{"id":838,"date":"2007-03-29T10:04:00","date_gmt":"2007-03-29T08:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/29\/glaswe-als-todesfallen-fie-v\/"},"modified":"2007-03-29T10:04:00","modified_gmt":"2007-03-29T08:04:00","slug":"glaswe-als-todesfallen-fie-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2007\/03\/29\/glaswe-als-todesfallen-fie-v\/","title":{"rendered":"Glasw\u00e4nde als Todesfallen f\u00fcr die V\u00f6gel"},"content":{"rendered":"<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) macht &ouml;sterreichische Bautr&auml;ger auf die t&ouml;dliche Gefahr aufmerksam, die transparente W&auml;nde f&uuml;r unsere heimischen V&ouml;gel darstellen. Diese j&uuml;ngste Initiative zeigt, dass sich der IBT nicht nur f&uuml;r die Abschaffung der Tierversuche einsetzt, sondern sich auch in anderen Tierschutzbelangen engagiert, weil der Schutz der Tierwelt ein umfassendes Anliegen ist.<\/p>\n<p>Transparente W&auml;nde &#8211; z.B. als Glasfronten von Geb&auml;uden oder als L&auml;rm- und Sichtschutzw&auml;nde &#8211; stellen f&uuml;r viele unserer heimischen V&ouml;gel wie Spechte, Meisen, Spatzen etc. eine t&ouml;dliche Falle dar. Laut einer Studie der Wiener Umweltanwaltschaft sind Glasscheiben &#8211; nach der Lebensraumzerst&ouml;rung &#8211; der zweith&auml;ufigste vom Menschen verursachte Todesgrund bei V&ouml;geln.<\/p>\n<p>&#8220;Diese alarmierenden Zahlen haben uns veranlasst, eine Informationskampagne zu starten, die sich zun&auml;chst an die Bautr&auml;ger (private, gemeinn&uuml;tzige, Genossenschaften) wendet und auf diese f&uuml;r die Vogelwelt verheerende Situation hinweist&#8221;, so Gerda Matias, Pr&auml;sidentin des IBT und Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens. &#8220;Wir appellieren an die Bautr&auml;ger, den stillen Tod an der Glasscheibe nicht l&auml;nger zu dulden bzw. gar zu f&ouml;rdern, und dass sie schon bei der Planung ihrer Bauten auch auf die Vogelwelt R&uuml;cksicht nehmen und auf keinem Fall solche W&auml;nde, die den sicheren Tod f&uuml;r zahlreiche V&ouml;gel bedeuten, aufstellen&#8221;, erl&auml;utert Gerda Matias die Aktion.<\/p>\n<p>Dass dies nicht unbedingt auf Kosten der architektonischen Gestaltungsfreiheit erfolgen muss, zeigt das neu errichtete und bald in Betrieb gehende Lentos Museum in Linz. Hier ist es vorbildlich gegl&uuml;ckt, moderne Architektur und die Erfordernisse eines Museums nach Helligkeit und Transparenz im Einklang mit dem Tierschutz zu verwirklichen. Wissend, dass Glasw&auml;nde eine permanente Todesfalle f&uuml;r die V&ouml;gel darstellen, wurde eigens ein besonderes Glas mit einem speziellen Effekt entwickelt, das den Vogelaufprall verhindert.<\/p>\n<p>Gerda Matias hofft, dass &#8220;wir f&uuml;rs erste die Verantwortlichen (Bautr&auml;ger, und in der Folge auch die Architekten, Stadtplaner und Genehmigungsbeh&ouml;rden) f&uuml;r dieses Thema sensibilisieren k&ouml;nnen, damit diese k&uuml;nftig die Herausforderung annehmen und bei ihren Bauvorhaben auch den Schutz der heimischen Tierwelt ber&uuml;cksichtigen.&#8221;<br \/>Selbst vorhandene transparente W&auml;nde kann man nachtr&auml;glich &#8211; mit gewissen Mustern, etwa Streifen &#8211; bekleben. Sie k&ouml;nnen aber auch als Werbefl&auml;che gen&uuml;tzt werden. Wichtig ist allein, dass die W&auml;nde so blickdicht gemacht werden, dass sie von den V&ouml;geln als Hindernisse erkannt werden.<\/p>\n<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) ist ein seit 1968 bestehender gemeinn&uuml;tziger unabh&auml;ngiger Verein. Er setzt sich f&uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche ein und lehnt Tierversuche aus ethischen, wissenschaftskritischen und verbraucherpolitischen Gr&uuml;nden ab.<\/p>\n<p>Ein zentrale Forderung des IBT ist, die Vergabe von &ouml;ffentlichen Mittel an Auflagen zu binden, die auch ethische Kriterien erf&uuml;llen. So sollen nur Projekte ohne Tierversuche gef&ouml;rdert werden. &#8220;Denn nur auf diese Weise wird ein sp&uuml;rbarer Fortschritt bei der Etablierung von tierversuchsfreien Methoden erreichbar sein&#8221;, ist Gerda Matias &uuml;berzeugt.<\/p>\n<p>Gerda Matias, Vorsitzende des IBT und Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens, vertritt in der Funktion als Pr&auml;sidentin auch die Anliegen der Bundeszentrale der Tierversuchsgegner (Dachverband der Tierversuchsgegnergruppen in &Ouml;sterreich) und j&uuml;ngst auch die des Zentralverbandes der Tierschutzvereine &Ouml;sterreichs (Dachverband der &ouml;sterreichischen Tierschutzvereine).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R&uuml;ckfragehinweis:<br \/><\/strong>Mag. Romana Rathmanner<br \/>Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)<br \/>Tel.: +43\/1\/713 08 23-10, Fax: +43\/1\/713 08 24,<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:tierversuchsgegner@chello.at\">tierversuchsgegner@chello.at<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 97<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) macht &ouml;sterreichische Bautr&auml;ger auf die t&ouml;dliche Gefahr aufmerksam, die transparente W&auml;nde f&uuml;r unsere heimischen V&ouml;gel darstellen. 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