{"id":861,"date":"2010-06-29T13:17:00","date_gmt":"2010-06-29T11:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/06\/29\/tierversuchsstatistik-fas-jahr-2008-eine-analyse\/"},"modified":"2010-06-29T13:17:00","modified_gmt":"2010-06-29T11:17:00","slug":"tierversuchsstatistik-fas-jahr-2008-eine-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/06\/29\/tierversuchsstatistik-fas-jahr-2008-eine-analyse\/","title":{"rendered":"Tierversuchsstatistik f\u00fcr das Jahr 2008 &#8211; eine Analyse"},"content":{"rendered":"<p>Am 26.06.2009 ist die Tierversuchsstatistik gem\u00e4\u00df \u00a7 16 Tierversuchsgesetz f\u00fcr das Jahr 2008 im Amtsblatt der Wiener Zeitung und auf der <a href=\"images\/stories\/tierversuche\/tv_pdfs\/tv-statistik2008-offizielle.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Homepage des Bundesministeriums f\u00fcr Wissenschaft und Forschung<\/a> ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Die Zahl der Tiere, die f\u00fcr Experimente und Tests ihr Leben lassen mussten, ist im Jahre 2008 erneut &#8211; um \u00fcber 11 % &#8211; angestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2008 an 220.456 lebenden Wirbeltieren und an 247 erneut verwendeten Tieren Experimente und Tests durchgef\u00fchrt, die f\u00fcr die Tiere mit gro\u00dfen Leiden und Schmerzen verbunden waren.<\/p>\n<p>Wie schon bei den vorhergehenden Berichten angef\u00fchrt, ist bei der statistischen Darstellung der Versuchstiere folgendes zu ber\u00fccksichtigen und festzuhalten:<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Wie viele Tiere im Jahr 2008 tats\u00e4chlich f\u00fcr Experimente und Tests verwendet wurden, ist der offiziellen Statistik nicht zu entnehmen. Denn nach dem Tierversuchsgesetz gilt nicht jeder experimentelle Eingriff an einem Tier (auch wenn dieser in einem Tierversuchslabor statt findet!) als ein Tierversuch und scheint somit auch nicht in der offiziellen Statistik auf. Nach dem Gesetz handelt es sich nur dann um einen Tierversuch und wird auch nur dann statistisch erfasst, wenn<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<p><strong>1.<\/strong> der Versuch an einem Wirbeltier durchgef\u00fchrt wird. Versuche an Wirbellosen gelten nicht als Tierversuche \u2013 und werden auch nicht statistisch erfasst!<br \/><strong>2.<\/strong> der Versuch mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden ist. Alle Eingriffe, die nach der Meinung des Experimentators (!) f\u00fcr das Tier nicht belastend sind, gelten nicht als Tierversuche \u2013 und werden auch nicht statistisch erfasst!<br \/><strong>3.<\/strong> der Versuch am lebenden Tier durchgef\u00fchrt wird. Versuche an Tieren, die vorher eigens (zum Zwecke der Gewinnung von Gewebe, Zellen, Organen etc.) daf\u00fcr get\u00f6tet wurden, gelten nicht als Tierversuche \u2013 und werden auch nicht statistisch erfasst!<br \/><strong>4.<\/strong> Ebenso wenig gelten Versuche an Tierf\u00f6ten und -embryonen als Tierversuche \u2013 und werden auch nicht statistisch erfasst.<br \/><strong>5.<\/strong> Labortiere, die get\u00f6tet werden, weil sie nicht dem Versuchsziel entsprechen oder weil sie als sog. \u201e\u00dcberschuss\u201c nicht gebraucht werden, scheinen auch nicht in der Statistik auf.<\/p>\n<\/blockquote>\n<ul>\n<li>\u00a0Zudem ist der Statistik nicht zu entnehmen, wie viele Versuche ein einzelnes Versuchstier insgesamt bis zu seinem qualvollen Tod \u00fcber sich ergehen lassen musste. Es wird lediglich die Zahl der erneut verwendeten Tiere \u2013 das sind im Jahre 2008 insgesamt 247 \u2013 angef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Auch werden Klonversuche, gentechnische Experimente und der Einsatz von transgenen Tieren nicht eigens ausgewiesen.\u00a0<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus unterliegen Tierversuche, die in einem anderen Land in Auftrag gegeben oder als (auch mit \u00f6sterreichischen Steuermitteln gef\u00f6rdertes) Forschungsprojekt in ein anders Land verlagert werden nicht dem \u00f6sterreichischen Tierversuchsgesetz \u2013 und werden auch nicht statistisch erfasst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der schnelleren und leichteren \u00dcbersichtlichkeit wegen, habe ich die 40 Tabellen der offiziellen Statistik auf 4 Seiten zusammengefasst <a href=\"images\/stories\/tierversuche\/tv_pdfs\/tv-statistik2008-tabellen%20zusammengefasst.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(hier abrufbar)<\/a>, indem bei den Tabellen 2 \u2013 7 die Aufschl\u00fcsselung nach den einzelnen Tierarten weggelassen wurde.<\/p>\n<p><strong>Tabelle1:<br \/>Anzahl der verwendeten Tiere nach ihrer Herkunft:<\/strong><\/p>\n<p>Nach wie vor stammen fast drei Viertel (68,6 %) aller Versuchstiere aus\u00a0 n i c h t\u00a0 (!) registrierten Zucht- oder Liefereinrichtungen. Lediglich rund 31,4 % kommen aus einer \u00f6sterreichischen registrierten Zucht- oder Liefereinrichtung.<br \/>Die Anzahl der Tiere aus unbestimmter, n\u00e4mlich \u201esonstiger Herkunft\u201c (4.578), hat sich gegen\u00fcber dem Vorjahr verdoppelt. Dies widerspricht v\u00f6llig der Zielvorgabe der Tierversuchsstatistik-Verordnung, nach der die Tiere vorrangig aus registrierten Einrichtungen kommen sollten.<\/p>\n<p><strong>Anzahl der verwendeten Tiere nach den zust\u00e4ndigen Ressorts<\/strong>:<\/p>\n<p>Mit 155.161 Tieren, das sind 70 % des Gesamtverbrauches, hat wieder das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit die h\u00f6chste Anzahl zu melden \u2013 das sind um 9.920 Tiere (= + 7 %) mehr als im Vorjahr. 27 Tiere wurden erneut verwendet.<br \/>Davon wurden die meisten Tiere, n\u00e4mlich 78.747, f\u00fcr die Forschung und Entwicklung von Produkten und Ger\u00e4ten der Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin eingesetzt.<\/p>\n<p>An zweiter Stelle folgt wieder das Bundesministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung mit 27 % des Gesamtverbrauches, das sind 58.971 Tiere \u2013 um 28 % mehr als im Vorjahr. 216 Tiere wurden erneut verwendet.<br \/>Davon wurden die meisten Tiere, n\u00e4mlich 42.749 Tiere, das sind 72 %, im Bereich der Grundlagenforschung verwendet.<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verzeichnet 3.872 Versuchstiere, das sind um 72 % mehr als im Vorjahr. 4 Tiere wurden erneut verwendet.<br \/>Davon wurden die meisten Tiere, n\u00e4mlich 3.465, zu toxikologischen und sonstigen Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen herangezogen.<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft, Familie und Jugend meldete den Verbrauch von 2.452 Tieren, um 44 % weniger als im Vorjahr. Davon wurden 2.410 Tiere, das sind 98 %, in der Grundlagenforschung eingesetzt. <br \/>Auff\u00e4lliger Weise wurden die meisten Tiere, n\u00e4mlich 2.410, im Bereich der Grundlagenforschung durchgef\u00fchrt und die restlichen 42 Tiere zum Zwecke der Ausbildung.<\/p>\n<p><strong>Anzahl der verwendeten Tiere nach ihrer Art:<\/strong><\/p>\n<p>Nach wie vor sind die M\u00e4use mit einer Anzahl von 177.544 und 61 erneut verwendeten Tieren und mit einer Steigerung von 12 % gegen\u00fcber dem Vorjahr traurige Spitzenreiter . Ihnen folgen die Kaninchen mit 18.761 Tieren (um 6 % weniger). Die dritte Stelle nehmen abermals die Ratten mit 9.928 und 20 erneut verwendeten Tieren (um 9 % weniger) ein. <br \/>Weiters wurden folgende Tierarten in absteigender Reihenfolge verwendet: Schweine (5.086), Meerschweinchen (3.284), Fische (2.579), Andere V\u00f6gel (1.367, +77), Hamster (693), Rinder (574, +4), Amphibien (277, +20), Schafe (142, +23), Andere Nager (47), Pferde\/Esel\/Kreuzungen (47, +20), Hunde (41, +22), Ziegen (39), Reptilien (17), Wachtel (14), Marder (14) und Katzen (2).<br \/>\u00a0<br \/>Bez\u00fcglich der Zunahme gegen\u00fcber dem Vorjahr innerhalb der einzelnen Tierarten stehen die Hamster mit einer Steigerung von 347 % an erster Stellen, gefolgt von den Schweinen (+ 307 %), Fischen (+ 154 %), Andere V\u00f6geln (+ 89 %), Hunde (+ 24 %), M\u00e4use (+ 12 %), Pferde\/Esel\/Kreuzungen (+ 2%).<br \/>Als neue Tierart gegen\u00fcber dem Vorjahr scheinen Wachtel auf; \u00fcberhaupt neu ist die Verwendung von Marder.<\/p>\n<p>Bei folgenden Tierarten ist es zu einer Verringerung gegen\u00fcber dem Vorjahr gekommen (in absteigender Reihenfolge): Reptilien, Andere Nager, Ziegen, Schafe, Amphibien, Meerschweinchen, Ratten, Kaninchen, Rinder.<\/p>\n<p><strong>Tabelle 2:<br \/>Anzahl der verwendeten Tiere nach dem Versuchszweck:<\/strong><\/p>\n<p>70 % der Versuchstiere (153.616) wurden f\u00fcr die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Qualit\u00e4tskontrolle von Produkten und Ger\u00e4ten der Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin verwendet.<br \/>Im Bereich der Grundlagenforschung mussten 25 % von den gesamten Versuchstiere f\u00fcr biologische Untersuchungen, das sind 54.423 Tiere, sterben \u2013 um 11.856 mehr als im Vorjahr.<br \/>Die f\u00fcr die Tiere extrem belastenden toxikologischen und sonstigen Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen (Haut- und Augenreizungstests etwa) sind mit 8.052 Tieren um 68 Tiere weniger als im Vorjahr (in den Tabellen 3, 6 und 7 werden diese detaillierter aufgeschl\u00fcsselt) und machen fast 4 % aller \u201everbrauchten\u201c Tiere aus.<br \/>Tierversuche im Rahmen der Ausbildung an\u00a01.931 lebenden Tieren (in absteigender Reihenfolge an M\u00e4usen, Schweinen, Ratten, Rinder, Andere V\u00f6gel, Kaninchen, Schafe, Ziegen, Hunde, Meerschweinchen), die schon in den letzten Jahren stark zugenommen haben (2005: verdoppelt, 2006: + 36 %; 2007: + 20 %), sind abermals gestiegen (um 12 %), obwohl es gerade in diesem Bereich ausreichend Alternativmethoden gibt. Der Anteil am gesamten Verbrauch betr\u00e4gt 0,9 %.<br \/>Zum Zwecke der Krankheitsdiagnostik wurden 1.297 Tiere verwendet, um 122 mehr, so dass der Anteil am gesamten Verbrauch 0,6 % ausmacht.<\/p>\n<p><strong>Tabelle 3:<br \/>Die Spalte 2.6 mit den 8.052 Tieren wird hier weiter nach der untersuchten Stoffart aufgeschl\u00fcsselt:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen wurden 8.052 Tiere insgesamt verwendet. An mehr als der H\u00e4lfte der Tiere, n\u00e4mlich an 4.587, wurden Giftigkeitstests f\u00fcr Produkte\/Stoffe\/Ger\u00e4te der Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin durchgef\u00fchrt.<br \/>3.333 Tiere wurden der Rubrik 3.10. (bzw. in Tabelle 8 der Spalte j) zugeteilt, die mit dem Titel \u201eSonstige toxikologische und Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen\u201c eigentlich gar keine Stoffart bzw. Produktgruppe darstellt.<br \/>F\u00fcr Kosmetika, Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffe, f\u00fcr Produkte\/Stoffe im Haushalt, in der Landwirtschaft und in der Industrie wurden \u2013 wie auch schon in den Vorjahren (2005, 2006, 2007) &#8211; keine Giftigkeitstests durchgef\u00fchrt. Doch wie schon im Jahre 2007 wurden diesmal auch wieder, n\u00e4mlich 132 Tiere, zu Untersuchungen f\u00fcr m\u00f6gliche oder tats\u00e4chliche Kontaminanten in der Umwelt, die nicht in den anderen Spalten aufgef\u00fchrt sind, herangezogen.<\/p>\n<p><strong>Tabelle 4: <br \/>Anzahl der verwendeten Tiere bei Versuchen im Zusammenhang mit Krankheiten von Mensch und Tier:<\/strong><\/p>\n<p>Hierf\u00fcr wurden insgesamt 91.069 Tiere verwendet (um 1.945 weniger als im Vorjahr), davon 23.426 f\u00fcr Krebserkrankungen beim Menschen, 5.804 f\u00fcr Nervenleiden und Geisteskrankheiten des Menschen und 7.051 (um 91 % mehr als im Vorjahr) f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Menschen.<br \/>F\u00fcr spezielle Tierkrankheiten betreffende Untersuchungen mussten 1.294 Tiere sterben.<br \/>Nach wie vor findet sich die h\u00f6chste Anzahl der verwendeten Tieren mit 53.494 in der Rubrik f\u00fcr \u201eSonstige Krankheiten des Menschen\u201c. Nach wie vor fordern wir, dass hier die Statistik im Sinne der Aussagekraft weiter nach Krankheiten differenziert werden sollte (etwa nach Diabetes, Allergien etc.).<\/p>\n<p><strong>Tabelle 5:<br \/><\/strong>Die Zahlenangaben der Spalten 2.4 und 2.5, n\u00e4mlich die Anzahl der 70.442 verwendeten Tiere bei der Herstellung und Qualit\u00e4tskontrolle von Produkten und Ger\u00e4ten der Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin werden hier weiter nach den Rechtsvorschriften aufgeschl\u00fcsselt:<\/p>\n<p>51.621 Tiere wurden aufgrund von einer Kombination von Rechtsvorschriften (EU, Europarat, nationale und sonstige) verwendet; 18.341 Tiere wurden aufgrund von EU-Rechtsvorschriften den Versuchen unterzogen; an 90 Tieren wurden aufgrund \u00f6sterreichischer Rechtsvorschriften Experimente durchgef\u00fchrt.<br \/>Waren f\u00fcr das Jahr 2004 in der Rubrik f\u00fcr \u201esonstige Rechtsvorschriften\u201c noch 22.537 Tiere, im Jahre 2005 461 Tiere, im Jahre 2006 70, im Jahre 2007 3 Tiere registriert, so sind es diesmal wieder 376.<br \/>Die Zahl der Versuche, die auf keiner (!!!) Rechtsvorschrift basieren, sind gesunken, n\u00e4mlich auf 14.<\/p>\n<p>Tabelle 6:<br \/>Die Spalte 2.6 wird hier mit den 8.052 Tieren weiter nach den Rechtsvorschriften aufgeschl\u00fcsselt:<\/p>\n<p>An 3.183 Tieren wurden Giftigkeitstests aufgrund von EU-Rechtsvorschriften vorgenommen.<br \/>An 4.559 Tieren, um 60 % mehr als im Vorjahr, wurden toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen aufgrund eine Kombination von Rechtsvorschriften (EU, Europarat, nationale und sonstige) durchgef\u00fchrt. Wurden im Vorjahr an 1.955 Tieren toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen aufgrund \u201eSonstiger Rechtsvorschriften\u201c durchgef\u00fchrt, so diesmal kein einziger.<br \/>Aufgrund nationaler Rechtsvorschriften wurden 152 Tieren Tests unterzogen.<br \/>An 158 Tieren (um 142 mehr als im Vorjahr, aber immer noch deutlich weniger als den Vorjahren) wurden Giftigkeitstests ohne jegliche Rechtsvorschrift durchgef\u00fchrt!!!<\/p>\n<p><strong>Tabelle 7:<br \/>Die Spalte 2.6 wird hier mit den 8.052 Tieren weiter nach der Art der Toxizit\u00e4tspr\u00fcfungen aufgeschl\u00fcsselt:<\/strong><\/p>\n<p>Die Toxizit\u00e4tstests, die au\u00dferordentlich belastend f\u00fcr die Tiere sind und mit gro\u00dfen Schmerzen und Leiden einhergehen, sind wieder leicht von 8.120 auf 8.052 gesunken (2007: von 9.595 auf 8.120). <br \/>F\u00fcr akute und subakute Toxizit\u00e4tstests wurden 3.084 Tiere verwendet, um 538 weniger als im Vorjahr.<br \/>Weiters wurde weniger Tiere bei Hautsensibilisierungs- (1.217) und Augenreiztests (89), bei Pr\u00fcfungen auf subchronische und chronische Toxizit\u00e4t (980) und Mutagenit\u00e4t (266) verwendet.<br \/>Geringf\u00fcgige Zunahme hat es bei den Hautreizungstests gegeben, von 141 auf 149 Tieren.<br \/>Bei den Toxizit\u00e4tspr\u00fcfungen f\u00fcr Wasserwirbeltiere an 416 Tieren ist es zu einer Steigerung von 41 % gekommen; in der Rubrik \u201eSonstiges\u201c werden 135 % mehr Tiere, n\u00e4mlich insgesamt 1.851, angef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Tabelle 8:<br \/>Die Spalte 2.6 wird hier mit den 8.052 Tieren weiter nach der Art der Toxizit\u00e4tspr\u00fcfungen aufgeschl\u00fcsselt und nach den Produktgruppen eingeteilt:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitspr\u00fcfungen wurden 8.052 Tiere insgesamt verwendet. An mehr als der H\u00e4lfte der Tiere, n\u00e4mlich an 4.587, wurden Giftigkeitstests f\u00fcr Produkte\/Stoffe\/Ger\u00e4te der Human-, Zahn- und Veterin\u00e4rmedizin durchgef\u00fchrt, davon wiederum haupts\u00e4chlich akute und subakute Giftigkeitstests (2.128), gefolgt von den Testungen auf subchronische und chronische Toxizit\u00e4t mit 420 Tieren; in die Rubrik \u201eSonstiges\u201c fallen 1.851 Tiere.<br \/>Weiteres dazu entnehmen Sie bitte der Analyse zu den Tabellen 3 und 7, da diese in der Tabelle 8 zusammengefasst sind.<\/p>\n<p>Siehe dazu auch unsere Presseinfo <a href=\"index.php\/presse\/pressemeldungen\/1501-terreich-tierversuche-abermals-gestiegen-eine-schande-fissenschaft-und-politik\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00d6sterreich: Tierversuche abermals gestiegen &#8211; eine Schande f\u00fcr Wissenschaft und Politik<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 123<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26.06.2009 ist die Tierversuchsstatistik gem\u00e4\u00df \u00a7 16 Tierversuchsgesetz f\u00fcr das Jahr 2008 im Amtsblatt der Wiener Zeitung und auf der Homepage des Bundesministeriums f\u00fcr Wissenschaft und Forschung ver\u00f6ffentlicht worden. Die Zahl der Tiere, die f\u00fcr Experimente und Tests ihr Leben lassen <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/06\/29\/tierversuchsstatistik-fas-jahr-2008-eine-analyse\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[13,9,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/861"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}