{"id":853,"date":"2015-08-05T14:26:00","date_gmt":"2015-08-05T12:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/05\/tierversuchsstatistik-2013\/"},"modified":"2015-08-05T14:26:00","modified_gmt":"2015-08-05T12:26:00","slug":"tierversuchsstatistik-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/05\/tierversuchsstatistik-2013\/","title":{"rendered":"Tierversuchsstatistik f\u00fcr das Jahr 2013 &#8211; eine Analyse"},"content":{"rendered":"<p>Die statistische Erfassung von Tierversuchen musste aufgrund der Umsetzung der Tierversuchsrichtlinie 2010\/63\/EU auch in \u00d6sterreich neu geregelt werden.<br \/>Mit 1. J\u00e4nner 2014 ist die neue Tierversuchsstatistik-Verordnung 2013 (<a href=\"images\/stories\/tierversuche\/tv_pdfs\/tvsv2013.pdf\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">TVSV 2013<\/a>) in Kraft getreten. Demgem\u00e4\u00df hat die Bundesministerin bzw. der Bundesminister f\u00fcr Wissenschaft und Forschung bis zum 30. Juni die \u00fcbermittelten Tierversuchsdaten zusammenzufassen und auf der Website des Ministeriums zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ende Juni 2014 wurde die Tierversuchsstatistik 2013 nach den neuen Bestimmungen auf der Website des Wissenschaftsministeriums als pdf-Datei ver\u00f6ffentlicht (<a href=\"images\/stories\/tierversuche\/tv_pdfs\/stat_2013_min.pdf\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">und ist hier abrufbar<\/a>).<br \/>Diese besteht aus (nicht durchnummerierten) 12 Seiten und entspricht keinesfalls den in der Anlage der TVSV 2013 angef\u00fchrten Tabellen 1 bis 8 mit den entsprechenden Zusammenfassungen und Datenkategorien als da genau definiert sind: \u201eTierart\u201c (Tabelle 2), \u201eErneute Verwendung\u201c (Tabelle 3), \u201eGeburtsort\u201c (Tabelle 4), \u201eGenetischer Status\u201c (Tabelle 5), \u201eSchaffung einer neuen genetisch ver\u00e4nderten Linie\u201c (Tabelle 6), \u201eSchweregrad\u201c (Tabelle 7), \u201eVerwendungszwecke\u201c (Tabelle 8), \u201ePr\u00fcfungen aufgrund von Rechtsvorschriften\u201c (Tabelle 8.3a) und \u201eAnforderungen aufgrund von Rechtsvorschriften\u201c (Tabelle 8.3b).<\/p>\n<p>Die ver\u00f6ffentlichte Tierversuchsstatistik 2013 beinhaltet lediglich eine tabellarische Zusammenfassung der \u201eTiere nach Schweregraden\u201c (aus der sich auch die insgesamt verwendeten Tiere\/Tierarten ergeben), der \u201eTiere nach genetischem Status\u201c und der \u201eTiere nach Versuchszweck\u201c.<br \/>Eine Zusammenfassung der Versuchstierdaten nach \u201eErneute Verwendung\u201c, \u201eGeburtsort\u201c (nach vier Herkunftsarten aufgeschl\u00fcsselt), \u201eSchaffung einer neuen genetisch ver\u00e4nderten Linie\u201c, \u201ePr\u00fcfungen aufgrund von Rechtsvorschriften\u201c (nach den zehn angef\u00fchrten M\u00f6glichkeiten aufgeschl\u00fcsselt) und \u201eAnforderungen aufgrund von Rechtsvorschriften\u201c (nach den drei angef\u00fchrten M\u00f6glichkeiten aufgeschl\u00fcsselt) fehlen g\u00e4nzlich.<\/p>\n<p>Bei den Seiten 5 &#8211; 10 der ver\u00f6ffentlichten Tierversuchsstatistik 2013 handelt es sich offensichtlich um die Ablichtung einer Excel-Datei, auf die nicht f\u00fcr etwaige Abfragen zugegriffen werden kann. Die Datens\u00e4tze sind &#8211; lediglich geordnet nach den Tierarten &#8211; blo\u00df aneinandergereiht. Teilweise \u00fcberlappen sich die Spaltenangaben, so dass der Inhalt nicht vollst\u00e4ndig wahrnehmbar ist. Dar\u00fcber hinaus ist die Schrift so klein gehalten, dass sie nahezu unlesbar ist.<br \/>Es ist zwar m\u00f6glich (auch unter Zuhilfenahme der auf Seite 11 &#8211; 12 angef\u00fchrten Kennziffern), aber eine reine Zumutung aus dieser Auflistung Daten herauszufiltern, wie etwa die Anzahl und Art der erneut verwendeten Tiere. <br \/>Wegen dieser eklatanten M\u00e4ngel haben wir diesbez\u00fcgliche Anfragen an das Wissenschaftsministerium formuliert.<\/p>\n<p>Ein Vergleich mit den Daten der Vorjahre ist aufgrund neuer Bestimmungen (z.B. gelten nun auch Eingriffe an Kopff\u00fc\u00dfern als Tierversuche und m\u00fcssen dementsprechend auch statisch erfasst werden) und abgewandelter und g\u00e4nzlich neuer Datenkategorien (z.B. bei der Datenkategorie \u201eVerwendungszwecke\u201c mit ihren Unterkategorien) wenig sinnvoll.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Erst wenn der Versuch endet, wird das Versuchstier statistisch erfasst<\/strong><\/p>\n<p>Weiters ist zu beachten, dass nun nicht alle Versuchstiere, die im betreffenden Kalenderjahr Experimenten unterzogen werden, in die Statistik Eingang finden. Es werden gem\u00e4\u00df \u00a7 3 (1) der TVSV 2013 nur jene Versuchstiere erfasst, f\u00fcr die der Versuch in dem betreffenden Kalenderjahr (meist t\u00f6dlich) auch endet. Somit ist diese Bestimmung f\u00fcr Tierversuchsstudien wirksam, die sich \u00fcber ein oder mehrere Kalenderjahre erstrecken.<\/p>\n<p><strong>Viele Gruppen von Versuchstiere werden statistisch gar nicht erfasst<\/strong><\/p>\n<p>Nach wie vor gilt die <strong>T\u00f6tung von Versuchstieren zur Entnahme von Organen und Gewebe<\/strong> nicht als Tierversuch und wird somit auch nicht statistisch ber\u00fccksichtigt. Obwohl Eingriffe an \u201eF\u00f6ten von S\u00e4ugetieren ab dem letzten Drittel ihrer normalen Entwicklung\u201c nun auch als Tierversuche bewertet werden, m\u00fcssen <strong>F\u00f6ten und Embryonen von S\u00e4ugetieren<\/strong> (also noch nicht geborene Tiere) nicht in die Statistik aufgenommen werden. Auch die <strong>T\u00f6tung \u00fcberz\u00e4hliger Versuchstiere<\/strong> und <strong>genetisch nicht ver\u00e4nderter Nachkommen<\/strong> werden statistisch nicht erfasst. Ebenso wenig finden sogenannte <strong>Sentinel-Tiere<\/strong> (das sind sog. Anzeigertiere, die in Best\u00e4nde eingesetzt werden, um festzustellen, ob darin Infektionserreger vorhanden sind) Eingang in die Versuchsstatistik.<br \/>Bei Eingriffen an Labortieren, bei denen der Experimentator erwartet, dass diese <strong>keine Schmerzen, Leiden, \u00c4ngste oder dauerhafte Sch\u00e4den<\/strong> verursachen, handelt es sich laut gesetzlicher Definition um keine Tierversuche, die somit weder genehmigt noch statistisch ausgewiesen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dem Wissenschaftsministerium wurde f\u00fcr das Jahr 2013 die Verwendung von insgesamt 208.559 Versuchstieren gemeldet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>TIERART<\/strong> (Tabelle 2 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Von den in der Datenkategorie \u201eTierart\u201c angef\u00fchrten insgesamt 36 Tierarten wurden in \u00d6sterreich 18 Tierarten verwendet, n\u00e4mlich:<br \/>M\u00e4use (176.124), Ratten (6.074), Meerschweinchen (2.204), Kaninchen (18.406), Katzen (39), Hunde (131), Pferde, Esel und Kreuzungen (88), Schweine (1.100), Ziegen (14), Schafe (134), Rinder (439), Andere S\u00e4ugetiere (24), Haush\u00fchner (609), Andere V\u00f6gel (401), Fr\u00f6sche (166), Krallenfr\u00f6sche (143), Zebrafische (1.478) und Andere Fische (985).<\/p>\n<p>Die M\u00e4use stellen mit 84,4 % die am h\u00e4ufigsten verwendete Tierart dar. An zweiter Stelle rangieren die Kaninchen mit 8,8 % und an dritter Stelle die Ratten mit 2,9 %.<br \/>Keine Eingriffe wurden etwa an Affen oder an Kopff\u00fc\u00dfern (die als Tierart neu hinzugekommen sind) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>ERNEUTE VERWENDUNG<\/strong> (Tabelle 3 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Tiere, die schon f\u00fcr Versuche verwendet worden sind, k\u00f6nnen unter bestimmten Voraussetzungen (die in \u00a7 9 TVG 2012 genauer definiert sind), erneut verwendet werden.<\/p>\n<p>Das Ministerium hat die Daten der erneut verwendeten Tiere nicht \u2013 wie gesetzlich vorgeschrieben &#8211; zusammengefasst, so dass die Erf\u00fcllung dieser Vorgabe noch ausst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>GEBURTSORT<\/strong> (Tabelle 4 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Auch die Daten zur Herkunft der Tiere, aufgeschl\u00fcsselt nach vier Herkunftsarten*, wurden nicht zusammengefasst, so dass die Erf\u00fcllung dieser Vorgabe noch ausst\u00e4ndig ist.<br \/>*Aufschl\u00fcsselung nach:<br \/>In der EU, in einem registrierten Zuchtbetrieb geborene Tiere,<br \/>in der EU, jedoch nicht in einem registrierten Zuchtbetrieb geborene Tiere,<br \/>im restlichen Europa geborene Tiere,<br \/>in der restlichen Welt geborene Tiere.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Falls nichtmenschliche Primaten verwendet werden (was laut Tierversuchsstatistik 2013 in \u00d6sterreich nicht der Fall war) sind folgende zwei Aufschl\u00fcsselungen erforderlich:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>NICHTMENSCHLICHE PRIMATEN \u2013 BEZUGSQUELLE<\/strong> (Tabelle 4a laut Anlage der TVSV 2013, wobei sechs Auswahlfelder zur Verf\u00fcgung stehen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>NICHTMENSCHLICHE PRIMATEN \u2013 GEN<\/strong>ERATION (Tabelle 4b laut Anlage der TVSV 2013, wobei vier Auswahlfelder zur Verf\u00fcgung stehen)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>GENETISCHER STATUS<\/strong> (Tabelle 5 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>\u00dcber ein Viertel der Versuchstiere, n\u00e4mlich 59.243, das sind 28,4 %, wurden <strong>genetisch ver\u00e4ndert<\/strong> &#8211; davon 51.054, das sind\u00a086,2 %, <strong>ohne pathologischen Ph\u00e4notyp<\/strong> und 8.189, das sind 13,8 %, <strong>mit pathologischem Ph\u00e4notyp<\/strong>. Bei den genetisch ver\u00e4nderten Tieren handelt es sich ausschlie\u00dflich um M\u00e4use, Ratten und Zebrafische.<br \/>149.316 Tiere, das sind 71,6 %, wurden <strong>genetisch nicht ver\u00e4ndert<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>SCHAFFUNG EINER NEUEN GENETISCH VER\u00c4NDERTEN LI<\/strong>NIE (Tabelle 6 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Auch diese Daten wurden nicht zusammengefasst, so dass die Erf\u00fcllung dieser Vorgabe noch ausst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>SCHWEREGRAD<\/strong> (Tabelle 7 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Bei dieser Einteilung wird das Leiden der Versuchstiere am Ende des Versuches beurteilt und einer der vier m\u00f6glichen Schweregrade-Kategorien zugeordnet.<\/p>\n<p>Demnach wurden die meisten Versuchstiere, n\u00e4mlich 122.265 Tiere, das sind 58,6 %, dem <strong>Schweregrad \u201egering\u201c<\/strong> zugeordnet. (Das sind Eingriffe, die laut gesetzlicher Definition bei den Tieren kurzzeitig geringe Schmerzen, Leiden oder \u00c4ngste verursacht haben.)<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>62.905, das sind 30,2 %, waren dem <strong>Schweregrad \u201emittel\u201c<\/strong> ausgesetzt. (Das sind Eingriffe, die laut gesetzlicher Definition bei den Tieren kurzzeitig mittelstarke Schmerzen, mittelschwere Leiden oder \u00c4ngste oder lang anhaltende geringe Schmerzen verursachen.)<\/p>\n<p>Der <strong>Kategorie \u201eKeine Wiederherstellung der Lebensfunktion\u201c<\/strong> (das sind Tierversuche, die g\u00e4nzlich unter Vollnarkose durchgef\u00fchrt werden und aus der das Tier nicht mehr erwacht) wurden 17.378 Tiere, das sind 8,3 %, zugeordnet.<\/p>\n<p>6.011 Tiere, das sind 2,9 %, wurden dem <strong>Schweregrad \u201eschwer\u201c<\/strong> zugeordnet. Betroffen davon waren M\u00e4use, Ratten und Andere V\u00f6gel. (Das sind Eingriffe, die laut gesetzlicher Definition bei den Tieren starke Schmerzen, schwere Leiden oder \u00c4ngste oder lang anhaltende mittelstarke Schmerzen, mittelschwere Leiden oder \u00c4ngste verursachen.)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>VERWENDUNGSZWECKE<\/strong> (Tabelle 8 laut Anlage der TVSV 2013)<\/p>\n<p>Bei der Angabe des Verwendungszwecks stehen acht M\u00f6glichkeiten zur Auswahl:<\/p>\n<p><strong>a) Grundlagenforschung<\/strong> (= Tab 8.1 &#8211; wobei diese wiederum in dreizehn Auswahlfelder unterteilt ist, z.B. Onkologie, Nervensystem, Atmungssystem etc.)<\/p>\n<p><strong>b) Translationale und angewandte Forschung<\/strong> (= Tab 8.2 &#8211; wobei diese siebzehn Auswahlfelder vorgibt, z.B. Krankheitsdiagnose, Pflanzenkrankheiten etc.)<\/p>\n<p><strong>c) Verwendung zu regulatorischen Zwecken und Routineproduktion, nach Typen<\/strong> (= Tab 8.3 &#8211; mit weiteren vier Unterteilungen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u2022<strong> Qualit\u00e4tskontrolle<\/strong> (einschlie\u00dflich Chargenunbedenklichkeits- und \u2013potenzpr\u00fcfungen); = Tab 8.3.1 \u2013 mit weiteren vier Unterkategorien<br \/>\u2022<strong> Andere Wirksamkeits- und Toleranzpr\u00fcfungen<\/strong> (hierf\u00fcr ist keine Tabelle vorgesehen)<br \/>\u2022<strong> Routineproduktion, nach Produkttypen<\/strong> (EU: \u201eVerwendung von Tieren zur regulierten Produktion, nach Produkttypen\u201c); = Tab 8.3.2 \u2013 mit weiteren drei Unterkategorien.<br \/>\u2022<strong> Toxizit\u00e4ts- und andere Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen<\/strong> (EU:\u201c einschlie\u00dflich pharmakologischer Tests\u201c), <strong>nach Pr\u00fcfungstypen<\/strong>; = Tab 8.3.3 \u2013 mit weiteren siebzehn Unterkategorien. Davon weist die<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">o Kategorie <strong>\u201eAkute und subakute Toxizit\u00e4t &#8211; Testmethoden\u201c<\/strong> (EU: \u201eTestmethoden zur Pr\u00fcfung auf akute Toxizit\u00e4t (bei einmaliger Verabreichung) (einschlie\u00dflich Limit-Test)\u201c); (= Tab 8.3.3.1) drei weitere Unterkategorien auf.<br \/>o Die Kategorie<strong> \u201eToxizit\u00e4t bei wiederholter Verabreichung\/Applikation\u201c<\/strong> (= Tab 8.3.3.2) weist drei weitere Unterkategorien auf.<br \/>o Die Kategorie <strong>\u201e\u00d6kotoxizit\u00e4t\u201c<\/strong> (= Tab 8.3.3.3) weist sechs weitere Unterkategorien auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>PR\u00dcFUNGEN AUFGRUND VON RECHTSVORSCHRIFTEN<\/strong> (Tabelle 8.3a laut Anlage der TVSV 2013) mit 10 Auswahlm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auch diese Daten wurden nicht zusammengefasst, so dass die Erf\u00fcllung dieser Vorgabe noch ausst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>ANFORDERUNGEN AUFGRUND VON RECHTSVORSCHRIFTEN<\/strong> (Tabelle 8.3b laut Anlage der TVSV 2013) mit 3 Auswahlm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auch diese Daten wurden nicht zusammengefasst, so dass die Erf\u00fcllung dieser Vorgabe noch ausst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p><strong>d) Schutz der nat\u00fcrlichen Umwelt im Interesse der Gesundheit oder des Wohlbefindens von Menschen und Tieren<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>e) Erhaltung der Art<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>f) Hochschulausbildung bzw. Schulung zum Erwerb, zur Erhaltung oder zur Verbesserung beruflicher F\u00e4higkeiten<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>g) Forensische Untersuchungen<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>h) Erhaltung von Kolonien etablierter genetisch ver\u00e4nderter Tiere, die nicht in weiteren Verfahren verwendet werden.<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2013 wurden die meisten Versuchstiere <strong>zu regulatorischen Zwecken und Routineproduktion<\/strong> (= c) verwendet, n\u00e4mlich 63.918, das sind 30,6 %.<\/p>\n<p>61.170 Tiere, das sind 29,3 %, wurden f\u00fcr die <strong>translationale und angewandte Forschung<\/strong> (= b) verwendet.<br \/>(Bei der translationalen Forschung handelt es sich um weiterf\u00fchrende, gezielte Grundlagenforschung an der Schnittstelle zur angewandten Forschung. Die angewandte Forschung ist auf praxisrelevante, n\u00fctzliche Ergebnisse ausgerichtet. Die Grundlagenforschung ist vom reinen Erkenntnisinteresse geleitet.)<\/p>\n<p>F\u00fcr die <strong>Grundlagenforschung<\/strong> (= a) wurden 59.951 Tiere, das sind 28,7%, verbraucht.<\/p>\n<p>Der Kategorie<strong> \u201eErhaltung von Kolonien etablierter genetisch ver\u00e4nderter Tiere, die nicht in weiteren Verfahren verwendet werden\u201c<\/strong> (= h) wurden 19.725 Tiere, das sind 9,5 % zugeordnet.<\/p>\n<p>Tierversuche im Rahmen der <strong>Hochschulausbildung bzw. Schulung zum Erwerb, zur Erhaltung oder zur Verbesserung beruflicher F\u00e4higkeiten<\/strong> (= f) wurden an 3.795 Tieren, das sind 1,8 %, durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Keine Tierversuche wurden <strong>zum Schutz der nat\u00fcrlichen Umwelt im Interesse der Gesundheit oder des Wohlbefindens von Menschen und Tieren <\/strong>(= d), zur<strong> Erhaltung der Art<\/strong> (= e) und f\u00fcr <strong>forensische Untersuchungen<\/strong> (=g) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Aufrufe: 172<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die statistische Erfassung von Tierversuchen musste aufgrund der Umsetzung der Tierversuchsrichtlinie 2010\/63\/EU auch in \u00d6sterreich neu geregelt werden.Mit 1. J\u00e4nner 2014 ist die neue Tierversuchsstatistik-Verordnung 2013 (TVSV 2013) in Kraft getreten. Demgem\u00e4\u00df hat die Bundesministerin bzw. der Bundesminister f\u00fcr Wissenschaft und Forschung <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/05\/tierversuchsstatistik-2013\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[13,9,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/853"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=853"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/853\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=853"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=853"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=853"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}