuml;berwacht und so kommt es immer wieder vor, dass Robben verwundet am Eis liegen gelassen oder noch bei Bewusstsein geh&auml;utet werden. Der IFAW (International Fund for Animal Welfare) hat durch seine fortlaufenden Beobachtungen der Robbenjagd bereits hunderte von solchen F&auml;llen dokumentarisch belegen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p class=\"artikel_titel\">Fangquoten:<\/p>\n<p>Jedes Jahr wird von der kanadischen Regierung eine neue Fangquote zugelassen:<\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Jahr<\/strong>&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<strong>Fangquote&nbsp;<\/strong><\/td>\n<td>&nbsp;&nbsp;<strong>registrierte tote Tiere<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&nbsp;2005<\/td>\n<td>&nbsp;319.500<\/td>\n<td>&nbsp;&nbsp;329.829<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&nbsp;2006<\/td>\n<td>\n<p>&nbsp;335.000<\/p>\n<\/td>\n<td>&nbsp;354.344<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&nbsp;2007<\/td>\n<td>&nbsp;270.000<\/td>\n<td>&nbsp;216 342<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wie viele Tiere verwundet ins Wasser rutschen und dort langsam ertrinken ist nicht zu eruieren, diese Tiere gelten als &#8220;struck and lost&#8221; (getroffen und verloren) und scheinen in keiner Statistik auf.<\/p>\n<p><span class=\"artikel_titel\">Auch Klimawandel wird Robben zum Verh&auml;ngnis<\/span><\/p>\n<p>Jungrobben k&ouml;nnen noch nicht schwimmen, sie sind auf feste Eisfl&auml;chen angewiesen. <br \/>Durch die globale Erw&auml;rmung sind die Eisdecken jedoch nicht mehr stabil, und deshalb sterben viele Robben schon in den ersten Lebenswochen: sie ertrinken oder werden von Eisschollen zerdr&uuml;ckt.<br \/>Im Jahr 2002 sollen dadurch, noch bevor die Jagdsaison begonnen hat, rund 75 Prozent der Jungtiere am St.-Lorenz-Golf gestorben sein. Wegen der hohen Jungtier-Sterblichkeit wurde von Wissenschaftlern und Tiersch&uuml;tzern eine Senkung der Fangquote auf 260.000 f&uuml;r das Jahr 2006 gefordert. Doch erst im letzten Jahr kam es wegen der schlechten Eissituation zu einer Herabsetzung der Quote auf 270.000.<\/p>\n<p class=\"artikel_titel\">Robben und die Fischerei<\/p>\n<p>Die kandische Regierung macht noch immer die Robben f&uuml;r den drastischen R&uuml;ckgang der Kabeljaubest&auml;nde verantwortlich, obwohl das Nahrungsspektrum der Sattelrobbe nur 3 Prozent Kabeljau beinhaltet. Der Zusammenbruch der Best&auml;nde wurde vielmehr durch die kontinuierliche &Uuml;berfischung verursacht; allein zwischen 1986 und 1992 wurde die erlaubte Kabeljau-Fangquote bis zum 16-fachen &uuml;berschritten.<\/p>\n<p><span class=\"artikel_titel\">Handelsverbote<\/span><\/p>\n<p>Viele L&auml;nder haben bereits ein Handelsverbot f&uuml;r Robbenprodukte erlassen und somit eine eindeutig ablehnende Stellung zur Robbenjagd eingenommen. Auch in &Ouml;sterreich wurde der Antrag f&uuml;r ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten im Parlament einstimmig angenommen.<\/p>\n<p><a href=\"images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/unterschriftenaktion.pdf\" onclick=\"window.open('http:\/\/212.17.110.10\/ibtalex\/images\/stories\/tierschutz\/protest\/robben\/unterschriftenaktion.pdf','','');return false;\">Unterst&uuml;tzen Sie unsere Unterschriftenaktion>><\/a><\/p>\n<p><span class=\"artikel_titel\">Proteste bitte senden an:<\/span> <\/p>\n<p><strong>Kanadische Botschaft, Laurenzerberg 2, A-1010 Wien <br \/>Tel.: +43 (1) 531-38-3000&nbsp; Fax:&nbsp; +43 (1) 531-38-3321<\/strong> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufrufe: 135<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes&nbsp; Jahr versammeln sich hunderttausende von Robben an der kanadischen Ostk&uuml;ste, um dort auf dem Packeis ihre Jungen zu geb&auml;ren. Nach etwa 12 Tagen kehren die Muttertiere in das Wasser zur&uuml;ck und die Robbenbabys bleiben v&ouml;llig hilflos am Eis liegen. Sie &uuml;berleben <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/01\/22\/massaker-an-hilflosen-robben\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[20,15],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/732"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/732\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}