{"id":801,"date":"2009-05-07T10:23:00","date_gmt":"2009-05-07T08:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/05\/07\/preis-fierversuchsfreie-forschung-ergeht-an-pferdeforschung\/"},"modified":"2009-05-07T10:23:00","modified_gmt":"2009-05-07T08:23:00","slug":"preis-fierversuchsfreie-forschung-ergeht-an-pferdeforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2009\/05\/07\/preis-fierversuchsfreie-forschung-ergeht-an-pferdeforschung\/","title":{"rendered":"Preis f\u00fcr tierversuchsfreie Forschung ergeht an Pferdeforschung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierversuche\/Fotos\/preis-patan.jpg\" border=\"1\" alt=\" \" title=\"Preis-Patan\" hspace=\"10\" width=\"300\" height=\"455\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der vom &bdquo;Internationalen Bund der Tierversuchsgegner&ldquo; (IBT) ausgeschriebene Preis f&uuml;r tierversuchsfreie Forschung in der H&ouml;he von Euro 7.000,&#8211; wurde am 25. M&auml;rz 2009 an die Veterin&auml;rin Dr. Bianca Patan (siehe Foto links)&nbsp;f&uuml;r die Entwicklung eines ex-vivo Modells zur Untersuchung der komplexen Pferdekrankheit Hufrehe vergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierversuche\/Fotos\/preis-24.jpg\" border=\"1\" alt=\" \" title=\"preis-24\" hspace=\"10\" width=\"300\" height=\"225\" align=\"left\" \/>&bdquo;Wir haben uns f&uuml;r das Projekt von Frau Dr. Patan entschieden, weil das von ihr entwickelte und evaluierte Modell geeignet ist, in der Hufrehe-Forschung Tierversuche zu ersetzen, erkl&auml;rt Gerda Matias, Pr&auml;sidentin des &bdquo;Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner&ldquo; (siehe Foto links), und hofft, dass bald auch die TierpatientInnen von den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Hufrehe ist eine schwere, im akuten Stadium sehr schmerzhafte Erkrankung des Pferdehufs. 7 % aller Todesf&auml;lle beim Pferd sind durch Hufrehe bedingt. Dennoch wei&szlig; man &uuml;ber die Pathogenese &ndash; den Ablauf, die Entstehung und Entwicklung dieser Entz&uuml;ndungskrankheit &#8211; noch wenig, weshalb auch die therapeutischen Ans&auml;tze unbefriedigend sind.<\/p>\n<p>Die Hufrehe ist somit eine gro&szlig;e Herausforderung an die medizinische Pferdeforschung. Um die Krankheitsprozesse zu erforschen, werden aber an gesunden Pferden Experimente durchgef&uuml;hrt: Bei den Versuchstieren wird die Hufrehe absichtlich &#8211; etwa durch &uuml;berdosierte Gaben von Nussbaumholzextrakten &ndash; ausgel&ouml;st. Diese Versuche sind f&uuml;r die Pferde nicht nur sehr belastend und schmerzhaft, sondern die Tiere werden dabei auch get&ouml;tet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierversuche\/Fotos\/preis-8.jpg\" border=\"1\" alt=\" \" title=\"preis-8\" hspace=\"10\" width=\"300\" height=\"400\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Dr. Bianca Patan, Assistentin an der Klinik f&uuml;r Pferde\/Abteilung f&uuml;r Gro&szlig;tierchirurgie und Orthop&auml;die der Veterin&auml;rmedizinischen Universit&auml;t Wien, hat abseits der g&auml;ngigen Tierversuche ein ex-vivo (au&szlig;erhalb des lebenden K&ouml;rpers) Modell entwickelt, mit welchem sich die physiologischen Vorg&auml;nge im Huf imitieren lassen. Dabei werden isolierte Extremit&auml;ten von Schlachttieren durch Perfusion mit Eigenblut bis zu 10 Stunden am Leben erhalten. Das schon evaluierte Modell eignet sich hervorragend daf&uuml;r, all jene Faktoren und Parameter, von denen angenommen wird, dass sie f&uuml;r die Pathogenese der Hufrehe relevant sind, zu untersuchen, indem vermutlich Hufrehe-ausl&ouml;sende Substanzen beigegeben und ausgewertet werden.<\/p>\n<p>Der Preis f&uuml;r tierversuchsfreie Forschung wurde im Juni 2008 vom IBT anl&auml;sslich seines 40-j&auml;hrigen Bestehens gestiftet. Die eingereichten Arbeiten wurden von einem wissenschaftlichen Gremium beurteilt. Mit der Vergabe dieses Preises m&ouml;chte der IBT jene ForscherInnen unterst&uuml;tzen und auch &ouml;ffentlich bekannter machen, die bestrebt sind, wissenschaftliche Forschung mit modernen zukunftsorientierten Methoden und Verfahren zu betreiben, die ohne Tierleid auskommen.<\/p>\n<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner wurde im Jahr 1968 als gemeinn&uuml;tziger Verein gegr&uuml;ndet und setzt sich aus ethischen, wissenschaftlichen, medizinischen sowie konsumentenpolitischen Gr&uuml;nden f&uuml;r die endg&uuml;ltige Abschaffung aller Tierversuche ein. Die Arbeit wird ohne jegliche &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung ausschlie&szlig;lich aus privaten Spenden finanziert.<\/p>\n<p><strong>R&uuml;ckfragehinweis:<br \/><\/strong>Mag. Romana Rathmanner<br \/>Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)<br \/>Tel.: +43\/1\/713 08 23-11, Fax: +43\/1\/713 08 23-10<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:tierversuchsgegner@chello.at\">tierversuchsgegner@chello.at<\/a><\/p>\n<p>Dr. med.vet. Bianca Patan<br \/>Klinik f&uuml;r Pferde\/Abteilung f&uuml;r Gro&szlig;tierchirurgie und Orthop&auml;die der VUW <br \/>Tel.: +43\/1\/250 77-5520, Fax: +43\/1\/250 77-5590<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:bianca.patan@vu-wien.ac.at\">bianca.patan@vu-wien.ac.at<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 60<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Der vom &bdquo;Internationalen Bund der Tierversuchsgegner&ldquo; (IBT) ausgeschriebene Preis f&uuml;r tierversuchsfreie Forschung in der H&ouml;he von Euro 7.000,&#8211; wurde am 25. 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