{"id":883,"date":"2017-12-26T15:26:00","date_gmt":"2017-12-26T14:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/12\/26\/tierversuchsfreie-testmethode-fuer-arzneimitteltestung-ausgezeichnet-blutgefaesssystem-und-organe-auf-mikrochip\/"},"modified":"2017-12-26T15:26:00","modified_gmt":"2017-12-26T14:26:00","slug":"tierversuchsfreie-testmethode-fuer-arzneimitteltestung-ausgezeichnet-blutgefaesssystem-und-organe-auf-mikrochip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/12\/26\/tierversuchsfreie-testmethode-fuer-arzneimitteltestung-ausgezeichnet-blutgefaesssystem-und-organe-auf-mikrochip\/","title":{"rendered":"Tierversuchsfreie Testmethode f\u00fcr Arzneimitteltestung ausgezeichnet: Blutgef\u00e4\u00dfsystem und Organe auf Mikrochip"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">Vanessa Kappings vom <a href=\"http:\/\/www.kit.edu\/\">Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie<\/a> (KIT) hat den Lush Prize 2017 in der Kategorie f\u00fcr Nachwuchsforschung f\u00fcr die Entwicklung tierversuchsfreier Testmethoden erhalten. Am KIT hat die Forschungsgruppe von Professorin Ute Schepers ein Organ-on-a-Chip-System, bei dem aus menschlichen Zellen miniaturisierte Organe mit 3-D-Drucktechniken auf einen Chip aufgebracht werden, mit naturgetreu nachgebildeten Blutgef\u00e4\u00dfen entwickelt. Die Doktorandin Vanessa Kappings, die an der Weiterentwicklung dieses sogenannten \u201evasQchip\u201c beteiligt ist, hat f\u00fcr dieses Projekt das F\u00f6rdergeld von 12.000 Euro erhalten. Der Lush Prize wird von der britischen Kosmetikfirma Lush vergeben.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt; text-align: justify;\">\u00a0<span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">Auf dem \u201evasQchip\u201c gelangen die zu testenden Wirkstoffe \u00fcber die k\u00fcnstlichen Blutbahnen in die miniaturisierten Organe. Deren Reaktion l\u00e4sst sich automatisiert auswerten. So lassen sich Wirkung und Vertr\u00e4glichkeit eines Wirkstoffs bereits in der pr\u00e4klinischen Phase untersuchen, ohne Experimente am Tier oder am Menschen durchzuf\u00fchren. Die Miniaturisierung erm\u00f6glicht die Parallelisierung und Automatisierung Tausender Tests auf kleinstem Raum. Derzeit arbeitet das Team an der Entwicklung von durchbluteten Haut-, Leber-, Darm- und Hirnmodellen sowie Tumormodellen und an der Kombination verschiedener miniaturisierter Organe auf einem Chip.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">\u201eUnser Ziel ist, der Pharmaindustrie und auch der Kosmetikindustrie geeignetere Alternativen zu Tierversuchen zu liefern und sie von den Vorteilen zu \u00fcberzeugen: pr\u00e4zisere Vorhersagbarkeit der Wirkung auf den Menschen, geringere Kosten sowie Schonung von Mensch und Tier\u201c, erkl\u00e4rt Vanessa Kappings in der Pressemitteilung von KIT. Die Doktorandin widmet sich zurzeit vor allem der Entwicklung von verschiedenen Tumormodellen.<\/span><\/p>\n<p>Aufrufe: 96<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vanessa Kappings vom Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) hat den Lush Prize 2017 in der Kategorie f\u00fcr Nachwuchsforschung f\u00fcr die Entwicklung tierversuchsfreier Testmethoden erhalten. 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