{"id":833,"date":"2007-03-29T10:32:00","date_gmt":"2007-03-29T08:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/29\/24-april-welttag-des-versuchstieres-2001\/"},"modified":"2007-03-29T10:32:00","modified_gmt":"2007-03-29T08:32:00","slug":"24-april-welttag-des-versuchstieres-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/29\/24-april-welttag-des-versuchstieres-2001\/","title":{"rendered":"24. April &#8211; Welttag des Versuchstieres 2001"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der &#8220;Internationale Bund der Tierversuchsgegner. Ein Recht f&uuml;r Tiere&#8221; zieht Bilanz.<\/strong><\/p>\n<p>In &Ouml;sterreich hat sich die Situation der Versuchstiere trotz der gesetzlichen Zielsetzung &ndash; &#8220;die Zahl der Tierversuche zu reduzieren und Ersatzmethoden zu f&ouml;rdern&#8221; (&sect; 1 TVG 88) &ndash; kaum verbessert, wenn nicht sogar verschlechtert.<br \/>Stehen auf der einen Seite Bem&uuml;hungen, auch seitens der Industrie, Tierversuche zu reduzieren, boomen diese auf der anderen Seite, n&auml;mlich innerhalb moderner Technologien geradezu gnadenlos.<br \/>Die Herstellung transgener Tiere wird sogar als &#8220;Alternative zum Tierversuch&#8221; vermarktet. Ein transgenes Tier gilt offenbar gar nicht mehr als Lebewesen.<br \/>Das Klonen von Tieren ist f&uuml;r den &ouml;sterreichischen Gesetzgeber kein Tierversuch und findet somit auch keinen Eingang in die Tierversuchsstatistik.<br \/>Und wenn ein Vivisektor meint, dass seine Versuche nicht mit Leiden und Schmerzen f&uuml;r die Tiere verbunden sind, muss er diese Experimente erst gar nicht als Tierversuche melden oder genehmigen lassen &ndash; er kann mit den Tieren mehr oder minder machen was er will.<br \/>Eingriffe an wirbellose Tiere, auch wenn sie schmerzhaft und qualvoll sind, und das T&ouml;ten von Tieren f&uuml;r Lehrzwecke gelten prinzipiell nicht als Tierversuche und fallen somit auch aus der Statistik heraus.<\/p>\n<p>Gerda Matias, Pr&auml;sidentin des &#8220;Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner&#8221; (IBT), betrachtet j&auml;hrlich die offizielle Tierversuchsstatistik mit &auml;u&szlig;erster Skepsis und berechtigter Besorgnis. &#8220;Ich bef&uuml;rchte, dass die j&auml;hrliche Anzahl der tats&auml;chlich verbrauchten Tiere f&uuml;r Versuche drei- bis viermal so hoch als die offizielle Statistik ist.&#8221;<\/p>\n<p>Auch im Rahmen der EU sieht die Bilanz anl&auml;sslich des Welttages des Versuchstieres nicht rosig aus: Die EU-Kommission hat das Inkrafttreten des Verbotes von Tierversuchen f&uuml;r Kosmetika zum dritten Mal (!) verschoben.<br \/>Des weiteren plant sie, tausende Chemikalien, die schon seit 20 Jahren in Verwendung sind, zu registrieren und auf ihre Gef&auml;hrlichkeit f&uuml;r Mensch und Umwelt zu testen. Das bedeutet f&uuml;r abertausend Tiere wie M&auml;use, Ratten, Kaninchen, Meerschweinchen, Fische, Hunde und Affen, unvorstellbares Leid und den sicheren qualvollen Vergiftungstod.<br \/>Als einziges konkretes positives Ergebnis ist die Anerkennung von drei Ersatzmethoden zum Tierversuch zu verzeichnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R&uuml;ckfragehinweis:<br \/><\/strong>Mag. Romana Rathmanner<br \/>Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)<br \/>Tel.: +43\/1\/713 08 23-10, Fax: +43\/1\/713 08 24,<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:tierversuchsgegner@chello.at\">tierversuchsgegner@chello.at<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 58<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8220;Internationale Bund der Tierversuchsgegner. Ein Recht f&uuml;r Tiere&#8221; zieht Bilanz. 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