{"id":816,"date":"2008-06-30T12:37:00","date_gmt":"2008-06-30T10:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/06\/30\/24-april-internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche-2008\/"},"modified":"2008-06-30T12:37:00","modified_gmt":"2008-06-30T10:37:00","slug":"24-april-internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/06\/30\/24-april-internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche-2008\/","title":{"rendered":"24. April &#8211; Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche 2008"},"content":{"rendered":"<p>Am 24. April ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Damit wird weltweit auf jene Tiere aufmerksam gemacht, die bis zu ihrem meist qualvollen, k&uuml;nstlich herbeigef&uuml;hrten Tod hinter verschlossenen Labort&uuml;ren ein Leben voller Angst, Einsamkeit, Schmerzen und Leiden fristen. Tendenz: steigend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/stories\/tierversuche\/Fotos\/plakat.jpg\" alt=\" \" hspace=\"10\" width=\"250\" height=\"354\" align=\"left\" \/>Denn die Anzahl der Tierversuche nimmt nachweislich zu, obwohl die zust&auml;ndigen PolitikerInnen gerne beteuern, dass sie die v&ouml;llig veraltete, grausame Methode des Tierversuches, bei der Tiere systematisch einem qualvollen Tod ausgeliefert werden, ablehnen und daher vermehrt Ersatzmethoden f&ouml;rdern und einzusetzen wollen.<\/p>\n<p>In &Ouml;sterreich wurden laut der j&uuml;ngsten amtlichen Tierversuchsstatistik an 190.121 lebenden Wirbeltieren belastende Experimente und Tests durchgef&uuml;hrt: das sind um 13,6 % mehr als im Jahr davor. Gem&auml;&szlig; der j&uuml;ngsten EU-Statistik wurden 12.117.583 Tiere in den damals 25 EU-Mitgliedsl&auml;ndern zu Versuchen herangezogen, was einen Anstieg von 3,2 % ausmacht, wenn man die entsprechenden Daten der &#8220;alten&#8221; 15 EU-Mitgliedstaaten miteinander vergleicht.<\/p>\n<p>Gerda Matias, die Pr&auml;sidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner&#8221; (IBT), zeigt sich &uuml;ber diesen unerfreulichen Trend zwar besorgt, ist aber nicht &uuml;berrascht. Sie macht vor allem die janusk&ouml;pfige Forschungsf&ouml;rderungspolitik der EU und der einzelnen Mitgliedstaaten f&uuml;r den stetigen Anstieg verantwortlich. Sie kritisiert, dass Tierversuchsprojekte mit &ouml;ffentlichen Mitteln gef&ouml;rdert werden, die ein Vielfaches von dem ausmachen, mit dem die Forschung nach Ersatzmethoden auszukommen hat.<\/p>\n<p>&#8220;So lange Tierversuchsprojekte, Tierversuchseinrichtungen und Unternehmen, die haupts&auml;chlich Grundlagenforschung mit Tieren betreiben, wie das bei Biotech-Firmen &uuml;blich ist, gro&szlig;z&uuml;gig mit &ouml;ffentlichen Mitteln gef&ouml;rdert werden, die ein Vielfaches von dem betragen, was f&uuml;r die Entwicklung von Ersatzmethoden zur Verf&uuml;gung gestellt wird, kann der Methodenwettbewerb &ndash; Tierversuch versus Ersatzmethode &ndash; nie zugunsten der Abermillionen Versuchstiere beeinflusst werden. Im Gegenteil: Die amtlichen Tierversuchsstatistiken belegen zweifelsfrei, dass die Anzahl der Tierversuche st&auml;ndig zunimmt. &Uuml;ber diese unerfreulichen Fakten k&ouml;nnen die Sonntagsreden der PolitikerInnen nicht hinwegt&auml;uschen. Es ist unertr&auml;glich, dass Tierleid, das durch die Eingriffe bei den Tests und Experimenten unweigerlich verursacht wird, mit unser aller Steuergeldern finanziert wird&#8221;, so Gerda Matias.<\/p>\n<p>Um endlich einen R&uuml;ckgang von Versuchstieren zu erwirken, fordert der IBT als erste Ma&szlig;nahme, dass sowohl Tierversuchsprojekte und Tierversuchseinrichtungen als auch Firmen, die Tierversuche durchf&uuml;hren, nicht l&auml;nger mit &ouml;ffentlichen Mitteln unterst&uuml;tzt und gef&ouml;rdert werden. Die Gelder sollen k&uuml;nftig ausschlie&szlig;lich der Forschung und Entwicklung von Ersatzmethoden zu Tierversuchen und Institutionen und Firmen, die sich diesem Ziel widmen, zugeteilt werden. <\/p>\n<p>Der Gedenktag f&uuml;r die Versuchstiere wird seit 1962 begangen. Er geht auf den Geburtstag von Lord Dowding, einem Mitglied des britischen Oberhauses zur&uuml;ck, der sich besonders f&uuml;r Tierschutz engagiert hat.<\/p>\n<p>2007 ist die Unbenennung dieses Gedenktages von &#8220;Internationaler Tag des Versuchstieres&#8221; zu &#8220;Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche&#8221; erfolgt. Mit diesem Namenswechsel soll die aktive, zielorientierte Haltung gegen&uuml;ber dem lediglich passiven Erinnern betont werden.<\/p>\n<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) ist ein seit 1968 bestehender gemeinn&uuml;tziger unabh&auml;ngiger Verein. Er setzt sich f&uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche ein und lehnt Tierversuche aus ethischen, wissenschaftlichen, medizinkritischen und verbraucherpolitischen Gr&uuml;nden ab.<\/p>\n<p><strong>R&uuml;ckfragehinweis:<\/strong><br \/>Mag. Romana Rathmanner<br \/>Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)<br \/>Tel.: +43\/1\/713 08 23-10, Fax: +43\/1\/713 08 24<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:tierversuchsgegner@chello.at\">tierversuchsgegner@chello.at<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 49<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. April ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Damit wird weltweit auf jene Tiere aufmerksam gemacht, die bis zu ihrem meist qualvollen, k&uuml;nstlich herbeigef&uuml;hrten Tod hinter verschlossenen Labort&uuml;ren ein Leben voller Angst, Einsamkeit, Schmerzen und Leiden fristen. Tendenz: steigend. <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2008\/06\/30\/24-april-internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche-2008\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[38,39],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=816"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}